Die Arbeit befasst sich mit der spezifischen Bedeutung (und kontextuellen Einordnung) von Victor Turners symboltheoretischem Ansatz innerhalb der Ritualanalyse.
Inhaltsverzeichnis
- Ritualanalyse in der Ethnologie, verschiedene Ansätze
- Der Ansatz Victor Turners in der Ritualanalyse
- Turners theoretische Orientierung, Anfänge
- Definitionen, darauf aufbauende Thesen
- Victor Turners Konzept des Liminalen in:
- Betwixt and between: The liminal period in Rites de Passage. 1967. In: V. Turner....
- The forest of symbols. Aspects of Ndembu ritual. Ithaca.
- Kap. IV........
- Ausgangsmodell, Absichten Turners
- Symbolkomplexe, Interpretation
- Weiterführende Aussagen, Anmerkungen
- Turners Einfluss auf die ethnologische Forschung, Kritik
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit Victor Turners symboltheoretischem Ansatz in der Ritualanalyse. Ziel ist es, die zentrale Rolle von Symbolen in Ritualen aufzuzeigen und Turners Beitrag zur Erweiterung der ethnologischen Forschung in diesem Bereich zu untersuchen.
- Definition und Bedeutung des symboltheoretischen Ansatzes in der Ritualanalyse
- Analyse von Turners Konzept des Liminalen und dessen Bedeutung für Rituale
- Interpretation von Symbolen in rituellen Kontexten
- Turners Einfluss auf die ethnologische Forschung und die Kritik an seinem Ansatz
- Rituale und ihre Funktion im Kontext von kulturellen Werten und sozialer Ordnung
Zusammenfassung der Kapitel
- Ritualanalyse in der Ethnologie, verschiedene Ansätze: Dieses Kapitel beleuchtet die unterschiedlichen theoretischen Ansätze in der Ritualanalyse, von den funktionalistischen bis hin zu den symboltheoretischen Ansätzen. Es wird die Bedeutung von Ritualen für kulturelle Werte und die Herausforderungen bei der Definition des Untersuchungsgegenstandes erörtert.
- Der Ansatz Victor Turners in der Ritualanalyse: Dieses Kapitel stellt Turners symboltheoretischen Ansatz in der Ritualanalyse vor. Es beschreibt seine theoretische Orientierung, seine Definitionen von Ritual und Symbol sowie seine Kritik am Funktionalismus.
- Victor Turners Konzept des Liminalen in: Dieses Kapitel analysiert Turners Konzept des Liminalen, das auf dem Zwischenzustand zwischen zwei Phasen in einem Ritual basiert. Die Kapitel "Betwixt and between: The liminal period in Rites de Passage" und "The forest of symbols. Aspects of Ndembu ritual" sowie Kapitel IV werden in diesem Zusammenhang betrachtet.
Schlüsselwörter
Schlüsselwörter dieser Hausarbeit sind: Ritualanalyse, Symboltheorie, Victor Turner, Liminalität, Rituale, kulturelle Werte, Ethnologie, symboltheoretisch-strukturalistischer Ansatz, Performance-Theorie, kognitive Analyse, sprachpragmatische Analyse, Ndembu, Sambia.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Victor Turner und was war sein Beitrag zur Ethnologie?
Victor Turner war ein britischer Ethnologe, der vor allem für seine Arbeiten zur Symboltheorie und zu rituellen Prozessen bekannt ist.
Was versteht Turner unter „Liminalität“?
Liminalität beschreibt den Schwellenzustand während eines Rituals, in dem sich die Teilnehmer zwischen ihrer alten und ihrer neuen sozialen Identität befinden.
Welche Bedeutung haben Symbole in Turners Ritualanalyse?
Symbole sind für Turner die kleinsten Einheiten eines Rituals, die komplexe kulturelle Werte und soziale Spannungen speichern und ausdrücken.
Was ist das Konzept „Betwixt and Between“?
Es bezieht sich auf die liminale Phase von Übergangsriten, in der Individuen weder der einen noch der anderen sozialen Kategorie angehören.
Welche Kritik gibt es an Turners Ansatz?
Kritiker bemängeln oft eine zu starke Fokussierung auf die Stabilität sozialer Strukturen und fordern dynamischere Modelle wie die Performance-Theorie.
- Citar trabajo
- Christian Breuer (Autor), 1998, Victor Turners symboltheoretischer Ansatz als Beitrag zur Ritualanalyse, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28187