Ziel dieser Hausarbeit soll es sein, darzustellen, mit welcher Intensität und mit welchen Zielen die Firmen Degussa und I.G. Farbenindustrie AG diese Art der Bereicherung genutzt haben. Hierbei soll zunächst der Begriff der „Arisierung“ erläutert werden, um daran anschließend eine Analyse der Arisierungen beider Firmen vorzunehmen. Im nächsten Schritt soll ein Vergleich aufzeigen, mit welchen Zielen und mit welcher Intensität die Arisierung von beiden Firmen betrieben wurde. In einem abschließenden Fazit werden die wichtigsten Erkenntnisse rekapituliert.
Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- 1. Einleitung und Forschungsstand
- 2. Die Arisierung als „legales“ Geschäft – Begriffserklärung und Maßnahmen im Nationalsozialismus
- 3. Die Degussa - Arisierungen während der NS-Zeit
- 4. Die I.G. Farbenindustrie AG - Arisierungen während der NS-Zeit
- 5. Vergleich der Arisierungen
- 6. Fazit
- Literatur- und Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Ziel dieser Hausarbeit ist es, die Arisierung von Betrieben durch die Firmen Degussa und I.G. Farbenindustrie AG im Nationalsozialismus zu untersuchen. Dabei soll zunächst der Begriff der „Arisierung“ erläutert werden, um anschließend eine Analyse der Arisierungen beider Firmen vorzunehmen. Ein Vergleich soll aufzeigen, mit welchen Zielen und mit welcher Intensität die Arisierung von beiden Firmen betrieben wurde. Im Fazit werden die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst.
- Erläuterung des Begriffs „Arisierung“
- Analyse der Arisierungen durch die Degussa
- Analyse der Arisierungen durch die I.G. Farbenindustrie AG
- Vergleich der Arisierungen beider Firmen
- Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den historischen Kontext der Arisierung im Nationalsozialismus dar und erläutert die Relevanz des Themas. Sie gibt einen Überblick über den Forschungsstand und die wichtigsten Quellen. Kapitel 2 definiert den Begriff der „Arisierung“ und beschreibt die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen, die die Arisierung ermöglichten. Kapitel 3 analysiert die Arisierungen der Degussa während der NS-Zeit, während Kapitel 4 die Arisierungen der I.G. Farbenindustrie AG beleuchtet. Kapitel 5 vergleicht die Arisierungen beider Firmen und untersucht die Unterschiede in ihren Zielen und Methoden. Das Fazit fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Arisierung von Betrieben, die Degussa, die I.G. Farbenindustrie AG, das NS-Regime, die Rolle deutscher Unternehmen im Dritten Reich, die Ausbeutung und Vertreibung von Juden, die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen der Arisierung, die Ziele und Methoden der Arisierung, der Vergleich der Arisierungen beider Firmen und die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutete der Begriff „Arisierung“ im Nationalsozialismus?
Arisierung bezeichnete die systematische Verdrängung von Juden aus der Wirtschaft und die Übernahme jüdischer Betriebe und Vermögenswerte durch „Arier“.
Wie beteiligte sich die Degussa an der Arisierung?
Die Degussa nutzte die Arisierung zur gezielten Bereicherung und Expansion ihres Geschäftsfeldes während der NS-Zeit.
Welche Rolle spielte die I.G. Farbenindustrie AG?
Auch die I.G. Farben beteiligte sich intensiv an der Übernahme jüdischer Unternehmen, oft mit dem Ziel, ihre marktbeherrschende Stellung in der Chemieindustrie auszubauen.
War die Arisierung ein „legales“ Geschäft?
Im NS-Staat wurde die Arisierung durch eine Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen formal legalisiert, um den Raubzug staatlich zu legitimieren.
Worin unterschieden sich Degussa und I.G. Farben bei der Arisierung?
Die Arbeit vergleicht die Intensität und die spezifischen strategischen Ziele beider Firmen bei der Übernahme jüdischer Betriebe.
- Quote paper
- Christoph Grave (Author), 2014, Die Arisierung von Betrieben im Nationalsozialismus am Fallbeispiel der Degussa im Vergleich mit der I.G. Farbenindustrie AG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/282050