Ein berühmter Maler urzeitlicher Tiere im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts war der in Putzar (Vorpommern) geborene und später in Berlin lebende Künstler Heinrich Harder (1858–1935). Er schuf zahlreiche Bilder von Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren aus der Urzeit für Bücher und Zeitschriften. An Außenfassaden des Berliner Aquariums sind noch heute Darstellungen von Harder zu bewundern. Das reich bebilderte Buch „Tiere der Urwelt“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert das Leben und Werk des unvergessenen Künstlers Heinrich Harder.
Inhaltsverzeichnis
- Heinrich Harder - Ein Tiermaler in Berlin
- Ein berühmter Maler urzeitlicher Tiere
- Putzar - Der Geburtsort von Heinrich Harder
- Die Kindheit von Heinrich Harder
- Die Ausbildung von Heinrich Harder
- Das Studium von Heinrich Harder
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Leben und Werk des Berliner Tiermalers Heinrich Harder (1858-1935). Sie zeichnet ein umfassendes Bild von Harders künstlerischem Schaffen, das vor allem von der Darstellung urzeitlicher Tiere geprägt war. Die Arbeit beleuchtet Harders künstlerische Entwicklung, seine Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Wilhelm Bölsche und seine Bedeutung für die naturwissenschaftliche Illustration im frühen 20. Jahrhundert.
- Harders künstlerisches Schaffen und seine Spezialisierung auf die Darstellung urzeitlicher Tiere
- Die Zusammenarbeit mit Wilhelm Bölsche und die gemeinsame Produktion von naturwissenschaftlichen Werken
- Harders Einfluss auf die naturwissenschaftliche Illustration im frühen 20. Jahrhundert
- Die Bedeutung von Harders Werk für die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse
- Harders künstlerisches Erbe und seine Bedeutung für die Kunstgeschichte
Zusammenfassung der Kapitel
- Das erste Kapitel stellt Heinrich Harder als einen der wichtigsten Tiermaler des frühen 20. Jahrhunderts vor und beleuchtet seine Spezialisierung auf die Darstellung urzeitlicher Tiere. Es wird auf Harders künstlerische Ausbildung und seine Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Wilhelm Bölsche eingegangen.
- Das zweite Kapitel widmet sich Harders Geburtsort Putzar in Vorpommern und beleuchtet die Umstände seiner Kindheit. Es wird auf Harders familiäre Verhältnisse und seine frühen künstlerischen Interessen eingegangen.
- Das dritte Kapitel beschreibt Harders Ausbildung an der Königlichen Kunstschule in Berlin und seine anschließende praktische Ausbildung im Atelier des Malers Paul Gropius. Es wird auf die Bedeutung dieser Ausbildung für Harders künstlerische Entwicklung eingegangen.
- Das vierte Kapitel behandelt Harders Studium an der Königlichen akademischen Hochschule für die Bildenden Künste in Berlin und die prägende Rolle des Landschaftsmalers Eugen Bracht. Es wird auf Harders künstlerische Entwicklung während seines Studiums und seine ersten Werke eingegangen.
Schlüsselwörter
Heinrich Harder, Tiermaler, Urzeitliche Tiere, Wilhelm Bölsche, Naturwissenschaftliche Illustration, Kunstgeschichte, Berlin, Putzar, Königliche Kunstschule, Königliche akademische Hochschule für die Bildenden Künste, Eugen Bracht, Paul Gropius.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Heinrich Harder?
Heinrich Harder (1858–1935) war ein bedeutender Berliner Tiermaler, der für seine Illustrationen urzeitlicher Tiere in Büchern und Zeitschriften bekannt wurde.
Wo kann man heute noch Werke von Heinrich Harder sehen?
Seine Darstellungen von Urzeittieren sind beispielsweise an den Außenfassaden des Berliner Aquariums zu bewundern.
Mit welchem Schriftsteller arbeitete Harder eng zusammen?
Er arbeitete intensiv mit Wilhelm Bölsche zusammen, um naturwissenschaftliche Erkenntnisse künstlerisch für ein breites Publikum aufzubereiten.
Welche Ausbildung genoss Heinrich Harder?
Er studierte an der Königlichen Kunstschule und der Königlichen akademischen Hochschule für die Bildenden Künste in Berlin, unter anderem bei Eugen Bracht.
Welche Rolle spielte Harder für die Wissenschaft?
Er war ein Pionier der naturwissenschaftlichen Illustration im frühen 20. Jahrhundert und half dabei, das Aussehen ausgestorbener Arten visuell zu vermitteln.
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- Ernst Probst (Author), 2014, Tiere der Urwelt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279818