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Personalwirtschaftliche Erfolgsfaktoren im Wissensmanagement

Title: Personalwirtschaftliche Erfolgsfaktoren im Wissensmanagement

Diploma Thesis , 2002 , 90 Pages , Grade: 2

Autor:in: Mag. Natascha Ljubic (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Globale Markt- und Wettbewerbsbedingungen, die Verkürzung der Innovationszyklen und die damit verbundene Abnahme der Halbwertszeit von Wissen erhöhen den intellektuellen Gehalt der verbleibenden Arbeit. Lernende Organisationen entstehen und das Management der Wissensträger im Unternehmen wird zur Sicherung der globalen Überlebenschancen immer wichtiger.

Der überwiegende Teil der Wertschöpfung in hoch entwickelten Volkswirtschaften basiert auf dem Rohstoff "Wissen". Wissensarbeit ist eine menschliche Tätigkeit, die nicht auf der Anwendung fertigen Wissens, sondern auf der Revidierung und Erneuerung sowie die Kombination gegebener Informationen setzt. Diese Art der Wissensarbeit soll die Lösung von neuen Aufgaben oder Probleme ermöglichen.

Wissensmanagement versucht die Ressource Wissen, welche zur Erhöhung der Problem- und Handlungsfähigkeit des Unternehmens beiträgt, als Unternehmensvorteil zu gestalten.

Das Personalmanagement, als Manager der Human Ressourcen übernimmt dabei eine bedeutungsvolle Verantwortung. Wissensmanagement ist vor allem eine Frage der Unternehmenskultur. Wissen erwerben und weitergeben funktioniert nur, wenn die Personen miteinander sprechen. Sie müssen die Erlaubnis und die zeitlichen Ressourcen haben, um sich zu treffen und Informationen auszutauschen. Worauf es ankommt, ist die effiziente und effektive Gestaltung solcher Besprechungen und Treffen. Wenn diese schlecht gestaltet sind, haben alle das Gefühl, ihre Zeit verschwendet zu haben.

Die vorliegende Arbeit zeigt wie mittels Instrumente des Personalmanagements das Mitarbeiterwissen im Unternehmen nutzbar zu gestalten wäre, um es als Wettbewerbsvorteil einsetzen zu können.

Die Beiträge gehen über flexible Organisationsstrukturen, Kriterien bei der Personalauswahl, -entwicklung, Personalbindung, wissensorientierte Unternehmenskultur und Führungsrollen im Wissensmanagement, ein.

Auf dem Wege zur Wissensgesellschaft gibt dieser Beitrag einen Einblick in die zu berücksichtigenden menschlichen Komponenten bei der Umsetzung von Wissensmanagement in Organisationen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangslage

