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Die Pädagogik der Utilitaristen und das Schulfach Glück

Title: Die Pädagogik der Utilitaristen und das Schulfach Glück

Term Paper , 2012 , 20 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Lisa Husson (Author)

Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)
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Schon Aristoteles schrieb: „Alle Menschen wollen glücklich sein“ . Trotz dieses Wunsches sind die meisten Menschen nicht glücklich. Was kann man tun, um glücklich zu werden? Ist Glück erlernbar?
Befasst man sich mit dem Thema Glück, so ist es hilfreich, auch philosophische Ansätze zu berücksichtigen.
John Stuart Mills Verteidigung der utilitaristischen Theorie, welche besagt, dass die Beförderung des allgemeinen Glücks das erste und einzige Kriterium für eine Bewertung moralischen Handelns sei, wurde vielfach diskutiert und kritisiert und ist eines der am häufigsten gelesenen moral-philosophischen Werke.

Doch was hat dies mit Schule zu tun? Die Institution Schule ist eine Bildungsstätte, in der Kinder gefördert, gefordert und erzogen werden. Hierbei muss man sich als angehender Lehrer fragen, welche moralischen Verhaltensweisen man den Schülerinnen und Schülern beibringen möchte. Die Utilitaristen des 19.Jahrhunderts haben eine Pädagogik entwickelt, die Kinder im Sinne einer utilitaristischen Weltsicht erziehen sollte.
Im Utilitarismus spielt der Glücksbegriff eine wichtige Rolle und auch heute beschäftigt man sich noch intensiv mit der Frage nach einem glücklichen Leben.

Mit dieser Thematik beschäftigte sich Ernst Fritz-Schubert, als er, entsetzt von der wachsenden Anzahl von Schülerinnen und Schülern mit Schulangst, die Schule von heute verändern und die Schüler glücklicher und zufriedener machen wollte. So führte er an der Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg das Schulfach Glück ein und verfolgt hierbei das Ziel, Kinder und Jugendliche zu einem glücklichen Leben zu verhelfen.
Was machte die utilitaristische Pädagogik aus? Wie kann man sich das Fach Glück vorstellen? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede kann man zwischen diesen zwei pädagogischen Ansätzen finden? Sind die Theorien miteinander vereinbar? Und was kann man als angehender Lehrer daraus lernen?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Grundzüge des Utilitarismus und erste Schwierigkeiten

Die Konzepte von Erziehung und Pädagogik der Utilitaristen

Der Begriff von Glück im Utilitarismus

Das Schulfach Glück

Wie kann man Kinder zum Glücklichsein erziehen?

Was genau lernen Kinder im Schulfach Glück?

Ist der utilitaristische Glücksbegriff mit dem Schulfach Glück vereinbar?

Definition von Glück

Die Daseinsberechtigung des Glücks als Lebens‐ und Lernziel

Tätig‐sein und Umgebung des Kindes

Der soziale Aspekt

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogischen Konzepte des Utilitarismus in Gegenüberstellung zum modernen „Schulfach Glück“ von Ernst Fritz-Schubert. Dabei wird analysiert, inwieweit die historischen utilitaristischen Ansätze zur Glückserziehung mit aktuellen schulpädagogischen Bemühungen vereinbar sind und welchen Beitrag Lehrer zur Förderung der Glücksfähigkeit von Schülern leisten können.

  • Grundlagen und Prinzipien des Utilitarismus nach John Stuart Mill
  • Historische Erziehungskonzepte der Utilitaristen
  • Konzept und Methoden des Schulfachs Glück
  • Psychologische und soziale Voraussetzungen für ein gelingendes Leben
  • Vergleich utilitaristischer Theorien mit zeitgenössischer Glückspädagogik

Auszug aus dem Buch

Wie kann man Kinder zum Glücklichsein erziehen?

Glückserziehung ist in einem Sinne, der für einen selbst und andere zuträglich ist, eine Erziehung zur verantwortungsvollen Selbstbestimmung.

„Eine Erziehung, die Kinder langfristig glücklich werden lässt und ihnen ermöglicht, ein gelungenes Leben zu führen, berücksichtigt die Erkenntnis, dass Menschen vor allem dann glücklich sind, wenn die etwas bewirken, wenn sie schwierige Lebenssituationen bewältigen und wenn sie achtsam und mit sich selbst im Einklang sind. Das sind die drei wichtigsten Gründe für das Glück“

Damit ein Kind sich bedeutsam fühlt und etwas bewirken kann, muss man es seine kreativen und analytischen Fähigkeiten ausleben lassen. Man muss Kinder Dinge ausprobieren lassen und sie vor allem auch Fehler machen lassen, denn nur so lernen sie, welche Träume und Ideen sich verwirklichen lassen und welche nicht praktisch umsetzbar sind. Doch in der Glückserziehung geht es nicht darum, die Kinder alles machen zu lassen und ihnen, vielleicht aus Scheu vor Auseinandersetzung, keine Grenzen zu setzen. Kinder wollen durchaus die Grenzen ihres Handelns kennenlernen, um sich und ihre Mitmenschen vor Schaden zu bewahren und sie lernen gerne, die Bedürfnisse der Erwachsenen zu respektieren und zu achten.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die philosophische Relevanz des Glücks und die Fragestellung nach der Vereinbarkeit utilitaristischer Pädagogik mit dem modernen Schulfach Glück.

