Das Event ist so alt wie die Menschheit selbst. Die große Show aus großem Anlass wird seit Menschengedenken zelebriert. Von jeher hatte der Mensch das Bedürfnis, Feste zu feiern. Seien es Festivitäten zu Ehren einer Gottheit, Hochzeiten oder auch Frühlingsfeste. Solche Feste waren damals und sind auch heute noch ein Lichtblick im Leben, denn sie durchbrechen die tägliche Routine. Feste holen den Menschen aus seinem Alltag heraus und sind in der Lage, die menschlichen Sinne einmal für ganz andere Dinge zu schärfen. Kurz gesagt, sind sie ein Ereignis, ein Erlebnis, ein Event.
Aus dem Inhalt:
- Die Geschichte des Events
- Arten des Events
- Zielsetzungen des Events
- Auswirkungen des Events
Inhaltsverzeichnis
1. Die Geschichte des Events
2. Begriffsbestimmung
3. Arten des Events
4. Größe von Events
5. Anlässe von Events
5.1. Kulturevents
5.2. Sportevents
5.3. Wirtschaftliche Events
5.4. Gesellschaftspolitische Events
5.5. Persönliche Events
5.6. Natürliche Events
6. Häufigkeit von Events
7. Dauer von Events
8. Zielsetzungen des Events
9. Merkmale des Events
10. Auswirkungen des Events
10.1. Wirtschaftliche Auswirkungen
10.2. Soziale Auswirkungen
10.3. Kulturelle Auswirkungen
10.4. Ökologische Auswirkungen
10.5. Politische Auswirkungen
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, den vielschichtigen Begriff des „Events“ wissenschaftlich zu fundieren, seine verschiedenen Erscheinungsformen zu systematisieren und die zentralen Wirkungsmechanismen im Kontext des Marketings sowie der Unternehmenskommunikation aufzuzeigen.
- Historische Entwicklung und Einordnung von Events
- Begriffsbestimmung und Definitionsansätze
- Systematisierung nach Art, Größe, Dauer und Häufigkeit
- Anlässe und Zielsetzungen von Events
- Ökonomische, soziale und kulturelle Auswirkungen von Veranstaltungen
Auszug aus dem Buch
Atmosphäre (Ambience)
Die richtige Atmosphäre ist eines der wichtigsten Erfolgselemente für Events. Ein Event mit einer sehr guten Atmosphäre kann zu einem großen Erfolg werden, selbst wenn kleine Fehler auftreten. Im Gegensatz dazu können Events, selbst bei einem fehlerfreien Ablauf, ohne die richtige Atmosphäre zum einem Reinfall werden. Die Bewertung eines Events beinhaltet eine subjektive Wahrnehmung. Das bedeutet, dass keine Langeweile oder Routine aufkommt. Auch sollten keine negativen Eindrücke entstehen oder diese zumindest durch positive Eindrücke überwogen werden. In diesem Zusammenhang wird oft auch von Episodenhaftigkeit gesprochen, d.h. der Eventablauf weist einen gewissen Spannungsbogen auf. Das Event folgt einer Dramaturgie, es hat einen Anfang, ein Ende und dazwischen einige Höhepunkte. Dies trägt zur Wirkungsverstärkung und zum Aufbau einer positiven Atmosphäre bei.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Die Geschichte des Events: Beschreibt die historische Entwicklung von Festen und Zusammenkünften von der Antike bis hin zu modernen Großveranstaltungen.
2. Begriffsbestimmung: Analysiert verschiedene wissenschaftliche Definitionsansätze und etabliert das Event als zentrales Instrument der Unternehmenskommunikation.
3. Arten des Events: Versucht eine Systematisierung der vielfältigen Eventformen nach verschiedenen Kriterien wie Anlass und Größe.
4. Größe von Events: Unterscheidet zwischen Mega-, Medium- und Mini-Events anhand von Kriterien wie Besucherzahlen und Ressourcenaufwand.
5. Anlässe von Events: Kategorisiert Events nach inhaltlichen Anlässen wie Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik, persönlichen Ereignissen und Naturereignissen.
6. Häufigkeit von Events: Erläutert die Einmaligkeit versus periodische Wiederholbarkeit von Veranstaltungen.
7. Dauer von Events: Differenziert zwischen kurzfristigen Events und dauerhaften Attraktionen unter Einbeziehung des subjektiven Zeitempfindens.
8. Zielsetzungen des Events: Analysiert kognitive, affektive und ökonomische Zielgrößen im Eventmanagement.
9. Merkmale des Events: Benennt die Kernmerkmale wie Einmaligkeit, Vergänglichkeit, Immaterialität und die Bedeutung der Atmosphäre.
10. Auswirkungen des Events: Beleuchtet die wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen, ökologischen und politischen Effekte von Veranstaltungen auf ihr Umfeld.
Schlüsselwörter
Event, Eventmanagement, Eventmarketing, Unternehmenskommunikation, Veranstaltungsmanagement, Erlebnis, Inszenierung, Marketingziele, Zielgruppen, Kommunikation, Atmosphäre, Event-Systematisierung, Sponsoring, Imagebildung, Eventauswirkungen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Grundlegung und praktischen Systematisierung von Events als Instrument der modernen Unternehmenskommunikation.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition des Eventbegriffs, der Kategorisierung von Eventarten sowie der Analyse ihrer Zielsetzungen und Wirkungen auf verschiedene gesellschaftliche und wirtschaftliche Bereiche.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, ein Verständnis für das Event als professionelles Kommunikationsmittel zu schaffen, das über die bloße Unterhaltung hinaus zur Erreichung strategischer Marketingziele beiträgt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und Systematisierung bestehender theoretischer Ansätze namhafter Eventmarketing-Experten.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Geschichte, den Arten, Merkmalen, Zielsetzungen sowie den vielfältigen Auswirkungen von Events.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Eventmanagement, Erlebnisorientierung, Kommunikationsmix und Inszenierung charakterisieren.
Welche Rolle spielt der Begriff "Infotainment"?
Infotainment beschreibt die strategische Kombination von Information und Unterhaltung, um bei Events eine nachhaltige Wissensvermittlung zu erreichen und Langeweile zu vermeiden.
Warum ist die "Atmosphäre" für ein Event so entscheidend?
Die Atmosphäre wird als wichtigstes Erfolgselement identifiziert, da sie die subjektive Wahrnehmung der Teilnehmer maßgeblich beeinflusst und selbst kleine organisatorische Mängel kompensieren kann.
Wie unterscheidet die Autorin zwischen verschiedenen Eventgrößen?
Die Einteilung erfolgt primär anhand von Kriterien wie Besucherzahlen, benötigtem Zeitaufwand für die Vorbereitung, Budgethöhe und Medieninteresse (Mega-, Medium- und Mini-Events).
Welche negative Seite wird bei den Auswirkungen von Events genannt?
Die Autorin weist darauf hin, dass Events auch negative Folgen wie Umweltbelastungen, soziale Spannungen bei Anwohnern oder eine Kommerzialisierung kultureller Werte nach sich ziehen können.
- Quote paper
- Simone Nitsche (Author), 2003, Was ist ein Event? Definition, Arten und Eigenschaften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283742