Die vorliegende Sachanalyse ergänzt meine Lehrprobe in Tabellenform, indem sie die spielerischen Voraussetzungen der Trainingsteilnehmer, die Gruppenstärke und die äußeren Bedingungen bestimmt. Neben diesen Vorbedingungen erläutere ich hier taktische Überlegungen zu Passierbällen und Lobs und ihren Stellenwert für meine Gesamtplanung. Außerdem werde ich die Lernziele meiner Trainingseinheit definieren, welche auch in meiner Lehrprobe klar herausgestellt sind.
Inhaltsverzeichnis
- Sachanalyse
- Vorbedingungen
- Taktische Überlegungen
- Training von Passierball- und Lobsituationen
- Unterrichtsphase, Dauer insgesamt
- Allgemeine Erwärmung
- Begrüßung und Einschlagen
- Einleitung, Hinführung zum Hauptteil
- Hauptteil
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Trainingseinheit zielt darauf ab, die Spieltaktik der Teilnehmer zu verbessern, indem sie die Anwendung von Passierbällen und Lobs in verschiedenen Situationen trainieren. Der Fokus liegt auf dem Erkennen und Entscheiden, wann es sinnvoll ist, einen Passierball oder Lob zu spielen. Die Teilnehmer sollen lernen, verschiedene Passierball-Varianten, wie den „Two-Shot-Pass“, zu differenzieren und den Lob als eine taktische Option im Spiel zu verstehen.
- Verbesserung der defensiven Spieltaktik durch den Einsatz von Passierbällen und Lobs
- Differenzierung von Passierball-Varianten, insbesondere des „Two-Shot-Pass“
- Entscheidungsfindung in Bezug auf den Einsatz von Passierbällen und Lobs in verschiedenen Spielsituationen
- Schulung der Spielintelligenz und taktischen Flexibilität
- Steigerung des Selbstvertrauens im Umgang mit Druck- und Passiersituationen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Sachanalyse beleuchtet die Voraussetzungen der Trainingseinheit, die Spielerprofile, die Gruppenstärke und die äußeren Bedingungen. Es werden taktische Überlegungen zu Passierbällen und Lobs angestellt und die Bedeutung dieser Elemente für die Gesamtplanung der Trainingseinheit erläutert. Die Lernziele der Einheit werden definiert, die in der Lehrprobe näher dargestellt werden.
Der Hauptteil der Trainingseinheit gliedert sich in verschiedene Phasen, die jeweils bestimmte Übungen und Lernziele fokussieren. Die Übungen zielen darauf ab, die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, zu erkennen, wann der Einsatz eines Passierballs sinnvoll ist und wann ein Lob die bessere Wahl darstellt. Dabei werden verschiedene Spielsituationen simuliert, um die Entscheidungsfindung in Druck- und Passiersituationen zu verbessern. Die Übungen beinhalten sowohl individuelles Training als auch Teamspiele, um die spieltaktischen Fähigkeiten der Teilnehmer zu fördern.
Schlüsselwörter
Passierball, Lob, Two-Shot-Pass, Transition Game, Angriffsspiel, Defensivspiel, Spieltaktik, Entscheidungsfindung, Spielintelligenz, Druck- und Passiersituationen, Training, Tennis, Spielsituationen.
Häufig gestellte Fragen
Wann spielt man im Tennis einen Passierball?
Ein Passierball wird gespielt, wenn der Gegner ans Netz vorgerückt ist. Ziel ist es, den Ball seitlich am Gegner vorbei ins Feld zu spielen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Passierball und einem Lob?
Der Passierball wird flach am Gegner vorbeigespielt, während der Lob hoch über den Kopf des am Netz stehenden Gegners hinweg ins Hinterfeld gespielt wird.
Was versteht man unter einem „Two-Shot-Pass“?
Der „Two-Shot-Pass“ ist eine taktische Variante, bei der der erste Ball dem Gegner vor die Füße gespielt wird, um ihn zu einem schwachen Volley zu zwingen, den man dann mit dem zweiten Schlag leicht passieren kann.
Wie trainiert man die Entscheidungsfindung in Passiersituationen?
Durch Spielsimulationen und Transition-Game-Übungen lernen Spieler, unter Druck die richtige Wahl zwischen einem harten Passierball, einem tiefen Slice oder einem taktischen Lob zu treffen.
Was sind die Lernziele dieser Trainingseinheit?
Ziele sind die Verbesserung der defensiven Taktik, die Schulung der Spielintelligenz und die Steigerung des Selbstvertrauens im Umgang mit Netzangriffen des Gegners.
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- Anonym (Author), 2013, Tennistaktik. Training von Passierball- und Lobsituationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295480