Diese Ausarbeitung vergleicht die Bildstrategien Lichtenbergs und Lessings anhand zweier bekannter Beispiele miteinander.
Dabei werden sowohl die historischen Hintergründe ihrer Theorien als auch eine jeweils kurze kunstwissenschaftliche Abhandlung über die Laokoonstatue & die Kupferstiche Lichtenbergs dargelegt.
Schlussendlich werden die beiden die Theorien zusammengeführt und zum besseren Verständnis grafisch verdeutlicht.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Bildstrategie Lessings
- Laokoongruppe
- Bild- Text- Beziehung gemäß Lessing
- Schreibweise Lessings
- Bildstrategie Lichtenbergs
- Hogarth's Kupferstiche
- Bild- Text- Beziehung gemäß Lichtenberg
- Schreibweise Lichtenbergs
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Ausarbeitung befasst sich mit der Frage, ob Bilder Geschichten erzählen können. Anhand der Bildstrategien von Gotthold Ephraim Lessing und Georg Christoph Lichtenberg werden die Möglichkeiten und Grenzen der bildlichen Darstellung von Narrativen untersucht.
- Analyse der Bildstrategie Lessings anhand der Laokoongruppe
- Untersuchung der Bildstrategie Lichtenbergs anhand von Hogarth's Kupferstichen
- Vergleich der beiden Bildstrategien
- Diskussion der Aussagekraft von Bildern
- Bedeutung der Schreibweise für die Bildstrategie
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Bildstrategie in der Aufklärung ein und stellt die zentralen Figuren Lessing und Lichtenberg vor. Sie erläutert die Relevanz der antiken Kunst für die Epoche und die Frage, ob Bilder Geschichten erzählen können.
Das Kapitel über Lessings Bildstrategie beleuchtet die Laokoongruppe aus historisch-archäologischer Perspektive und analysiert Lessings Interpretation des Kunstwerks im Kontext von Vergils Epos „Aeneis“. Die Analyse der Schreibweise Lessings zeigt, wie seine Bildstrategie in seiner Sprachwahl und Textgestaltung zum Ausdruck kommt.
Das Kapitel über Lichtenbergs Bildstrategie untersucht die Kupferstiche von William Hogarth als Beispiel für Lichtenbergs Theorie der bildlichen Darstellung von Narrativen. Die Analyse der Schreibweise Lichtenbergs stellt den Kontrast zu Lessings Diktion heraus.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Bildstrategie, die Laokoongruppe, Hogarth's Kupferstiche, Lessing, Lichtenberg, die Aufklärung, die Bild-Text-Beziehung, die Geschichte im Bild, die Schreibweise und die Aussagekraft von Bildern.
Häufig gestellte Fragen
Können Bilder Geschichten erzählen?
Diese Frage wird in der Kunsttheorie kontrovers diskutiert. Lessing und Lichtenberg untersuchten, wie Bilder durch Symbole, Momente oder Serien narrative Inhalte vermitteln können.
Was ist Lessings Position zur Laokoongruppe?
Lessing analysiert in seinem Werk "Laokoon", wie die bildende Kunst den "fruchtbaren Augenblick" wählen muss, um eine Handlung anzudeuten, ohne sie wie ein Text zeitlich auszudehnen.
Wie nutzt Lichtenberg Hogarths Kupferstiche?
Lichtenberg nutzt die detailreichen Kupferstiche von William Hogarth, um durch seine Beschreibungen (Erklärungen) die darin verborgenen Geschichten und moralischen Lehren offenzulegen.
Was ist eine Bild-Text-Beziehung?
Es beschreibt das Verhältnis zwischen einer bildlichen Darstellung und einem begleitenden oder interpretierenden Text und wie beide zusammen die Bedeutung formen.
Wie beeinflusst die Schreibweise die Bildstrategie?
Die Art, wie Autoren über Bilder schreiben (deskriptiv, analytisch oder narrativ), bestimmt maßgeblich, wie der Betrachter das Bild und dessen Handlungspotenzial wahrnimmt.
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- Anonym (Author), 2013, Lessings und Lichtenbergs Bildstrategien im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280382