In der vorliegenden Arbeit wird die Rolle der Informativität in der Ironie in den Arbeiten von Rachel Giora gezeigt. Als Grundlage für das Verständnis vo n Ironie dient der Artikel „On irony and negation“ von 1995. Als Nebenmaterial dienen zwei andere Arbeiten der Autorin. Es geht hauptsächlich darum, den Begriff der Informativität und seinen Bezug zur Ironie zu erklären.
Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung
- 1. Zur Informativität
- 2. Analogie im informativen Text
- II. Ironie in der Arbeit von R. Giora „On irony and nagation“
- 1. Allgemeines
- 2. Ironie als eine Art der indirekten Verneinung
- 3. Angemessenheit der Ironie
- 4. Das Verstehen von Ironie
- 5. Einige Schlussfolgerungen
- 6. Ironie, Witz, Metapher und Mehrdeutigkeit
- 7. Funktionen der Ironie
- III. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit befasst sich mit der Rolle der Informativität in der Ironie, wobei der Fokus auf den Arbeiten von Rachel Giora liegt. Die Analyse basiert hauptsächlich auf Gioras Artikel "On irony and negation" aus dem Jahr 1995. Die Arbeit zielt darauf ab, den Begriff der Informativität zu erläutern und seinen Bezug zur Ironie zu verdeutlichen.
- Das Konzept der Informativität und seine Anwendung in der Ironie
- Die Rolle von Vorwissen und Kontext beim Verstehen ironischer Äußerungen
- Die Analyse der Informativität in kohärenten informativen Texten
- Der Vergleich der Informativität in informativen und ironischen Texten
- Die Bedeutung der Relevanzbedingung und der graduellen Informiertheitsbedingung im Kontext der Ironie
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung
Dieses Kapitel führt in die Thematik der Hausarbeit ein und stellt den Schwerpunkt auf die Rolle der Informativität in der Ironie dar. Es wird die Relevanz von Gioras Arbeit "On irony and negation" für das Verständnis von Ironie hervorgehoben.
1. Zur Informativität
Hier wird der Begriff der Informativität anhand von Gioras Arbeiten erläutert. Es wird auf die Eigenschaften informativer Texte und die Bedeutung der Kohärenz eingegangen, insbesondere auf die Relevanz- und die graduelle Informiertheitsbedingung.
2. Analogie im informativen Text
Dieses Kapitel beleuchtet die Rolle der Analogie in informativen Texten und ihre potenziellen Ähnlichkeiten mit der Ironie. Es wird auf die Verletzung der Relevanzbedingung durch Analogien eingegangen und deren Einfluss auf das Textverständnis diskutiert.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Ironie, Informativität, kohärente Texte, Relevanzbedingung, graduelle Informiertheitsbedingung, Analogie und Vorwissen.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht Rachel Giora unter „Informativität“ in der Ironie?
Informativität bezieht sich darauf, wie viel neues Wissen eine Äußerung im Vergleich zum Vorwissen des Empfängers vermittelt und wie dies das Verständnis von Ironie beeinflusst.
Warum wird Ironie als eine Art der indirekten Verneinung betrachtet?
Giora argumentiert in ihrem Artikel „On irony and negation“, dass Ironie oft das Gegenteil dessen meint, was wörtlich gesagt wird, ohne eine explizite Negation zu nutzen.
Was ist die „Relevanzbedingung“ bei ironischen Texten?
Sie besagt, dass eine ironische Äußerung im Kontext des Gesprächs relevant sein muss, um als solche erkannt und verarbeitet zu werden.
Wie unterscheiden sich Ironie, Witz und Metapher hinsichtlich der Informativität?
Die Arbeit analysiert diese rhetorischen Figuren und zeigt auf, wie sie unterschiedliche Anforderungen an die kognitive Verarbeitung und das Vorwissen stellen.
Welche Rolle spielt die Analogie im informativen Text?
Analogien können die Relevanzbedingung kurzzeitig verletzen, dienen aber dazu, komplexe Sachverhalte durch bekannte Vergleiche informativer zu machen.
Wie wird Ironie laut Giora verstanden?
Das Verstehen von Ironie erfordert den Abgleich der wörtlichen Bedeutung mit dem Kontext und der Erwartungshaltung an die Informiertheit des Sprechers.
- Quote paper
- Galina Leontij (Author), 1998, Informativität in der Ironie bei Rachel Giora, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28557