Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Erdölförderung im Nahen Osten.
Seit dem 20. Jahrhundert wird es an verschiedenen Orten der Welt gefördert. Durch die enorme Wichtigkeit dieses Rohstoffs entwickelte sich das Wirtschaften mit dem „Schwarzen Gold“ zu einem sehr gewinnbringenden Geschäft.
Dementsprechend hatte der Handel mit Erdöl vielfältige Auswirkungen in den Staaten, in welchen der Rohstoff förderbar geworden ist.
Ich werde mich in meiner Arbeit ausschließlich auf den Bereich des Nahen Ostens beziehen, wo ein Großteil der Weltölvorkommen liegt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Rentier-Staaten als Erdölstaaten
- Länderbeispiel: Kuwait
- Allgemeine Informationen
- Entwicklung der Erdölförderung
- Auswirkungen der Erdölförderung
- Die Auswirkungen der Erdölgewinnung auf den gesamten Nahen Osten
- Fazit
- Auswahlbibliographie
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Erdölförderung im Nahen Osten, insbesondere auf die wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklung der Region. Der Fokus liegt auf der Analyse der Rolle des Erdöls als Motor für den Fortschritt in den Förderländern, wobei die spezifischen Herausforderungen und Entwicklungen in Kuwait als Beispiel für den Nahen Osten beleuchtet werden.
- Die Bedeutung des Erdöls als wirtschaftliche Grundlage für die Erdölstaaten
- Die Auswirkungen der Erdölförderung auf die soziale Entwicklung der Länder
- Die Rolle des Erdöls in der politischen Landschaft des Nahen Ostens
- Die Herausforderungen und Chancen der Erdölwirtschaft für die Zukunft der Region
- Die Bedeutung der Erdölpolitik für die Staatsbürokratien in den Förderländern
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Erdölförderung im Nahen Osten ein und stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit vor: „Das Erdöl als wirtschaftlicher, sozialer und politischer Motor im Nahen Osten?“.
Das Kapitel „Rentier-Staaten als Erdölstaaten“ beleuchtet die Besonderheiten von Erdölstaaten als Rentierstaaten, die durch die Dominanz der Staatsbürokratien und die strukturelle Heterogenität der Wirtschaft geprägt sind. Die Erdölrenten bilden die Grundlage für die Staatsfinanzen und beeinflussen die politische und soziale Entwicklung der Länder.
Das Kapitel „Länderbeispiel: Kuwait“ stellt Kuwait als Beispiel für einen Erdölstaat im Nahen Osten vor. Es werden allgemeine Informationen über das Land, die Entwicklung der Erdölförderung und die Auswirkungen der Erdölgewinnung auf die Wirtschaft, Gesellschaft und Politik beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Erdölförderung, Rentierstaaten, den Nahen Osten, Kuwait, wirtschaftliche Entwicklung, soziale Entwicklung, politische Entwicklung, Staatsbürokratien, strukturelle Heterogenität, Erdölpolitik, Erdölrenten, Auswirkungen der Erdölförderung.
Häufig gestellte Fragen
Welche Bedeutung hat Erdöl für den Nahen Osten?
Erdöl fungiert als zentraler wirtschaftlicher, sozialer und politischer Motor der Region, da dort ein Großteil der weltweiten Reserven liegt.
Was ist ein „Rentier-Staat“?
Ein Rentier-Staat finanziert sich primär aus externen Renten (wie Erdölexporten) statt aus Steuern, was zu einer Dominanz der Staatsbürokratie führt.
Wie hat Erdöl Kuwait verändert?
Die Erdölförderung ermöglichte eine rasante wirtschaftliche Entwicklung und schuf die Basis für den modernen Sozialstaat in Kuwait.
Was sind die sozialen Auswirkungen der Erdölgewinnung?
Sie führte zu Wohlstand, beeinflusste aber auch die gesellschaftliche Struktur und schuf Abhängigkeiten von staatlichen Transferleistungen.
Welche Rolle spielt die Erdölpolitik für die Stabilität?
Die Verteilung der Erdölrenten ist ein entscheidendes Instrument zur Sicherung der politischen Macht und zur Finanzierung des Staatsapparates.
- Quote paper
- Marc Damrath (Author), 2014, Die Rolle des Erdöls im Nahen Osten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/292748