Anhand verschiedenen Publikationen möchte ich in meiner Arbeit Jugendkriminalität als gesellschaftliche Abweichung und soziales Problem darstellen. Angesicht des Umfangs des Stoffes ist im Rahmen dieser Arbeit eine ausführliche Darstellung leider nicht möglich - so bin ich gezwungen, mich auf das We-sentliche zu konzentrieren.
Aus den veröffentlichten Statistiken erkennt man, daß die Jugendkriminalität zunimmt und zu einem immer größeren gesellschaftlichen Problem wird. Geäußert wird sie durch z.B. leichtsinniges Autofahren, Besitzenwollen von materiellen Gütern, die man noch nicht selber bezahlen kann oder wütende Händel und Raufereien, die den Gegner ernsthaft in Gefahr bringen - hierin spiegelt sich jugendliches Verhalten wider. Das Problem versucht man seit Jahren in den Griff zu bekommen, indem man diese Phänomene zu erklären und zu beseitigen versucht.
In meiner Auseinandersetzung mit dem Thema halte ich für notwendig zuerst die Begriffe ‘Abweichendes Verhalten’ und ‘Kriminalität’ zu klären (Kap.2). In dem nächsten Kapitel (3) komme ich - ausgehend von einigen statistischen Befunden - zu dem Erscheinungsbild von Jugendkriminalität. Als eine logische Erweiterung kommt dann eine Analyse der Ursachen (Kap.4) und Frage nach der möglichen Lösung des Problems (Kap.5).
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffsklärung
- Abweichendes Verhalten
- Kriminalität
- Jugendkriminalität als soziales Problem
- Sozio-kulturelle Ursachen der Jugendkriminalität
- Armut und Schichtzugehörigkeit
- Psychologische und emotionale Faktoren
- Gestörte Familienverhältnisse
- Ausländische Jugendliche
- Jugendkriminalität - bekämpfen oder vorbeugen?
- Zusammenfassung
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht Jugendkriminalität als ein Phänomen der gesellschaftlichen Abweichung und ein soziales Problem. Durch die Analyse von Literaturquellen wird die Komplexität des Themas beleuchtet, wobei der Fokus auf den Ursachen und möglichen Lösungen liegt. Die Arbeit geht auch auf die gesellschaftliche Wahrnehmung und das daraus resultierende Handeln im Umgang mit jugendlichem Fehlverhalten ein.
- Definition und Abgrenzung des Begriffs „Abweichendes Verhalten“
- Analyse der sozio-kulturellen Ursachen von Jugendkriminalität
- Die Rolle von Armut und Schichtzugehörigkeit bei der Entstehung von Jugendkriminalität
- Die Bedeutung psychologischer und emotionaler Faktoren für jugendliches Fehlverhalten
- Diskussion von Präventions- und Interventionsmaßnahmen zur Reduzierung von Jugendkriminalität
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt das Thema Jugendkriminalität in den Kontext gesellschaftlicher Herausforderungen und erläutert den Aufbau der Arbeit.
Begriffsklärung
Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe „abweichendes Verhalten“ und „Kriminalität“, wobei die Entstehung dieser Phänomene im Kontext sozialer Normen und Werte beleuchtet wird.
Jugendkriminalität als soziales Problem
Dieser Abschnitt untersucht die Erscheinungsformen und statistischen Trends von Jugendkriminalität und erläutert, wie sie als ein soziales Problem verstanden werden kann.
Sozio-kulturelle Ursachen der Jugendkriminalität
Dieser Abschnitt analysiert verschiedene sozio-kulturelle Faktoren, die zur Entstehung von Jugendkriminalität beitragen können, darunter Armut, Schichtzugehörigkeit, gestörte Familienverhältnisse und die Integration von jugendlichen Migranten.
Schlüsselwörter
Jugendkriminalität, Abweichendes Verhalten, Soziales Problem, Sozio-kulturelle Faktoren, Armut, Schichtzugehörigkeit, Familie, Integration, Prävention, Intervention, Gesellschaftliche Normen, Wertvorstellungen.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird Jugendkriminalität soziologisch definiert?
Jugendkriminalität wird als eine Form der gesellschaftlichen Abweichung verstanden, bei der junge Menschen gegen soziale Normen und gesetzliche Werte verstoßen.
Welche sozio-kulturellen Ursachen begünstigen Jugendkriminalität?
Wichtige Faktoren sind Armut, Schichtzugehörigkeit, gestörte Familienverhältnisse sowie psychologische und emotionale Belastungen der Jugendlichen.
Welche Rolle spielt die Familie bei kriminellem Verhalten?
Gestörte Familienverhältnisse können die emotionale Stabilität beeinträchtigen und dazu führen, dass Jugendliche Orientierung in kriminellen Subkulturen suchen.
Ist Jugendkriminalität ein wachsendes Problem?
Statistische Befunde deuten darauf hin, dass bestimmte Formen der Jugendkriminalität zunehmen und verstärkt als soziales Problem wahrgenommen werden, das nach neuen Lösungen verlangt.
Was ist wichtiger: Bekämpfung oder Vorbeugung?
Die Arbeit diskutiert, ob repressive Maßnahmen (Bekämpfung) oder präventive Ansätze (Vorbeugung) effektiver sind, um die Ursachen von Jugendkriminalität langfristig zu beseitigen.
- Quote paper
- Isabella Moch-Trzcinski (Author), 1998, Jugendkriminalität als gesellschaftliche Abweichung und soziales Problem, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29526