Grundzüge des Utilitarismus und erste Schwierigkeiten: Erläuterung der vier zentralen Prinzipien des Utilitarismus und kritische Auseinandersetzung mit der ethischen Theorie.

Die Konzepte von Erziehung und Pädagogik der Utilitaristen: Analyse der empirischen und reformorientierten Tendenzen der Pädagogik bei Bentham und den Mills.

Der Begriff von Glück im Utilitarismus: Untersuchung der Glücksdefinition nach John Stuart Mill und der Differenzierung zwischen verschiedenen menschlichen Fähigkeitsgraden.

Das Schulfach Glück: Darstellung der Ursprünge und Inhalte des Schulfachs Glück sowie dessen Zielsetzung der individuellen Glücksfähigkeit.

Wie kann man Kinder zum Glücklichsein erziehen?: Erläuterung der pädagogischen Methoden zur Förderung der Selbstbestimmung und Resilienz.

Was genau lernen Kinder im Schulfach Glück?: Strukturierte Vorstellung der Unterrichtsinhalte wie „Freude am Leben“, „Freude an Leistung“ und „Freude an der Bewegung“.

Ist der utilitaristische Glücksbegriff mit dem Schulfach Glück vereinbar?: Kritischer Vergleich der Definitionen von Glück und Sinnfindung in beiden Ansätzen.

Definition von Glück: Analyse der psychologischen Einordnung des Glücksbegriffs als Momentaufnahme und Lebensziel.

Die Daseinsberechtigung des Glücks als Lebens‐ und Lernziel: Bezugnahme auf ethische Maximen und das Menschenbild hinter dem Bildungsauftrag.

Tätig‐sein und Umgebung des Kindes: Untersuchung der Bedeutung der sozialen Umgebung und aktiven Betätigung für die kindliche Entwicklung.

Der soziale Aspekt: Diskussion der sozialen Verantwortung und der Bildungsprämissen zur Förderung mündiger Bürger.

Fazit: Synthese der Erkenntnisse und Einordnung der Bedeutung für angehende Lehrkräfte.

Schlüsselwörter

Utilitarismus, Glückspädagogik, Ernst Fritz-Schubert, John Stuart Mill, Glück, Erziehung, Schulfach Glück, Lebenszufriedenheit, Ethik, Selbstbestimmung, Pädagogik, Flow-Erlebnis, Sozialprinzip, Bildungsauftrag, Charakterbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das philosophische Erbe des Utilitarismus in der Erziehung und setzt dieses in Beziehung zur modernen Glückspädagogik, wie sie von Ernst Fritz-Schubert im „Schulfach Glück“ praktiziert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der Utilitarismus (Konsequenzprinzip, Utilitätsprinzip), die Pädagogik des 19. Jahrhunderts, die psychologischen Grundlagen des Glücks und die praktische Umsetzung von Glückserziehung in der Schule.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist der Vergleich zwischen der utilitaristischen Pädagogik und dem Schulfach Glück, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie die Anwendbarkeit für angehende Lehrer aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse und einen systematischen Vergleich zweier pädagogischer Konzepte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die utilitaristischen Grundprinzipien, die Entwicklung der chrestomathischen Pädagogik, den spezifischen Glücksbegriff von John Stuart Mill sowie die curricularen Inhalte und Wirkungen des Schulfachs Glück.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Utilitarismus, Glückspädagogik, John Stuart Mill, Ernst Fritz-Schubert und Schulfach Glück definieren.

Inwieweit unterscheiden sich die Zielsetzungen der beiden Konzepte?

Während der Utilitarismus das allgemeine Glück der größtmöglichen Anzahl anstrebt, fokussiert sich die Glückspädagogik nach Fritz-Schubert primär auf das individuelle Wohlbefinden und die Resilienz des einzelnen Schülers.

Was ist das „Flow-Erlebnis“ im Kontext des Schulfachs Glück?

Flow-Erlebnisse werden als Phasen der Selbstvergessenheit beschrieben, die durch gezielte Aktivitäten entstehen und das individuelle Glücksempfinden sowie die Entspannung fördern.

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Details

Title
Die Pädagogik der Utilitaristen und das Schulfach Glück
College
University of Freiburg  (Philosophisches Seminar)
Course
John Stuart Mill: Der Utilitarismus
Grade
1,5
Author
Lisa Husson (Author)
Publication Year
2012
Pages
20
Catalog Number
V298729
ISBN (eBook)
9783656952411
ISBN (Book)
9783656952428
Language
German
Tags
Ethik Glück Utilitarismus Philosophie Schulfach Erziehung Lehramt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lisa Husson (Author), 2012, Die Pädagogik der Utilitaristen und das Schulfach Glück, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/298729
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