Der Leistungssport boomt und ist zu einem riesigen Geschäft geworden. Die Sportler und Sportlerinnen beginnen eher mit dem leistungssportlichen Training und trainieren öfter als zuvor, um in der internationalen Spitze mithalten zu können. Die Karriere kann aber auch am Höhepunkt des leistungssportlichen Könnens schnell vorbei sein. Eine schwerwiegende Verletzung führt dazu, seinen Sport nicht mehr ausüben zu können. Auch das Burnout- bzw. Erschöpfungssyndrom führte bei Leistungssportlern, wie Hannawald oder Deisler, zu einem plötzlichen Ende der sportlichen Laufbahn. An diese Stelle tritt der Werdegang mit Hilfe der schulischen Bildung. Sie kann nicht außen vor gelassen werden. Kein Mensch kann und will sich heutzutage auf den Leistungssport reduzieren.
Um aber dennoch sein sportliches Talent nutzen zu können, muss ein Weg gefunden werden, den Leistungssport und die Schule zu vereinbaren. Dies geschah mit Hilfe der Verbundsysteme Leistungssport – Schule, die sich seit dem Jahr 1950 in Deutschland entwickelt haben.
Inhaltsverzeichnis
- Die Eliteschulen des Sports
- Die geschichtliche Entwicklung der Verbundsysteme
- Das Konzept der Eliteschulen des Sports
- Der Hintergrund der Eliteschulen des Sports
- Das Internat als Teilaspekt eines Verbundsystems
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht die Eliteschulen des Sports in Deutschland und beleuchtet ihre historische Entwicklung sowie ihr Konzept. Sie analysiert die Verbundsysteme von Leistungssport und Schule und geht dabei insbesondere auf das Internat als wichtigen Bestandteil dieser Systeme ein.
- Die geschichtliche Entwicklung der Verbundsysteme von Leistungssport und Schule in Deutschland
- Die Entstehung und Entwicklung der Eliteschulen des Sports
- Das Konzept der Verbundsysteme und deren Bedeutung für die Förderung von Leistungssportlern
- Die Rolle des Internats im Verbundsystem und seine Auswirkungen auf die sportliche und schulische Entwicklung der Schüler
- Die Herausforderungen und Chancen der Eliteschulen des Sports im Kontext der heutigen Gesellschaft
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel behandelt die aktuelle Situation des Leistungssportes und die Notwendigkeit, Leistungssport und Schule zu vereinen. Kapitel zwei beleuchtet die geschichtliche Entwicklung der Verbundsysteme in Deutschland, wobei die Entwicklungen in West- und Ostdeutschland getrennt betrachtet werden. Dabei werden die verschiedenen Phasen der Zusammenarbeit zwischen Sport und Schule sowie die Herausforderungen und Chancen der Verbundsysteme dargestellt.
Schlüsselwörter
Eliteschulen des Sports, Verbundsysteme, Leistungssport, Schule, Internat, Talentförderung, Kinder- und Jugendsportschulen (KJS), Sportgymnasien, Schul- und Ausbildungssystem, Kooperation, Integration, Entwicklung, Herausforderungen.
Häufig gestellte Fragen zu Eliteschulen des Sports
Was ist das Konzept einer Eliteschule des Sports?
Es handelt sich um ein Verbundsystem, das eine duale Karriere ermöglicht, indem es leistungssportliches Training und schulische Ausbildung zeitlich und organisatorisch aufeinander abstimmt.
Warum sind solche Schulen für Leistungssportler wichtig?
Da die Trainingsintensität im internationalen Vergleich stetig steigt, benötigen Sportler ein Umfeld, das Verletzungsrisiken und berufliche Absicherung durch Bildung berücksichtigt.
Welche Rolle spielt das Internat im Verbundsystem?
Das Internat bietet die notwendige Infrastruktur für kurze Wege zwischen Training und Schule sowie eine pädagogische Betreuung, die auf die Bedürfnisse von Talenten zugeschnitten ist.
Wie haben sich diese Schulen historisch entwickelt?
Die Entwicklung begann in Deutschland um 1950, wobei insbesondere die Kinder- und Jugendsportschulen (KJS) in der DDR als Vorläufer moderner Sportgymnasien gelten.
Welche Herausforderungen bestehen für Schüler an diesen Schulen?
Die größte Herausforderung ist die Doppelbelastung durch hohen Leistungsdruck im Sport und die Anforderungen des Abiturs oder anderer Schulabschlüsse.
- Quote paper
- André Starke (Author), 2011, Geschichte und Konzept der Eliteschule des Sports, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294295