Die vorliegende Arbeit stellt die Aufmerksamkeits-Defizit-/Hyperaktivitätsstörung dar und geht auf die Ursachen und Entstehungsbedingungen dieser Krankheit ein. Des Weiteren werden therapeutische Maßnahmen vorgestellt, sowie auf die Zusammenhänge zwischen der Ernährung und dem Verhalten hingewiesen.
Die Aufmerksamkeits-Defizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bezeichnet eine Entwicklungsstörung mit Beteiligung des Nervensystems, die sich bereits im frühen Kindesalter zeigt. Betroffene Kinder sind unaufmerksam, leicht ablenkbar, fallen durch hyperaktives Verhalten auf, haben ein geringes Durchhaltevermögen sowie ein leicht aufbrausendes Wesen mit der Neigung zu unüberlegtem Handeln.
Die Symptome persistieren häufig bis ins Erwachsenenalter.
Inhaltsverzeichnis
- DIE AUFMERKSAMKEITS-DEFIZIT-/HYPERAKTIVITÄTSSTÖRUNG
- Definition und Klassifikation der ADHS
- Prävalenz der ADHS
- Diagnostik der ADHS
- Komorbidität
- URSACHEN UND ENTSTEHUNGSBEDINGUNGEN DER ADHS
- Neurophysiologische und genetische Einflussfaktoren
- Umweltfaktoren
- Wechselwirkungen zwischen Einflussfaktoren
- THERAPEUTISCHE MAẞNAHMEN BEI ADHS
- Verhaltenstherapie und Elterntraining
- Medikamentöse Therapie
- ZUSAMMENHÄNGE ZWISCHEN ERNÄHRUNG UND VERHALTEN
- Nährstoffdefizite
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- ADHS, Adipositas und Essstörungen
- ADHS und Adipositas als Manifestationen eines Reizüberflutungs-Syndroms
- Säuglingsnahrung auf Sojabasis als möglicher Einflussfaktor
- LITERATURVERZEICHNIS (INKLUSIVE WEITERFÜHRENDER LITERATUR)
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Aufmerksamkeits-Defizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und untersucht die Ursachen, Entstehungsbedingungen und therapeutischen Maßnahmen dieser Erkrankung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erforschung des Zusammenhangs zwischen Ernährung und Verhalten bei ADHS.
- Definition und Klassifikation der ADHS
- Ursachen und Entstehungsbedingungen der ADHS
- Therapeutische Maßnahmen bei ADHS
- Zusammenhänge zwischen Ernährung und Verhalten
- Mögliche Einflussfaktoren auf die ADHS-Symptomatik
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel definiert die Aufmerksamkeits-Defizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und erläutert die verschiedenen Klassifikationskriterien nach ICD-10 und DSM-IV. Es werden die Prävalenzraten der ADHS in Deutschland und international sowie die Diagnostikmethoden vorgestellt. Das zweite Kapitel beleuchtet die Ursachen und Entstehungsbedingungen der ADHS, wobei neurophysiologische und genetische Einflussfaktoren sowie Umweltfaktoren betrachtet werden. Im dritten Kapitel werden therapeutische Maßnahmen bei ADHS, wie Verhaltenstherapie und Elterntraining sowie medikamentöse Therapie, vorgestellt. Das vierte Kapitel widmet sich dem Zusammenhang zwischen Ernährung und Verhalten bei ADHS, wobei Nährstoffdefizite, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, ADHS, Adipositas und Essstörungen sowie die Rolle von Säuglingsnahrung auf Sojabasis als mögliche Einflussfaktoren untersucht werden.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Aufmerksamkeits-Defizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Hyperkinetische Störung (HKS), Ursachen, Entstehungsbedingungen, Diagnostik, Therapie, Verhaltenstherapie, Elterntraining, Medikamentöse Therapie, Ernährung, Verhalten, Nährstoffdefizite, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Adipositas, Essstörungen, Reizüberflutungs-Syndrom, Säuglingsnahrung, Sojabasis.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Kernsymptome von ADHS?
ADHS ist gekennzeichnet durch Unaufmerksamkeit, körperliche Hyperaktivität und impulsives Verhalten, die bereits im Kindesalter auftreten.
Welche Ursachen hat ADHS?
Die Ursachen sind vielfältig und umfassen genetische Faktoren, neurophysiologische Besonderheiten im Dopamin-Stoffwechsel sowie Umwelteinflüsse.
Welchen Einfluss hat die Ernährung auf das Verhalten bei ADHS?
Nährstoffdefizite oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten können die Symptome verstärken. Es gibt Hinweise auf Zusammenhänge mit Farbstoffen, Zucker oder Omega-3-Mangel.
Wie wird ADHS therapiert?
Oft wird ein multimodaler Ansatz gewählt, bestehend aus Verhaltenstherapie, Elterntraining und bei Bedarf medikamentöser Unterstützung (z.B. Methylphenidat).
Was ist die Komorbidität bei ADHS?
Damit sind Begleiterkrankungen gemeint, die häufig zusammen mit ADHS auftreten, wie etwa Lernstörungen, Depressionen, Angststörungen oder Essstörungen.
- Quote paper
- Kristina Bergmann (Author), 2008, Die Aufmerksamkeits-Defizit/Hyperaktivitätsstörung. Ursachen, Therapeutische Maßnahmen und der Zusammenhang zwischen Ernährung und Verhalten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293029