In seiner Arbeit untersucht der Autor verschiedene Formate des Moderatorenduos Joko und Klaas in Hinblick auf das Spannungsfeld von Realität und Fiktion. Dazu analysiert er beispielhafte Szenen mithilfe von Theorien Erving Goffmans und Annemarie Matzkes. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Sendungen "Circus HalliGalli" und "Joko gegen Klaas - Das Duell um die Welt".
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Beschreibung
- Circus HalliGalli
- Der Countdown-Moment
- Sleep ’n’ Greet
- Joko gegen Klaas – Das Duell um die Welt
- Mexiko: Joko beim Lucha Libre
- Vanuatu: Klaas’ Reise zum Vulkan
- Circus HalliGalli
- Rahmenbruch und Ensemblewechsel
- Ensemble und Ensemblewechsel
- Rahmen und Rahmenbruch
- Authentizität durch Inszeniertheit
- Spielart 1: Ausstellung von Technik
- Spielart 2: Stark inszeniert vs. wenig inszeniert
- Zusammenfassung: Wie entsteht die Unentscheidbarkeit?
- Ausblick: Postdramatisches Theater in der Popkultur?
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld zwischen Realität und Fiktion in den Sendungen des Duos Joko und Klaas. Ziel ist es, zu analysieren, in welchen Momenten die Unentscheidbarkeit zwischen Realität und Fiktion entsteht und durch Einsatz welcher Mittel diese erzeugt wird.
- Das Konzept und die Inszenierung der Sendungen Circus HalliGalli und Joko gegen Klaas – Das Duell um die Welt
- Die Rolle von Rahmenbruch und Ensemblewechsel in den Sendungen
- Der Einsatz von Authentizitätstricks, um die gezeigten Ereignisse glaubhaft darzustellen
- Die Verwendung von Referenzen auf andere Medien und Genres, um die Unentscheidbarkeit zwischen Realität und Fiktion zu verstärken
- Die Frage, ob die Formate von Joko und Klaas als Vorboten des postdramatischen Theaters in der Popkultur gelten können
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel dieser Arbeit beschreibt das Prinzip der Sendungen Circus HalliGalli und Joko gegen Klaas – Das Duell um die Welt und beleuchtet exemplarische Ausschnitte aus den Formaten. Die folgenden Kapitel analysieren diese Ausschnitte unter soziologischen und theaterwissenschaftlichen Gesichtspunkten. Im Mittelpunkt der Analyse steht die Frage, wie die Unentscheidbarkeit zwischen Realität und Fiktion in den Sendungen entsteht und welche Mittel eingesetzt werden, um diese zu erzeugen. Abschließend wird die Frage gestellt, ob sich die Formate von Joko und Klaas als Vertreter des postdramatischen Theaters in der Popkultur verstehen lassen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Schlüsselbegriffen Authentizität, Inszenierung, Rahmenbruch, Ensemblewechsel, Scripted Reality und Postdramatisches Theater im Kontext der Sendungen Circus HalliGalli und Joko gegen Klaas – Das Duell um die Welt.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptthema der Analyse von Joko und Klaas?
Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Realität und Fiktion in den Unterhaltungsformaten des Duos, insbesondere wie eine Unentscheidbarkeit zwischen beiden Polen erzeugt wird.
Welche Sendungen werden als Beispiele herangezogen?
Analysiert werden Szenen aus „Circus HalliGalli“ (z.B. Countdown-Moment, Sleep ’n’ Greet) und „Joko gegen Klaas – Das Duell um die Welt“ (z.B. Lucha Libre in Mexiko).
Welche Theorien werden zur Analyse genutzt?
Der Autor stützt sich auf soziologische und theaterwissenschaftliche Theorien von Erving Goffman (Rahmenanalyse) und Annemarie Matzke.
Was bewirken „Rahmenbruch“ und „Ensemblewechsel“ in den Shows?
Diese Mittel dienen dazu, die Erwartungshaltung des Publikums zu stören und die Grenze zwischen der inszenierten Show und der vermeintlichen Realität zu verwischen.
Können die Formate als postdramatisches Theater gelten?
Die Arbeit stellt im Ausblick die Frage, ob diese Popkultur-Formate als Vorboten oder Vertreter des postdramatischen Theaters im Fernsehen angesehen werden können.
- Arbeit zitieren
- David Neukirch (Autor:in), 2014, Joko und Klaas: Unterhaltungsformate im Spannungsfeld von Realität und Fiktion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282213