Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit den Versen 13-17 des 12. Kapitels des Markusevangeliums. Ziel der Arbeit ist eine exegetische Auseinandersetzung mit dem Text und eine darauf aufbauende, sachgemäße Interpretation. Zu Beginn der Arbeit werden, in notwendiger Kürze, einleitende Fragen zum Evangelium geklärt, deren Beantwortung für die weitere Bearbeitung der Perikope unerlässlich ist.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- I. Der Text
- 1. Textkritik
- 2. Übersetzung
- II. Analyse
- 1. Sprachliche Analyse
- 2. Literarkritik
- 3. Formgeschichte
- 4. Überlieferungsgeschichte
- 5. Begriffs- und Motivgeschichte
- 6. Historischer Ort des Textes - Zeitgeschichte
- 7. Redaktionsgeschichte
- III Interpretation
- IV Zusammenfassung
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der exegetischen Analyse und Interpretation der Verse 13-17 aus dem 12. Kapitel des Markusevangeliums. Ziel ist es, den Text im Kontext seiner Entstehung und Rezeption zu verstehen und seine Bedeutung für die damalige und heutige Zeit zu erschließen.
- Textkritik und Übersetzung des ausgewählten Abschnitts
- Sprachliche und literarische Analyse des Textes
- Formgeschichte und Überlieferungsgeschichte des Textes
- Begriffs- und Motivgeschichte im Kontext des Textes
- Historischer Kontext und Rezeption des Textes
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Kontext der Arbeit vor und erläutert die Bedeutung des Markusevangeliums als ältestes Evangelium. Sie beleuchtet die Autorenschaft, die Abfassungszeit und den Adressatenkreis des Textes.
Der erste Abschnitt befasst sich mit der Textkritik und Übersetzung des ausgewählten Abschnitts. Hier werden die verschiedenen Textvarianten analysiert und die Arbeitsübersetzung des Textes erstellt.
Der zweite Abschnitt widmet sich der Analyse des Textes. Hier werden verschiedene Aspekte wie die sprachliche Analyse, die Literarkritik, die Formgeschichte, die Überlieferungsgeschichte, die Begriffs- und Motivgeschichte sowie der historische Kontext und die Redaktionsgeschichte beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Auseinandersetzung mit der Frage nach der Steuerpflicht gegenüber dem Kaiser, die Darstellung der Heuchelei der Pharisäer, die Betonung der Wahrheit des Weges Gottes und die Bedeutung von Jesus als Lehrer und Autorität.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Markus 12, 13-17?
In diesem Abschnitt wird Jesus von Pharisäern und Herodianern zur Frage der Steuerpflicht gegenüber dem römischen Kaiser befragt. Es ist das berühmte Streitgespräch über den „Zinsgroschen“.
Was bedeutet Jesu Antwort: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist“?
Jesus unterscheidet hier zwischen der staatlichen Verpflichtung (Steuern an Rom) und der religiösen Verpflichtung gegenüber Gott. Er entzieht sich der Falle, entweder als Rebell gegen Rom oder als Verräter am jüdischen Glauben dazustehen.
Wer waren die Pharisäer und Herodianer in diesem Kontext?
Es handelt sich um zwei Gruppierungen, die Jesus feindlich gesinnt waren. Während die Pharisäer streng religiös waren, standen die Herodianer dem römischen Marionettenkönig Herodes nahe. Ihr gemeinsames Ziel war es, Jesus durch eine Fangfrage zu Fall zu bringen.
Welche Rolle spielt die Textkritik in dieser Exegese?
Die Textkritik untersucht die verschiedenen überlieferten Handschriften des Markusevangeliums, um den ursprünglichsten Wortlaut der Verse 13-17 zu ermitteln und Übersetzungsfehler auszuschließen.
Warum wird das Markusevangelium als „ältestes Evangelium“ bezeichnet?
In der neutestamentlichen Forschung gilt Markus als das zeitlich erste der vier kanonischen Evangelien, das den anderen (Matthäus und Lukas) als Quelle diente (Zwei-Quellen-Theorie).
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- Anika Kehl (Author), 2011, Exegese von 12, 13-17 des Markusevangeliums, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279026