Die großen Städte Europas entstanden durch immerwährende Zuwanderung und ihre Einwohner waren offen gegenüber Fremden. Großstädte heutzutage sind geprägt von einer geringen Integrationskraft sowie der Ausgrenzung einzelner Bevölkerungsteile. Sie kämpfen mit hohen Arbeitslosenzahlen und niedrigen Einkommen. Die Stadtverwaltung nimmt nur noch geringen Einfluss auf die Bildung sozialräumlicher Strukturen. Von dieser Entwicklung wurde auch Berlin nicht verschont. Im Laufe des 20. Jahrhunderts kamen viele Zuwanderer in die Stadt. Heute beziehen viele von ihnen ein niedriges Einkommen oder sind sogar arbeitslos. Aus den Ausländervierteln von damals wurden die Arbeitslosenviertel von heute. Daher kämpfen deren Einwohner mit vielen sozialen Problemen, die aber nur schwer zu beseitigen sind.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Berlin und seine Zuwanderer - von damals bis heute
- Soziale Segregation – Für und Wieder
- Ursachen sozialer Segregation
- Arbeitslosigkeit
- Wohnungsangebot
- Situation in den Schulen
- Abwärtsspirale
- Zukunftspläne der Stadtentwickler
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die soziale Segregation in Berlin und analysiert die Entstehung von Ausländerquartieren. Sie beleuchtet die Ursachen dieser Entwicklung, insbesondere die Rolle der Arbeitslosigkeit, des Wohnungsmarktes und der Situation in den Schulen. Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob es eine „neue städtische Unterklasse" gibt und welche Folgen die soziale Segregation für die Stadtgesellschaft hat.
- Soziale Segregation in Berlin
- Ausländerquartiere und ihre Entstehung
- Ursachen der Segregation: Arbeitslosigkeit, Wohnungsmarkt, Bildung
- Die „neue städtische Unterklasse"
- Folgen der Segregation für die Stadtgesellschaft
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der sozialen Segregation in Berlin ein und stellt die Problematik der Ausländerquartiere dar. Das zweite Kapitel beleuchtet die Geschichte der Zuwanderung nach Berlin und die Entwicklung der Ausländerquartiere. Es werden die verschiedenen Zuwanderergruppen und ihre Ansiedlungsmuster in der Stadt beschrieben. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit dem Konzept der sozialen Segregation und ihren verschiedenen Formen. Es werden die Ursachen und Folgen der Ausgrenzung von Bevölkerungsgruppen diskutiert.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die soziale Segregation, Ausländerquartiere, Berlin, Zuwanderung, Arbeitslosigkeit, Wohnungsmarkt, Bildung, Stadtentwicklung, soziale Brennpunkte, Integration, Ausgrenzung, „neue städtische Unterklasse".
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet soziale Segregation in einer Großstadt?
Soziale Segregation bezeichnet die räumliche Trennung verschiedener Bevölkerungsgruppen innerhalb einer Stadt, basierend auf sozialen Merkmalen wie Einkommen, Herkunft oder Erwerbsstatus.
Wie entstanden die Ausländerquartiere in Berlin?
Die Entstehung ist historisch durch Zuwanderungswellen im 20. Jahrhundert geprägt. Aus ehemaligen Zuwanderervierteln entwickelten sich durch wirtschaftliche Faktoren oft Gebiete mit hoher Arbeitslosigkeit und sozialer Benachteiligung.
Welche Rolle spielt der Wohnungsmarkt bei der Segregation?
Das begrenzte Angebot an bezahlbarem Wohnraum und die Konzentration von einkommensschwachen Gruppen in bestimmten Stadtteilen verstärken die räumliche Ausgrenzung.
Was ist mit der „neuen städtischen Unterklasse“ gemeint?
Der Begriff beschreibt Bevölkerungsteile, die dauerhaft von Arbeitslosigkeit betroffen sind, über geringe Integrationskraft verfügen und räumlich in sozialen Brennpunkten isoliert leben.
Welchen Einfluss hat die Schule auf diese Entwicklung?
Die soziale Zusammensetzung in den Schulen spiegelt die Segregation des Viertels wider, was oft zu ungleichen Bildungschancen und einer Verstärkung der sozialen Abwärtsspirale führt.
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- Anonym (Author), 2010, Gibt es eine „neue städtische Unterklasse“? Ausländerquartiere in Berlin, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284884