In dieser Arbeit wird ein Training mit Meso- und Makrozyklus für einen 41-jährigen, männlichen Kunden erstellt, der einen BMI von 28 hat.
Boeckh-Behrens und Buskies sagen, dass bei einer untrainierten Person bereits ein einmal in der Woche durchgeführtes Krafttraining zu einer Leistungsverbesserung führt. Daher beginnt der Kunde im ersten Mesozyklus mit ein bis zwei Einheiten pro Woche. Durch die Steigerung auf zwei bis drei Einheiten pro Woche im zweiten und dritten Mesozyklus wird eine Steigerungsvariante geboten, um neue Anpassungen der Muskulatur zu erreichen. Zum Schluss des Makrozyklus trainiert die Person wieder zwei bis drei Einheiten pro Woche. Zum ersten Circuittraining ist das erneut eine Steigerung, da der Kunde mittlerweile durch Mesozyklus eins und zwei besser trainiert ist.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Diagnose
- 1.1 Allgemeine und biometrische Daten
- 1.2 Bewertung der Personendaten
- 1.3 Krafttestung
- 1.3.1 Testablauf
- 1.3.2 Bewertung der Testergebnisse
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Einsendeaufgabe im Fachmodul Trainingslehre I, Studiengang Fitnessökonomie, beschäftigt sich mit der Diagnose eines Trainingsanfängers. Im Fokus steht die Ermittlung von allgemeinen und biometrischen Daten, die Bewertung dieser Daten sowie die Durchführung und Auswertung eines Krafttests.
- Ermittlung allgemeiner und biometrischer Daten
- Bewertung der Personendaten hinsichtlich Trainingsrelevanz
- Durchführung eines Krafttests auf Basis des subjektiven Belastungsempfindens
- Bewertung der Testergebnisse und Ableitung von Trainingsintensitäten
- Zusammenhänge zwischen Training und Körperfunktionen
Zusammenfassung der Kapitel
Das Kapitel 1.1 präsentiert die allgemeinen und biometrischen Daten des Trainingsanfängers. Es werden Informationen wie Alter, Geschlecht, Körpergröße, Körpergewicht, Blutdruck und Body-Mass-Index (BMI) sowie Angaben zur beruflichen Belastung, sportlicher Aktivität und gesundheitsrelevanten Aspekten zusammengefasst.
Kapitel 1.2 befasst sich mit der Bewertung der Personendaten. Hier wird der allgemeine Gesundheitszustand und die Trainierbarkeit des Kunden unter Berücksichtigung der ermittelten Daten beurteilt.
Das Kapitel 1.3 beschreibt die Krafttestung, die auf Basis des subjektiven Belastungsempfindens durchgeführt wurde. Es wird der Testablauf detailliert erläutert, die verwendete siebenstufige RPE-Skala vorgestellt und die Ergebnisse der Testübungen in einer Tabelle visualisiert.
Im Anschluss an die Darstellung der Testergebnisse erfolgt in Kapitel 1.3.2 eine Bewertung der ermittelten Daten. Hier werden die Stärken und Schwächen der Methode des subjektiven Belastungsempfindens sowie die Ableitung von Trainingsintensitäten diskutiert.
Schlüsselwörter
Die vorliegende Einsendeaufgabe behandelt wichtige Themen aus dem Bereich der Trainingslehre und fokussiert sich auf die Diagnose von Trainingsanfängern. Schlüsselbegriffe sind: allgemeine und biometrische Daten, Krafttestung, subjektives Belastungsempfinden, RPE-Skala, Trainingsintensität, Trainierbarkeit und Belastbarkeit.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird ein Krafttraining für Anfänger sinnvoll gesteigert?
Ein untrainierter Kunde beginnt mit 1–2 Einheiten pro Woche im ersten Mesozyklus und steigert sich in den folgenden Zyklen auf 2–3 Einheiten, um neue Anpassungsreize zu setzen.
Was ist die RPE-Skala?
Die RPE-Skala (Rate of Perceived Exertion) dient der Messung des subjektiven Belastungsempfindens, um die Trainingsintensität ohne Maximalbelastungstests zu steuern.
Welche biometrischen Daten sind für die Trainingsplanung relevant?
Relevant sind Alter, Geschlecht, Körpergewicht, BMI, Blutdruck sowie gesundheitliche Einschränkungen und die berufliche Belastung.
Warum wird bei einem BMI von 28 ein spezielles Training empfohlen?
Ein BMI von 28 deutet auf Übergewicht hin. Das Training zielt hier auf eine Verbesserung der Körperzusammensetzung und der allgemeinen Fitness ab, wobei die Gelenkbelastung berücksichtigt werden muss.
Was ist der Unterschied zwischen Meso- und Makrozyklus?
Ein Mesozyklus umfasst meist mehrere Wochen spezifischen Trainings, während der Makrozyklus die langfristige Planung über mehrere Monate (z.B. ein halbes Jahr) darstellt.
- Citation du texte
- Elisabeth Ziegert (Auteur), 2013, Trainingslehre. Diagnose, Krafttestung, Mesozyklus und Makrozyklus für einen 41-jährigen Mann, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/285177