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Das Bundesprogramm „Perspektive 50plus“. Notwendigkeit, Programmphasen und Evaluation

Title: Das Bundesprogramm „Perspektive 50plus“. Notwendigkeit, Programmphasen und Evaluation

Seminar Paper , 2013 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sonja Bergler (Author)

Social Work
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„Bis 67 arbeiten, aber schon ab 50 keinen Job mehr. Wie soll das gehen?“
Aufgrund der anhaltend hohen Zahl älterer Langzeitarbeitsloser bilden diese seit einigen Jahren eine besondere Zielgruppe der bundesdeutschen Arbeitsmarktpolitik.
Dies findet unter anderem seine Begründung darin, dass die geburtenstarken Jahrgänge zwischen 1946 und 1965 allmählich in das Alter über 50 kommen und somit zu den älteren Beschäftigten zählen. Quantitativ sind sie zu viele, um in den vorzeitigen Ruhestand geschickt werden zu können. Ferner würden die vielen vorgezogenen Renten von den ihnen nachfolgenden geburtenschwachen Jahrgängen nicht finanziert werden können.
„Die konservativere Lesart der Interpretation demographischer Daten geht folglich davon aus, dass am Ziel, mehr Menschen länger in Arbeit zu halten, wenig vorbeiführt. “

Die anhaltende Diskussion über die demographische Entwicklung in Deutschland mit ihren Auswirkungen bezüglich der Renten und des Arbeitsmarktes, sowie die prekäre Lage der Älteren auf dem Arbeitsmarkt, welche geprägt ist durch eine unterdurchschnittliche Erwerbstätigkeit und eine überdurchschnittliche Arbeitslosenquote, haben sie nicht nur in das Interessensfeld des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gerückt.

In dieser Arbeit werden nun das Bundesprogramm „Perspektive 50plus“ mit seinen bisher drei Programmphasen und die konkrete Arbeit mit den älteren Langzeitarbeitslosen, sowie den potenziellen Arbeitgebern, genauer erläutert.
Abschließend wird auf die Evaluation des Bundesprogramms eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

2. Notwendigkeit des Bundesprogramms

3. Grundlegende Aspekte des Bundesprogramms

4. Innovationen des Bundesprogramms

5. Programmphasen

5.1. Verlauf der ersten Programmphase

5.2. Verlauf der zweiten Programmphase

5.3. Verlauf der ersten Programmphase

6. Heterogenität der Zielgruppe

7. Ansätze und Maßnahmen zur Reintegration

7.1. Bezüglich der Arbeitssuchenden

7.1.1. Ganzheitlicher Beratungsansatz

7.1.2. Aktivierung älterer Arbeitssuchenden durch Stärkung des Selbstwerts

7.1.3. Ergänzende Informationsveranstaltungen

7.1.4. Förderung älterer Langzeitarbeitsloser

7.2. Bezüglich der Unternehmen

7.2.1. Beseitigen der Vorurteile bezüglich Älterer in Unternehmen

7.2.2. Unterstützung bei der Personalauswahl

7.2.3. Eingliederungszuschuss

7.2.4. Unternehmen mit Weitblick

8. Evaluation

8.1. Vorgehensweise

8.2. Ergebnisse

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Bundesprogramm „Perspektive 50plus“, das als arbeitsmarktpolitische Reaktion auf den demografischen Wandel ins Leben gerufen wurde. Zentrales Ziel ist es, die Beschäftigungschancen älterer Langzeitarbeitsloser durch innovative, regional verankerte Integrationsstrategien nachhaltig zu verbessern und Hemmnisse abzubauen.

  • Notwendigkeit und demografischer Hintergrund des Programms
  • Struktur und methodische Innovationen der Beschäftigungspakte
  • Ganzheitliche Beratungsansätze und Aktivierungsmaßnahmen für Arbeitssuchende
  • Strategien zur aktiven Einbindung von Unternehmen
  • Evaluation der Programmphasen und deren Hauptergebnisse

