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Die Rolle der Ernährungsmedizin in der Prophylaxe des Schlaganfalls

Richtig essen und trinken zur Vorbeugung des Schlaganfalls. Diätetik gegen den Schlaganfall (Insult)

Title: Die Rolle der Ernährungsmedizin in der Prophylaxe des Schlaganfalls

Scientific Essay , 2014 , 10 Pages

Autor:in: Sven-David Müller (Author)

Health - Nutritional Science
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Der Schlaganfall ist weltweit die zweithäufigste Todesursache (1). In Deutschland erleiden rund 150.000 Menschen jährlich einen Schlaganfall und es kommt zu zusätzlich 15.000 Rezidiven. Der Ernährungsmedizin und der Ernährungstherapie kommt eine große Bedeutung in der Prophylaxe zu. Diese widerspiegelt sich kaum in den medizinischen Leitlinien (u. a. 3 und 4). Ernährungsmedizin und Diätetik haben in der Schulmedizin in Deutschland insgesamt eine untergeordnete Bedeutung. Die Pharmakotherapie spielt auch hier eine übertriebene Rolle. In jedem Falle lassen sich verschiedene der Risikofaktoren für einen Insult sind ernährungs(mit)bedingt.

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Inhaltsverzeichnis

1. Die Rolle der Ernährungsmedizin in der Prophylaxe des Schlaganfalls

2. Bedrohlicher Bluthochdruck

3. Formen und Ursachen der Hypertonie

4. Therapie der Hypertonie

5. Ernährungstherapie zur Blutdrucknormalisierung

6. Omega-3-Fettsäuren in der Schlaganfall-Prophylaxe

7. Transfettsäuren wirken sich negativ auf die Gesundheit aus

8. Anders essen und dem Schlaganfall vorbeugen.

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung der Ernährungsmedizin und Diätetik in der Prophylaxe des Schlaganfalls, wobei ein besonderer Fokus auf der Prävention und Behandlung von Hypertonie sowie der Optimierung des Fettsäuren-Verhältnisses liegt, um das Risiko für Insulte in der Bevölkerung zu senken.

  • Prävention und diätetische Behandlung von Hypertonie
  • Einfluss der Fettqualität (Omega-3-Fettsäuren vs. Transfettsäuren) auf das Schlaganfall-Risiko
  • Bedeutung der DASH-Diet und natriumreduzierter Kost
  • Rolle von Gewichtsreduktion und Stoffwechselparametern (Diabetes mellitus Typ 2)

Auszug aus dem Buch

Ernährungstherapie zur Blutdrucknormalisierung

Die Ernährungsmedizin und Diätetik bieten vielfältige Möglichkeiten, die zu einer Blutdrucksenkung führen. Studien, die eine blutdrucksenkung hervorrufen, gibt es insbesondere für eine Obst-Gemüse-reiche Ernährungsweisen, Austausch von gesättigten durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Arginin-Supplementation, Omega-3-Fettsäure-Supplementation sowie DASH-Diet (9). Die DASH-Diet reichnet sich durch eine deutliche Reduktion der Fettzufuhr aus. Aber gerade im Lipidbereich bahnt sich ein Paradigmenwechsel an. Weltweit galt über Jahrzehnte, dass die Fettzufuhr im Bereich von maximal 30 Energieprozent liegen sollte. Überzeugende Studien haben aber dazu geführt, dass sogar in der Ernährungstherapie des Diabetes mellitus (11) und von Übergewicht und Adipositas (10) auch sogenannte Low-Carb-Diäten einen Stellenwert haben. Dieser ist den klassischen kalorienreduzierten Mischkostformen, die eher fettarm sind, gleichgestellt. Für die Blutdrucknormalisierung, die einen wichtigen Prophylaxefaktor für den Insult darstellt gelten folgende Ernährungsfaktoren als besonders wichtig:

Reduktion des Übergewichtes durch eine verminderte Energiezufuhr. Besonders die androide Fettverteilung erhöht das Risiko von Bluthochdruck. Optimal ist ein BMI zwischen 20 und 27.6

Besteht eine hohe Kochsalzzufuhr von über 6 bis 7 g NaCl pro Tag, so sollte eine natriumreduzierte Kost mit unter 5 bis 6 g Kochsalz täglich angesetzt werden. Weist der Patient eine Kochsalzsensibilität auf oder nimmt er Antihypertonika ein, so muss die natriumreduzierte Kost kontinuierlich beibehalten werden. Die Medikamente können bei einer natriumreduzierten Kost besser wirken. Die empfohlene Natriumreduktion kann mit dem Meiden von stark gesalzenen Produkten wie beispielsweise gesalzenes Gebäck oder Fleisch- und Wurstwaren und der Verwendung von frischen Kräutern, Zwiebeln, Paprika usw. anstatt Kochsalz erreicht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Die Rolle der Ernährungsmedizin in der Prophylaxe des Schlaganfalls: Dieses Kapitel führt in die Problematik des Schlaganfalls ein und betont die untergeordnete Rolle der Ernährungsmedizin in der heutigen Schulmedizin bei gleichzeitig hoher präventiver Relevanz.

