Eine Zusammenfassung in Stichpunkten zum Thema "Dialogische Verfahren und Gesprächsmethoden bei Diagnostik und Evaluation"
Inhaltsverzeichnis
- Arten diagnostischer Gesprächsmethoden → Abgrenzbarkeit...
- Anamnese (gr. anamnesis: Erinnerung)
- Definition
- Besonderheiten
- Formen
- Biographische Anamnese
- Selbst- oder Fremdanamnese
- Partielle Anamnese
- Lebenslaufanalyse
- Grenzen
- Exploration - Erkundungsgespräch
- Definition
- Besonderheiten
- Interview Befragung
- Definition
- Formen nach dem Grad der Vorstrukturierung
- standardisiertes Interview
- halbstandardisiertes Gespräch bzw. teilstandardisierte Befragung
- freies Interview bzw. nicht-standardisierte Befragung
- Formen nach der Anzahl der Beteiligten
- duale Form:
- "joint interview technique":
- reziproke Sozialsituation:
- Einflüsse auf die Ergebnisse dialogischer Verfahren
- Allgemeine Vorüberlegungen
- Pragmatische Axiome der menschlichen Kommunikation (WATZLAWICK et al.)
- Axiom 1:
- Axiom 2:
- Axiom 3:
- Axiom 4:
- Axiom 5:
- Interaktionsbedingte Einflüsse
- Selbstdarstellungstechniken und Lüge →> gibt verschiedene Theorien und Kategorisierungen
- Selbstdarstellungstechniken (TEDESCHI et al. 1985)
- Impression-Management-Theorie (SCHLENKER 1980; MUMMENDEY 1990)
- Selbstdarstellungstechniken (JONES und PITTMAN 1982)
- Bewusste Lügen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den verschiedenen Arten diagnostischer Gesprächsmethoden, die in der pädagogisch-psychologischen Diagnostik und Evaluation Anwendung finden. Der Fokus liegt dabei auf der Abgrenzung und Charakterisierung von Anamnese, Exploration und Interview. Darüber hinaus werden die wichtigsten Einflüsse auf die Ergebnisse dialogischer Verfahren, wie z.B. die pragmatischen Axiome der Kommunikation und Selbstdarstellungstechniken, beleuchtet.
- Abgrenzung und Charakterisierung verschiedener diagnostischer Gesprächsmethoden (Anamnese, Exploration, Interview)
- Einflüsse auf die Ergebnisse dialogischer Verfahren
- Pragmatische Axiome der menschlichen Kommunikation
- Selbstdarstellungstechniken und Lüge
- Interaktionsbedingte Einflüsse
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel der Arbeit widmet sich der Abgrenzung und Charakterisierung verschiedener diagnostischer Gesprächsmethoden. Es werden die Anamnese, die Exploration und das Interview vorgestellt und anhand ihrer Definition, Besonderheiten und Formen näher beleuchtet. Dabei wird auch auf die Grenzen der jeweiligen Methode eingegangen.
Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den Einflüssen auf die Ergebnisse dialogischer Verfahren. Hier werden zunächst allgemeine Vorüberlegungen angestellt, die die Besonderheiten und Herausforderungen der Gesprächsführung in der Diagnostik aufzeigen. Anschließend werden die pragmatischen Axiome der menschlichen Kommunikation nach Watzlawick et al. vorgestellt und ihre Bedeutung für die Gesprächsführung in der Diagnostik erläutert. Abschließend werden interaktionsbedingte Einflüsse, wie z.B. Verhaltensweisen des Interviewers, Selbstdarstellungstechniken und Lüge, diskutiert.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen diagnostische Gesprächsmethoden, Anamnese, Exploration, Interview, pädagogisch-psychologische Diagnostik, Evaluation, pragmatische Axiome der Kommunikation, Selbstdarstellungstechniken, Lüge, Interaktionsbedingte Einflüsse.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die wichtigsten diagnostischen Gesprächsmethoden?
Die Arbeit unterscheidet primär zwischen Anamnese, Exploration (Erkundungsgespräch) und Interview.
Was ist der Unterschied zwischen Eigen- und Fremdanamnese?
Bei der Selbst- oder Eigenanamnese gibt die betroffene Person selbst Auskunft über ihre Geschichte; bei der Fremdanamnese stammen die Informationen von Dritten (z. B. Eltern oder Angehörigen).
Welche Interviewformen gibt es nach dem Grad der Strukturierung?
Es wird zwischen standardisierten, halbstandardisierten und freien (nicht-standardisierten) Interviews unterschieden.
Welche Rolle spielen die Axiome von Watzlawick in der Diagnostik?
Die pragmatischen Axiome der Kommunikation helfen zu verstehen, wie Interaktionen ablaufen und welche unbewussten Einflüsse das diagnostische Gespräch beeinflussen können.
Was versteht man unter Impression-Management in einem Interview?
Es handelt sich um Selbstdarstellungstechniken, bei denen die befragte Person versucht, einen bestimmten Eindruck zu hinterlassen, was die Ergebnisse verfälschen kann.
Können Lügen in diagnostischen Gesprächen erkannt werden?
Die Arbeit thematisiert bewusste Lügen und Selbstdarstellungstheorien (z. B. nach Tedeschi oder Jones & Pittman), um die Glaubwürdigkeit von Aussagen besser einschätzen zu können.
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- Diplom-Pädagoge Frank Alibegovic (Author), 2007, Dialogische Verfahren und Gesprächsmethoden bei Diagnostik und Evaluation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277984