Im Rahmen eines Personaltrainings wird die Selbstregulationsfähigkeit ermittelt. Zu Beginn wird der Begriff Selbstregulation definiert. Auf Grundlage dieser Definition erfolgt eine Liste mit Merkmalen, anhand derer die Ausprägung der Selbstregulation bei Klienten beurteilt werden kann. Anhand eines Fragebogens wird dann die spezifische Kompetenzerwartung (auch Selbstwirksamkeitserwartung) erfasst und erprobt. In einem zweiten Schritt erfolgt dann die Konzentration auf die Intentionsphase bis zur Zielbildung eines Programms zur Ernährungsumstellung. Hierbei werden die wesentlichen Aufgaben der Intentionsphase erfasst sowie eine Checkliste mit konkreten Fragen erstellt, anhand derer die persönlichen Beweggründe der geplanten Verhaltensänderung hinterfragt werden können. Hierbei wird auf die methodische Vorgehensweise sowie das Kosten-Nutzen-Verhältnis im Rahmen der Beratung eingegangen. Am Schluß wird am Beispiel einer übergewichtigen Person das Transtheoretische Modell (TTM) zur Verhaltensänderung beschrieben.
Inhaltsverzeichnis
- Selbstregulationsfähigkeit
- Definition und Merkmale
- Selbstwirksamkeitserwartung
- Intentionsbildung
- Aufgaben der Intentionsbildung
- Checkliste der persönlichen Beweggründe
- Transtheoretisches Modell (TTM)
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Selbstregulationsfähigkeit im Rahmen eines Personaltrainings. Ziel ist es, die Selbstregulationsfähigkeit von Klienten zu ermitteln und zu fördern, um sie bei der Verhaltensänderung, in diesem Fall einer Ernährungsumstellung, zu unterstützen.
- Definition und Merkmale der Selbstregulationsfähigkeit
- Bewertung der Selbstwirksamkeitserwartung
- Intentionsbildung und die Rolle der persönlichen Beweggründe
- Anwendung des Transtheoretischen Modells (TTM) zur Verhaltensänderung
- Praktische Anwendung der Erkenntnisse in der Beratungspraxis
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel definiert den Begriff der Selbstregulationsfähigkeit und stellt Merkmale zur Beurteilung dieser Fähigkeit vor. Ein Fragebogen zur Erfassung der Selbstwirksamkeitserwartung wird vorgestellt und anhand eines Beispiels ausgewertet.
Das zweite Kapitel konzentriert sich auf die Intentionsbildung im Rahmen einer Ernährungsumstellung. Die wesentlichen Aufgaben der Intentionsbildung werden erläutert und eine Checkliste mit konkreten Fragen zur Erfassung der persönlichen Beweggründe erstellt.
Schlüsselwörter
Selbstregulationsfähigkeit, Selbstwirksamkeitserwartung, Intentionsbildung, Ernährungsumstellung, Transtheoretisches Modell (TTM), Verhaltensänderung, Personaltraining, Gesundheitsmanagement.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Selbstregulationsfähigkeit im Gesundheitstraining?
Selbstregulation ist die Fähigkeit, das eigene Verhalten (z. B. Ernährung oder Sport) zielgerichtet zu steuern, Hindernisse zu überwinden und Vorsätze dauerhaft in die Tat umzusetzen.
Was ist die Selbstwirksamkeitserwartung?
Es ist der Glaube einer Person an ihre eigene Kompetenz, auch schwierige Aufgaben oder Herausforderungen durch eigenes Handeln erfolgreich bewältigen zu können.
Wie funktioniert das Transtheoretische Modell (TTM)?
Das TTM beschreibt Verhaltensänderung als Prozess in Stufen: von der Absichtslosigkeit über die Vorbereitung bis hin zur Aufrechterhaltung des neuen Verhaltens.
Welche Rolle spielt die Intentionsphase bei der Ernährungsumstellung?
In dieser Phase werden die persönlichen Beweggründe geklärt und ein Kosten-Nutzen-Verhältnis abgewogen, um eine feste Zielbildung für die Verhaltensänderung zu erreichen.
Warum ist eine Checkliste für Beweggründe in der Beratung sinnvoll?
Sie hilft Klienten, ihre Motivation kritisch zu hinterfragen und sicherzustellen, dass die geplante Änderung auf eigenen Werten und nicht nur auf äußerem Druck basiert.
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- Bärbel Oppermann (Author), 2013, Psychologie des Gesundheitsverhaltens. Die Ermittlung der Selbstregulationsfähigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293513