Die vorliegende Seminararbeit behandelt die sogenannten "All Pay Auctions". Neben einer theoretischen Herleitung der optimalen Gebotshöhe erfolgt ein Vergleich mit der praktischen Anwendung dieser Auktionsform.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hauptteil
- Theoretische Betrachtung
- Aufstellen des Modells
- Gleichgewichte
- Experimente in der Literatur
- Gneezy und Smorodinsky: „All-pay auctions - an experimental study“
- Noussair und Silver: „Behavior in all-pay auctions with incomplete information“
- Kritische Auseinandersetzung
- Eigene Erweiterung
- Theoretische Betrachtung
- Zusammenfassung und Ausblick
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit der „All-Pay Auction“ und untersucht deren theoretische Grundlagen sowie praktische Anwendungen. Ziel ist es, die verschiedenen Gleichgewichte in diesem Spielmodell zu ermitteln und diese mit experimentellen Ergebnissen aus der Literatur zu vergleichen. Darüber hinaus wird eine kritische Auseinandersetzung mit der All-Pay Auction stattfinden und eine eigene Erweiterung vorgestellt.
- Theoretische Analyse der All-Pay Auction
- Ermittlung von Gleichgewichten in reinen und gemischten Strategien
- Vergleich mit experimentellen Ergebnissen aus der Literatur
- Kritische Auseinandersetzung mit dem Spielmodell
- Vorstellung einer eigenen Erweiterung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der All-Pay Auction ein und erläutert deren Bedeutung in der Spieltheorie und in verschiedenen Anwendungsbereichen. Der Hauptteil der Arbeit beschäftigt sich zunächst mit der theoretischen Betrachtung des Modells, wobei die wichtigsten Annahmen und Bezeichnungen definiert werden. Anschließend werden verschiedene Gleichgewichte in reinen und gemischten Strategien ermittelt, wobei der Fokus auf dem symmetrischen Gleichgewicht im Spiel mit vollständiger und unvollständiger Information liegt. Im weiteren Verlauf werden zwei praktische Experimente aus der Literatur vorgestellt und deren Ergebnisse mit den theoretischen Vorhersagen verglichen. Abschließend erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit dem Spielmodell und eine eigene Erweiterung wird vorgestellt.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die All-Pay Auction, Spieltheorie, Auktionstheorie, Gleichgewichte, Experimente, Literaturvergleich, kritische Auseinandersetzung und eigene Erweiterung. Die Arbeit analysiert die theoretischen Grundlagen der All-Pay Auction, untersucht verschiedene Gleichgewichte und vergleicht diese mit experimentellen Ergebnissen. Darüber hinaus werden die Stärken und Schwächen des Modells diskutiert und eine eigene Erweiterung vorgestellt.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine All-Pay Auction?
Eine Auktionsform, bei der jeder Bieter sein Gebot bezahlen muss, unabhängig davon, ob er den Zuschlag erhält oder nicht (z.B. bei Lobbying oder Wettbewerben).
Welche Gleichgewichte gibt es in diesem Modell?
Die Arbeit untersucht Gleichgewichte in reinen und gemischten Strategien, sowohl bei vollständiger als auch bei unvollständiger Information der Bieter.
Wie verhalten sich Bieter in der Praxis?
Experimentelle Studien (z.B. von Gneezy und Smorodinsky) zeigen oft Abweichungen von der Theorie, wie etwa "Overbidding", bei dem Bieter mehr setzen, als ökonomisch rational wäre.
Was ist der Unterschied zwischen vollständiger und unvollständiger Information?
Bei unvollständiger Information kennen die Bieter nur ihre eigene Wertschätzung des Objekts, aber nicht die der Konkurrenten, was die Gebotsstrategie komplexer macht.
Wo finden All-Pay Auctions im echten Leben Anwendung?
Klassische Beispiele sind politische Wahlkämpfe, Forschungs- und Entwicklungswettbewerbe oder Sportveranstaltungen, bei denen alle Teilnehmer Ressourcen investieren.
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- Marius Kleinert (Author), 2013, All Pay Auctions. Theorie und Praxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284424