1.2 Problemstellung

1.3 Aufbau und Ziel der Arbeit

2 Wissensmanagement

2.1 Zeichen - Daten - Information - Wissen

2.1.1 Zeichen

2.1.2 Daten

2.1.3 Information

2.1.4 Wissen

2.2 Wissensarten

2.2.1 Implizites Wissen

2.2.2 Explizites Wissen

2.2.3 Individuelles Wissen

2.2.4 Kollektives Wissen

2.2.5 Internes Wissen

2.2.6 Externes Wissen

2.3 Wissensprozesse nach Nonaka und Takeuchi

2.3.1 Sozialisation (von implizit zu implizit)

2.3.2 Externalisierung (von implizit zu explizit)

2.3.3 Kombination (von explizit zu explizit)

2.3.4 Internalisierung (von explizit zu implizit)

2.4 Konzepte

2.4.1 Wissensmanagementkonzept nach Probst, Raub und Romhardt

2.4.2 Wissensmanagementkonzept nach Willke

2.5 Arbeitsdefinition Wissensmanagement

2.6 Abgrenzung zur Informationstechnologie

2.7 Gestaltung des Wissensmanagements

2.7.1 Ziele des Wissensmanagements

2.7.2 Barrieren im Wissensmanagement

3 Personalmanagement

3.1 Bedeutung des Personalmanagements für das WM

3.1.1 Menschliches Wissenskapital der Mitarbeiter

3.1.2 Mitarbeiter als Ressource und Wettbewerbsvorteil

3.1.3 Anforderungen an Unternehmen und Mitarbeiter

3.2 Arbeitsdefinition von Personalmanagement

3.3 Funktion des Personalmanagements im Wissensmanagement

3.3.1 Wissensidentifikation

3.3.2 Wissenserwerb und Wissensentwicklung

3.3.3 Wissens-(ver)teilung und Wissensnutzung

3.3.4 Wissensbewahrung

4 Instrumente des PM zur Unterstützung des WM

4.1 Arbeitsorganisation in wissensorientierten Organisationen

4.1.1 Begriff und Aufgaben

4.1.2 Netzwerkartige Teamstrukturen als Wissensträger

4.1.3 Virtuelle Arbeitsorganisationen

4.2 Personalauswahl im Wissensmanagement

4.2.1 Begriff und Aufgaben

4.2.2 Ansätze zur Personalauswahl im Wissensmanagement

4.2.3 Erforderliche Qualifikationen im Wissensmanagement

4.3 Personalentwicklung und -bindung im Wissensmanagement

4.3.1 Begriffsdefinition und Aufgaben

4.3.2 Konzepte des Lernens

4.3.3 Kompetenzen der Mitarbeiter entwickeln

4.3.4 Konzept Mitunternehmertum

4.3.5 Konzept der Beschäftigungsfähigkeit

4.3.6 Instrumente der Personalentwicklung und -bindung im Wissensmanagement

4.3.7 Motivation der Wissensarbeiter

4.4 Personalführung in wissensschaffenden Unternehmen

4.4.1 Rahmenbedingungen und Ausgangslage

4.4.2 Arbeitsdefinition und Dimensionen

4.4.3 Führer als Kulturmanager

4.4.4 Führungsrollen in wissensschaffenden Unternehmen

4.5 Vergütungs- und Anreizsysteme im Wissensmanagement

4.5.1 Entgeltorientierung

4.5.2 Zusätzliche Anreizsysteme

5 Zusammenfassung

5.1 Schlussfolgerungen

5.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen Personalmanagement und Wissensmanagement, um Erfolgsfaktoren für eine effiziente Vergrößerung der organisationalen Wissensbasis zu identifizieren. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, welche personalwirtschaftlichen Instrumente Organisationen dabei unterstützen können, individuelles Mitarbeiterwissen in nutzbares kollektives Wissen zu transformieren und so Wettbewerbsvorteile zu generieren.

  • Grundlagen des Wissensmanagements und Bedeutung der Wissensarten
  • Die Rolle des Humankapitals als zentraler Wettbewerbsfaktor
  • Personalmanagement-Instrumente zur Förderung von Wissensprozessen
  • Aufbau lernfördernder Unternehmenskulturen und Führungskonzepte
  • Anreizsysteme zur Motivation von Wissensarbeitern

Auszug aus dem Buch

4.1.3 Virtuelle Arbeitsorganisationen

Virtuelle Arbeitsorganisationen setzen sich aus kompetenz- und prozessorientierten Modulen, Organisationseinheiten und Arbeitsplätzen zusammen, die durch aufgaben-, problem- und kundenorientierte Vernetzungen bzw. projektorientierte Partnerschaften versuchen auf möglichst effiziente Weise ihre jeweiligen Aufgaben zu lösen (Scholz 1997, S. 420 ff.).

Als "virtuell“ bezeichnet man dabei nur etwas scheinbares aber nicht wirklich vorhandenes, weil es sich nach Aufgabenerfüllung wieder auflösen kann. Dadurch entsteht eine zunehmende Entgrenzung von Unternehmen durch ein virtuelles problemspezifisches Zusammenspiel, von unabhängigen Einheiten entlang einer Wertschöpfungskette, um ein Problem zu lösen (Scholz 1999, S. 237 f).

Durch die zunehmende Virtualisierung der Organisationen scheint es, dass es vermehrt um die Integration und die Zusammenarbeit auf partnerschaftlicher Basis gehen wird, die durch eine optimale Gestaltung und Steuerung von Kommunikationsnetzen mittels Einsatz von Informationstechnologie (IT) verbunden wird (Wunderer/Dick 2000, S. 175).