Auszug aus dem Buch

7.1.1. Ganzheitlicher Beratungsansatz

Aufgrund der Heterogenität und Vielzahl der Vermittlungshemmnisse der Zielgruppe hat sich im Laufe des Bundesprogramms ein ganzheitlicher Vermittlungsansatz als sinnvoll erwiesen, da dieser das Individuum in den Mittelpunkt rückt. „Dies bedeutet, dass sich nicht nur auf die offensichtlichen und naheliegenden Vermittlungshemmnisse konzentriert wird, sondern alle Hemmnisse berücksichtigt werden, die der Rückkehr auf den Arbeitsmarkt im Wege stehen.“ Denn um nach langer Arbeitslosigkeit ins Berufsleben zurückkehren zu können, muss man nicht nur die fachlichen Voraussetzungen erfüllen, sondern auch körperlich fit sein. Ebenso sind für die Rückkehr auf den Arbeitsmarkt Themen wie Mobilität, Gesundheit und soziale Kompetenzen von großer Bedeutung. Aus diesem Grund umfasst der ganzheitliche Aktivierungsansatz neben der konkreten Unterstützung zur Arbeitsplatzsuche und dem Bewerbungstraining auch Bereiche wie Gesundheit, Ernährung und Bewegung. Er schließt aber auch Themen wie Farb- und Stilberatungen oder Hilfen durch externe Fachleute, zum Beispiel zur Schuldnerberatung, mit ein.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Notwendigkeit des Bundesprogramms: Erläutert die Hintergründe der demografischen Entwicklung und die prekäre Lage älterer Langzeitarbeitsloser auf dem Arbeitsmarkt.

3. Grundlegende Aspekte des Bundesprogramms: Beschreibt den regionalen Ansatz der Beschäftigungspakte und die Bedeutung des lernenden Systems bei der Einbindung lokaler Akteure.

4. Innovationen des Bundesprogramms: Analysiert den Wettbewerbscharakter und die unüblich weiten Gestaltungsspielräume als innovative sozialpolitische Instrumente.

5. Programmphasen: Stellt die historische Entwicklung des Programms von der Experimentier- bis zur Umsetzungsphase dar.

6. Heterogenität der Zielgruppe: Thematisiert die Vielschichtigkeit älterer Arbeitsloser und die Überwindung des Defizitmodells des Alterns.

7. Ansätze und Maßnahmen zur Reintegration: Detailliert die vielfältigen Methoden der Aktivierung für Arbeitssuchende und der gezielten Arbeitgeberansprache.

8. Evaluation: Fasst die methodische Herangehensweise und die qualitativen sowie quantitativen Ergebnisse des Programms zusammen.

9. Fazit: Zieht ein abschließendes Resümee über den Erfolg des Programms im Hinblick auf den demografischen Wandel.

Schlüsselwörter

Perspektive 50plus, Bundesprogramm, Arbeitsmarktpolitik, Langzeitarbeitslosigkeit, Beschäftigungspakte, demografischer Wandel, Integration, Aktivierung, Ganzheitlicher Beratungsansatz, Unternehmen mit Weitblick, Evaluation, Altersdiskriminierung, Arbeitsvermittlung, regionale Netzwerke, Generation Gold

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Bundesprogramm „Perspektive 50plus“ als arbeitsmarktpolitisches Instrument zur Wiedereingliederung älterer Langzeitarbeitsloser in den ersten Arbeitsmarkt.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Konzeption der regionalen Beschäftigungspakte, innovativen Aktivierungsansätzen für Arbeitslose und Strategien zur Überzeugung von Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll aufgezeigt werden, wie das Programm durch einen regionalen und lernenden Ansatz die Beschäftigungschancen für Personen über 50 Jahren trotz bestehender Vermittlungshemmnisse verbessert.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Dokumentenanalyse, die Berichte und Evaluationsergebnisse des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie relevanter Forschungsinstitute auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Programmphasen, die Analyse der Zielgruppen heterogenität sowie die konkrete Beschreibung von Maßnahmen für Arbeitssuchende und Arbeitgeber.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Perspektive 50plus, Beschäftigungspakte, demografischer Wandel, ganzheitlicher Beratungsansatz und Arbeitsmarktintegration.

Wie definiert das Programm den Erfolg der Wiedereingliederung?

Erfolg wird nicht nur durch reine Vermittlungszahlen definiert, sondern zunehmend durch die Nachhaltigkeit der Beschäftigung und die Stärkung der Eigeninitiative der Betroffenen.

Warum ist die Einbindung der Unternehmen laut der Arbeit so entscheidend?

Unternehmen sind die essenziellen Partner für die Reintegration; das Programm setzt daher auf Vorurteilsabbau und spezielle Dienstleistungen, um die Potenziale Älterer im Betrieb zu verdeutlichen.

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Details

Title
Das Bundesprogramm „Perspektive 50plus“. Notwendigkeit, Programmphasen und Evaluation
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Course
Fallmanagement der Agentur für Arbeit
Grade
1,0
Author
Sonja Bergler (Author)
Publication Year
2013
Pages
23
Catalog Number
V293531
ISBN (eBook)
9783656910046
ISBN (Book)
9783656910053
Language
German
Tags
Bundesprogramm Projekt 50+ Perspektive 50plus Agentur für Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sonja Bergler (Author), 2013, Das Bundesprogramm „Perspektive 50plus“. Notwendigkeit, Programmphasen und Evaluation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293531
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