Bedrohlicher Bluthochdruck: Hier wird der Bluthochdruck definiert und als einer der Hauptrisikofaktoren für Schlaganfälle identifiziert, wobei insbesondere die Daten des Robert Koch Instituts hervorgehoben werden.

Formen und Ursachen der Hypertonie: Das Kapitel bietet eine Klassifikation der Hypertonie, von renalen und endokrinen Ursachen bis hin zu medikamentösen und ernährungsbedingten Auslösern.

Therapie der Hypertonie: Hier werden präventive und therapeutische Strategien wie die bedarfsgerechte Ernährung, die Senkung von Risikofaktoren und die Notwendigkeit von körperlicher Aktivität erläutert.

Ernährungstherapie zur Blutdrucknormalisierung: Dieses Kapitel stellt spezifische diätetische Maßnahmen wie die DASH-Diet, die Kaliumzufuhr und die Reduktion von Kochsalz und Alkohol zur Blutdruckkontrolle vor.

Omega-3-Fettsäuren in der Schlaganfall-Prophylaxe: Hier wird die entzündungshemmende und antithrombotische Wirkung von Omega-3-Fettsäuren als wesentlicher Baustein zur Schlaganfallvermeidung dargelegt.

Transfettsäuren wirken sich negativ auf die Gesundheit aus: Das Kapitel warnt vor der Aufnahme von Transfettsäuren, die das kardiovaskuläre Risiko signifikant erhöhen, und empfiehlt den Austausch von tierischen durch pflanzliche Fette.

Anders essen und dem Schlaganfall vorbeugen.: Das abschließende Kapitel fasst die Notwendigkeit eines allgemeinen Ölwechsels in der Ernährung der Bevölkerung zusammen, um die Präventionsziele nachhaltig zu erreichen.

Schlüsselwörter

Schlaganfall-Prophylaxe, Ernährungsmedizin, Hypertonie, Blutdruck, Omega-3-Fettsäuren, Transfettsäuren, Ernährungstherapie, DASH-Diet, Fettstoffwechselstörungen, Risikofaktoren, kardiovaskuläre Erkrankungen, Lebensstiländerung, Diätetik, Schlaganfall, Adipositas.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die präventive Rolle der Ernährungsmedizin bei der Vermeidung von Schlaganfällen, mit einem starken Fokus auf der diätetischen Beeinflussung von Hypertonie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Blutdruckregulierung, der Qualität der Fettzufuhr, der Reduktion von Transfettsäuren und der allgemeinen Ernährungsumstellung zur Risikominimierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch gezielte ernährungstherapeutische Ansätze das Schlaganfall-Risiko in der Bevölkerung signifikant gesenkt werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Auswertung medizinischer Leitlinien, ernährungswissenschaftlicher Studien und aktueller Berichte öffentlicher Gesundheitsinstitute.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Hypertonie-Ursachen, Strategien zur Blutdrucknormalisierung sowie die spezifische Bedeutung von Fettsäuren für die Gefäßgesundheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Schlaganfall-Prophylaxe, Hypertonie, Omega-3-Fettsäuren, Ernährungstherapie und kardiovaskuläre Gesundheit.

Welche Rolle spielen Transfettsäuren für das Schlaganfall-Risiko?

Transfettsäuren erhöhen das Risiko für Arteriosklerose und koronare Herzkrankheiten massiv und sollten laut Autor konsequent durch gesündere Fette wie Raps- oder Walnussöl ersetzt werden.

Warum wird der Austausch von Butter durch Margarine empfohlen?

Margarine, insbesondere Diätmargarine, enthält deutlich weniger Transfettsäuren und ein vorteilhafteres Verhältnis an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sowie Omega-3-Fettsäuren im Vergleich zu Butter.

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Details

Title
Die Rolle der Ernährungsmedizin in der Prophylaxe des Schlaganfalls
Subtitle
Richtig essen und trinken zur Vorbeugung des Schlaganfalls. Diätetik gegen den Schlaganfall (Insult)
Author
Sven-David Müller (Author)
Publication Year
2014
Pages
10
Catalog Number
V287276
ISBN (eBook)
9783656874867
ISBN (Book)
9783656874874
Language
German
Tags
Ernährung Diät Diätetik Sven-David Müller Schlaganfall Arginin L-Arginin
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sven-David Müller (Author), 2014, Die Rolle der Ernährungsmedizin in der Prophylaxe des Schlaganfalls, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287276
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