Lösungen mit verschiedenen Konzentrationen des kationischen Komplex [Cu(NH3)4]2+ (Tetraaminkupfer(II)) in VE-Wasser werden in einem Spektrometer gemessen. Die verschiedenen Lösungen besaßen dabei Stoffkonzentrationen zwischen 1-5*10-3 mol/l. Bestimmt wurde das Spektrum des Komplexes in einem Wellenlängenbereich zwischen 400-900 nm. Im Spektrum ergibt sich ein Maximum bei einer bestimmten Wellenlänge, bei dieser Wellenlänge wird wiederrum die Extinktion in Abhängigkeit von Konzentration und Schichtdicke bestimmt. Die Lösungen verschiedener Konzentration wurden in unterschiedlich dicken Küvetten (2 mm, 5 mm, 10 mm) gemessen. Anhand der erhaltenen Daten kann die Gültigkeit des Lambert Beer’sches Gesetz geprüft werden und die unbekannte Konzentration einer der Lösungen berechnet werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theorie
- Lambertsches Gesetz
- Bouger-Lambertsches Gesetz
- Lambert-Beer’sches Gesetz
- Durchführung
- Beobachtung:
- Auswertung
- Fehlerberechnung und –diskussion:
- Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Zielsetzung dieses Experiments ist die Überprüfung der Gültigkeit des Lambert-Beer’schen Gesetzes anhand von Messungen der Extinktion einer [Cu(NH3)4]2+-Lösung in verschiedenen Konzentrationen und Schichtdicken.
- Das Lambert-Beer’sche Gesetz und seine Anwendung in der Spektroskopie
- Die Bestimmung des molaren Extinktionskoeffizienten einer Substanz
- Die Analyse von Messdaten zur Überprüfung der Gültigkeit des Gesetzes
- Die Ermittlung der unbekannten Konzentration einer Lösung
- Fehlerquellen und -diskussion in Zusammenhang mit den durchgeführten Messungen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Experiment mit dem Fokus auf die Messung von Lösungen mit unterschiedlichen Konzentrationen des [Cu(NH3)4]2+-Komplexes vor. Die Theorie beschreibt die physikalischen Grundlagen des Experiments, wie die Wechselwirkung von Licht mit Materie, die Absorption von Licht durch eine Substanz und die Ableitung des Lambert-Beer’schen Gesetzes. Die Durchführung des Experiments wird detailliert beschrieben, angefangen mit der Vorbereitung der Proben bis hin zur Messung der Extinktion mit dem Spektrometer. In der Beobachtung werden die gemessenen Daten in Form eines Spektrums und einer Tabelle dargestellt. In der Auswertung werden die Daten weiter analysiert und die Gültigkeit des Lambert-Beer’schen Gesetzes überprüft. Die Fehlerberechnung und -diskussion beleuchtet mögliche Fehlerquellen und ihre Auswirkungen auf die Ergebnisse.
Schlüsselwörter
Lambert-Beer’sches Gesetz, Spektroskopie, Extinktion, Absorptionskoeffizient, molare Extinktionskoeffizient, Konzentration, Schichtdicke, [Cu(NH3)4]2+, Fehleranalyse, Fehlerquellen, Fehlerfortpflanzung.
Häufig gestellte Fragen
Was besagt das Lambert-Beer’sche Gesetz?
Es beschreibt den Zusammenhang zwischen der Abschwächung der Intensität einer Strahlung beim Durchgang durch eine absorbierende Substanz und deren Konzentration sowie der Schichtdicke.
Welche Substanz wurde in diesem Experiment untersucht?
Untersucht wurden Lösungen des kationischen Komplexes [Cu(NH3)4]2+ (Tetraaminkupfer(II)) in VE-Wasser.
In welchem Wellenlängenbereich wurde gemessen?
Das Spektrum des Komplexes wurde in einem Bereich zwischen 400 und 900 nm bestimmt.
Welche Schichtdicken wurden bei den Küvetten verwendet?
Es wurden Küvetten mit Schichtdicken von 2 mm, 5 mm und 10 mm für die Messungen eingesetzt.
Wozu dient der molare Extinktionskoeffizient?
Der molare Extinktionskoeffizient ist eine stoffspezifische Konstante, die angibt, wie stark eine Substanz Licht einer bestimmten Wellenlänge absorbiert.
Was ist das Ziel der Fehlerberechnung in diesem Versuch?
Die Fehlerberechnung dient dazu, die Präzision der Messergebnisse zu bewerten und mögliche Abweichungen von der theoretischen Gültigkeit des Gesetzes zu diskutieren.
- Arbeit zitieren
- Dieter Karstropp (Autor:in), 2014, Lambert Beer’sches Gesetz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/285233