Vorangetrieben wird die Entwicklung durch den rasanten Fortschritt in der Informations- und Kommunikationstechnologie und den Wertewandel, wo Menschen vermehrt nach individualisierten Arbeitsbedingungen und einer besseren Balance zwischen Arbeit und Beruf suchen (Wunderer 2001, S. 31).

Für einen definierten Zeitraum oder ein definiertes Projekt wird ein netzwerkfokusierter unternehmensübergreifender Zusammenschluss unabhängig voneinander funktionierender und agierender Unternehmen oder Mitarbeiter, durchgeführt. Unterstützt wird die Arbeit von moderner Informations- und Kommunikationstechnik. Dies bietet ideale Bedingungen für viel Flexibilität und eine Konzentration auf vorhandene Kernkompetenzen zur Erstellung von kundenorientierten Leistungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt das wirtschaftliche Umfeld und die steigende Bedeutung von Wissen als zentralen Produktionsfaktor in der Wissensgesellschaft.

2 Wissensmanagement: Definiert die Grundlagen von Zeichen, Daten und Information und erläutert die verschiedenen Wissensarten sowie die Wissensprozesse nach Nonaka und Takeuchi.

3 Personalmanagement: Analysiert die enge Verknüpfung zwischen Personalmanagement und Wissensmanagement sowie die Bedeutung des menschlichen Wissenskapitals.

4 Instrumente des PM zur Unterstützung des WM: Detaillierte Untersuchung von Personalinstrumenten wie Arbeitsorganisation, Auswahl, Entwicklung und Anreizsystemen zur Förderung von Wissensaktivitäten.

5 Zusammenfassung: Fasst die Ergebnisse zusammen und gibt ein Fazit zur Notwendigkeit der Abstimmung von Personalmanagement und Wissensmanagement für den Unternehmenserfolg.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Personalmanagement, Humankapital, Wissensarbeiter, Wissensbasis, Wissensprozesse, Kompetenzmanagement, Lernende Organisation, Unternehmenskultur, Wissensidentifikation, Wissenserwerb, Anreizsysteme, virtuelle Organisation, Wissensbewahrung, Wissensnutzung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit behandelt die personalwirtschaftlichen Erfolgsfaktoren im Wissensmanagement und wie diese zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen beitragen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf die Schnittmenge von Wissensmanagement und Personalmanagement, insbesondere auf Kompetenzentwicklung, Personalführung, Anreizsysteme und die Gestaltung der Unternehmenskultur.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, auf Basis einer Literaturanalyse diejenigen Personalmanagement-Instrumente zu identifizieren, die eine erfolgreiche Erweiterung der organisatorischen Wissensbasis in Unternehmen ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Inhaltsanalyse aktueller wissenschaftlicher Fachliteratur zum Themenkomplex Wissens- und Personalmanagement.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Instrumente wie flexible Arbeitsorganisationen, Personalauswahl, Personalentwicklung, Führung in wissensschaffenden Unternehmen sowie Vergütungs- und Anreizsysteme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wissensmanagement, Humankapital, Wissensarbeiter, Lernende Organisation, Unternehmenskultur und Personalentwicklung sind die zentralen Begriffe.

Warum ist "Mitunternehmertum" für das Wissensmanagement relevant?

Das Konzept des Mitunternehmertums fördert das eigenverantwortliche Mitdenken und Handeln der Mitarbeiter, was essenziell ist, um latentes Wissen zu externalisieren und innovative Lösungen voranzutreiben.

Welche Bedeutung haben "mentale Modelle" für den Lernprozess?

Mentale Modelle dienen als Wahrnehmungsfilter. Deren kritische Reflexion und Anpassung ist eine Voraussetzung für die "fünfte Disziplin" und damit für eine lernende Organisation.

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Details

Title
Personalwirtschaftliche Erfolgsfaktoren im Wissensmanagement
College
Vienna University of Economics and Business  (Personalmanagement)
Grade
2
Author
Mag. Natascha Ljubic (Author)
Publication Year
2002
Pages
90
Catalog Number
V27884
ISBN (eBook)
9783638298070
ISBN (Book)
9783638702676
Language
German
Tags
Personalwirtschaftliche Erfolgsfaktoren Wissensmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Natascha Ljubic (Author), 2002, Personalwirtschaftliche Erfolgsfaktoren im Wissensmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27884
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