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Guillaume de Machaut: "La messe de nostre Dame"

Titel: Guillaume de Machaut: "La messe de nostre Dame"

Bachelorarbeit , 2012 , 41 Seiten , Note: 2,8

Autor:in: Carolin Schmidt (Autor:in)

Musik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details


Im neuen Zeitalter der Ars nova entstanden neue kompositorische Entwicklungen, sowie eine erweiterte Mensuralnotation, durch die der Rhythmus noch besser notiert werden konnte. Mit Guillaume de Machaut, als einen der Hauptvertreter dieser Epoche, entstanden zahlreiche mehrstimmige Liedformen wie Balladen und Virelais. Zwar erreichte die Mehrstimmigkeit bereits während der Notre- Dame Epoche einen Höhepunkt, jedoch erschwerte die damalige Modalnotation die Darstellung der Tondauern, sodass der entscheidende Schritt zur Mensuralnotation unternommen werden musste. Kennzeichnend für die Ars nova sind die isorhythmische Motette, welche die Grundlage für Machauts Messe de nostre Dame bietet, sowie der erweiterte Conductus. Während in zwei der sechs Messeteile ein conductusartiger Satz zugrunde liegt, der frei durchkomponiert wurde, so herrscht in den übrigen Teilen das Prinzip der Isorhythmie. „Strenge Durchführung eines Choraltenors findet sich im Kyrie, Sanctus, Agnus und Deo gracias. So gestaltet Machaut hier einen Großzyklus, der im 14. Jh. nirgends ein Gegenstück hat.“
Im Folgenden wird auf die Epoche der Ars nova genauer eingegangen, sowie auf Machauts literarisches und musikalisches Schaffen. Den Mittelpunkt der Arbeit bildet seine einzig komponierte Messe La messe de nostre Dame, anhand der, die typischen Kompositionsmittel der Ars Nova genauer dargestellt werden. Im Zentrum der Messe steht die Isorhythmie als komplexes Kompositionsgerüst, welche unterschiedliche Verbindungen der Messeteile herstellt. Ohne diese isorhythmischen Geflechte wäre Machauts Messe nicht zu einer solch komplexen und damit einzigartigen Messe geworden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)

  • Einleitung
  • Ars Nova
    • Die neue Kunst
    • Neue kompositorische Entwicklungen
    • Kritik am modernen Stil
  • Guillaume de Machaut
  • La messe de nostre Dame
    • Allgemeines zur Messe
    • Kyrie
      • Kyrie I
      • Christe
      • Kyrie II
      • Kyrie III
      • Ergebnis
    • Gloria
      • Gloria Amen
    • Credo
      • Credo Amen
      • Ergebnis
    • Sanctus
      • Ergebnis
    • Agnus Dei
      • Agnus I/III
      • Agnus II
      • Ergebnis
    • Ite, missa est
      • Ergebnis
    • Schluss

Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)

Diese Arbeit befasst sich mit der Messe "La messe de nostre Dame" von Guillaume de Machaut, einem bedeutenden Vertreter der Ars Nova. Ziel ist es, die typischen Kompositionsmittel dieser Epoche anhand des Werkes darzustellen, insbesondere die Isorhythmie als komplexes Kompositionsgerüst.

  • Entwicklung der Ars Nova und ihre charakteristischen Merkmale
  • Guillaume de Machaut als Komponist und Dichter
  • Analyse der "La messe de nostre Dame" mit Fokus auf die Isorhythmie
  • Bedeutung und Einfluss von Machauts Messe für die Musikgeschichte
  • Rezeption und Aktualität des Werks im 20. Jahrhundert

Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)

Die Einleitung stellt die historische und musikgeschichtliche Einordnung der Arbeit dar und gibt einen Überblick über die zentralen Themen der Ars Nova und Machauts "La messe de nostre Dame".

Kapitel 2 beschäftigt sich mit der Ars Nova, ihren neuen Kompositionsformen und dem Wandel in der Notationstechnik. Hier werden wichtige Vertreter dieser Epoche und ihre Beiträge zur Entwicklung der Musik vorgestellt. Die Kritik an der neuen Kunst durch die Kirche wird ebenfalls beleuchtet.

Kapitel 3 widmet sich Guillaume de Machaut als Person und seinen vielfältigen Werken. Es wird sein Leben und seine Karriere, sowie die besonderen Merkmale seines musikalischen Schaffen erläutert.

Kapitel 4 ist der Analyse von Machauts "La messe de nostre Dame" gewidmet. Es werden die einzelnen Teile der Messe im Detail betrachtet, mit Fokus auf die Isorhythmie und ihre verschiedenen Ausprägungen. Die Analyse geht auf die unterschiedlichen Kompositionsprinzipien in den textarmen und textreichen Teilen ein, sowie auf die Verwendung des Hoquetus und anderer rhythmischer Besonderheiten.

Schlüsselwörter (Keywords)

Ars Nova, Isorhythmie, Guillaume de Machaut, La messe de nostre Dame, Motettensatz, Conductus, Talea, Color, Hoquetus, Mehrstimmigkeit, Mensuralnotation, Modalnotation, Liturgie, Ordinarium.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Besondere an Machauts "La messe de nostre Dame"?

Es ist der erste zusammenhängende mehrstimmige Messzyklus eines einzelnen Komponisten in der Musikgeschichte des 14. Jahrhunderts.

Was versteht man unter Isorhythmie?

Isorhythmie ist ein komplexes Kompositionsprinzip der Ars Nova, bei dem sich rhythmische Muster (Talea) und melodische Folgen (Color) in den Stimmen wiederholen.

Welche Epoche repräsentiert Guillaume de Machaut?

Er ist der Hauptvertreter der Ars Nova, einer Epoche, die durch Fortschritte in der Notation und komplexe Mehrstimmigkeit geprägt war.

Was ist der Unterschied zwischen Mensural- und Modalnotation?

Die Mensuralnotation erlaubte eine präzisere Darstellung von Tondauern und Rhythmen, was die komplexen Strukturen der Ars Nova erst möglich machte.

Welche Teile der Messe sind isorhythmisch gestaltet?

Vor allem das Kyrie, Sanctus, Agnus Dei und Ite, missa est folgen dem strengen isorhythmischen Prinzip über einem Choraltenor.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Guillaume de Machaut: "La messe de nostre Dame"
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Note
2,8
Autor
Carolin Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
41
Katalognummer
V279582
ISBN (eBook)
9783656725091
ISBN (Buch)
9783656725077
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Guillaume de Machaut; La messe de nostre Dame; Ars Nova; Mittelalter; Isorhythmie;
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carolin Schmidt (Autor:in), 2012, Guillaume de Machaut: "La messe de nostre Dame", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279582
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  41  Seiten
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