Die Gestaltung von effizienten und zuverlässigen Logistikprozessen wird immer mehr zur Herausforderung für Unternehmen. Steigende Kundenbedürfnisse bezogen auf die Produktqualität, Liefertreue und Variantenvielfalt führen zu einer beträchtlichen Prozesskomplexität und erfordern eine hohe Prozesszuverlässigkeit. Zusätzliche Anforderungen an die Unternehmenslogistik sollen durch Einsatz von neuen Techniken erfüllt werden. Fortschritte in der elektronischen Datenverarbeitung haben daher einen maßgeblichen Einfluss auf die Konzeption von Produktionssteuerungssysteme. Um nicht an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren, gilt der Einsatz von modernen Informations- und Kommunikationsverfahren als unumgänglich4 Optische Verfahren wie der Barcode sind weit verbreitet, stehen aber bereits am Ende der Entwicklungsstufe.
Inhaltsverzeichnis
- INHALTSVERZEICHNIS
- ABBILDUNGSVERZEICHNIS
- TABELLENVERZEICHNIS
- ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS / GLOSSAR
- KURZFASSUNG
- EXECUTIVE SUMMARY
- EINLEITUNG
- Ausgangssituation und Problembeschreibung
- Zielsetzung
- Aufbau und Struktur
- GRUNDLAGEN VON RADIO FREQUENZ IDENTIFIKATION
- Die Entwicklung
- Die Bedeutung
- RFID-Nutzenpotenziale
- Unterstützte Prozesse
- RADIO FREQUENZ IDENTIFIKATION
- Grundsätzliche Funktion
- RFID-Hardwarekomponenten und technologische Grunddaten
- Transponder
- Bauform
- Energieversorgung
- Datenspeicherung
- Lesegerät
- RFID-Etikettendrucker
- NICHT RFID UNTERSTÜTZTE GESCHÄFTSPROZESSE
- Wacker Neuson Linz GmbH-Kurzvorstellung
- Ist-Prozess des internen Materialflusses und Lackierprozesses
- Kritische Prozesse
- Analyseergebnis
- IMPLIKATION FÜR DIE PRAXIS: EINSATZ VON RFID IM LACKIERPROZESS
- Konzept 1: Standortübergreifender Einsatz von RFID, dezentrale Datenspeicherung am Produkt
- Konzept 2: Unternehmensinterner Einsatz von RFID, zentrale Speicherung
- Gegenüberstellung beider Konzepte
- FAZIT UND AUSBLICK
- LITERATURVERZEICHNIS
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Implementierung von RFID-Technologie zur Sicherung des Lackierprozesses in der Kleinserienfertigung am Beispiel der Firma Wacker Neuson Linz GmbH. Die Arbeit analysiert die aktuelle Situation des Materialflusses und des Lackierprozesses, identifiziert kritische Punkte und entwickelt zwei Konzepte für den Einsatz von RFID zur Optimierung des Prozesses. Die Arbeit untersucht die Vorteile und Herausforderungen der RFID-Technologie im Kontext der Kleinserienfertigung und bewertet die beiden Konzepte hinsichtlich ihrer Effizienz und Wirtschaftlichkeit.
- Analyse des aktuellen Materialflusses und des Lackierprozesses bei Wacker Neuson Linz GmbH
- Identifizierung kritischer Punkte und Herausforderungen im Lackierprozess
- Entwicklung von zwei Konzepten für den Einsatz von RFID im Lackierprozess
- Bewertung der Konzepte hinsichtlich ihrer Effizienz und Wirtschaftlichkeit
- Diskussion der Vorteile und Herausforderungen der RFID-Technologie in der Kleinserienfertigung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Ausgangssituation und die Problematik des Lackierprozesses bei Wacker Neuson Linz GmbH dar. Sie definiert die Zielsetzung der Arbeit und erläutert den Aufbau und die Struktur der Arbeit. Kapitel 2 bietet eine Einführung in die Grundlagen der RFID-Technologie, einschließlich ihrer Entwicklung, Bedeutung, Nutzenpotenziale und unterstützten Prozesse. Kapitel 3 beschreibt die Funktionsweise von RFID-Systemen, die Hardwarekomponenten und die technologischen Grunddaten. Kapitel 4 analysiert die aktuellen Prozesse bei Wacker Neuson Linz GmbH, identifiziert kritische Punkte und präsentiert die Ergebnisse der Analyse. Kapitel 5 entwickelt zwei Konzepte für den Einsatz von RFID im Lackierprozess, die sich in ihrer Reichweite und Datenspeicherung unterscheiden. Die Konzepte werden hinsichtlich ihrer Effizienz und Wirtschaftlichkeit gegenübergestellt. Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen RFID-Technologie, Lackierprozess, Kleinserienfertigung, Materialfluss, Prozessoptimierung, Wacker Neuson Linz GmbH, Konzeptentwicklung, Effizienz, Wirtschaftlichkeit, Datenspeicherung, dezentrale Datenspeicherung, zentrale Datenspeicherung.
Häufig gestellte Fragen
Wie kann RFID den Lackierprozess optimieren?
RFID ermöglicht eine automatische Identifikation von Bauteilen, wodurch die Prozesskomplexität reduziert und die Zuverlässigkeit bei hoher Variantenvielfalt gesteigert wird.
Was sind die Vorteile von RFID gegenüber dem Barcode?
Im Gegensatz zum Barcode benötigt RFID keinen Sichtkontakt, ist unempfindlicher gegenüber Verschmutzung (z.B. Lack) und kann Daten direkt am Produkt speichern.
Welche zwei Konzepte werden für Wacker Neuson Linz entwickelt?
Konzept 1 sieht einen standortübergreifenden Einsatz mit dezentraler Datenspeicherung vor, während Konzept 2 auf unternehmensinterne, zentrale Speicherung setzt.
Was sind kritische Punkte im aktuellen Lackierprozess?
Die Analyse identifizierte Probleme im Materialfluss und bei der manuellen Zuordnung von Bauteilen, was zu Fehlern in der Kleinserienfertigung führen kann.
Welche Hardwarekomponenten sind für ein RFID-System nötig?
Dazu gehören Transponder (Tags), Lesegeräte (Reader), Antennen und oft auch spezielle RFID-Etikettendrucker.
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- Anonym (Author), 2012, RFID zur Sicherung des Lackierprozesses in der Kleinserienfertigung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284876