„Meine Psychotherapeutin fragte mich einmal, wann die Kindheit zu Ende sei. Erstaunlicherweise konnte ich ihr die Frage nicht beantworten. Dazu fiel mir nur ein, daß meine Kindheit spätestens 1986 – als ich 11 Jahre war – beendet war. 1986 wurde meine Mutter zum ersten Mal krank.“ (Mattejat/Lisofsky 2005, S.13)
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Zur Lebenssituation von Kindern psychisch kranker Eltern
2.1 Risiko- und Belastungsfaktoren betroffener Kinder
2.2 Reaktionen und Auswirkungen auf die Kinder
3. Was Kinder psychisch kranker Eltern stärkt
4. Schutz- und Handlungsansätze
4.1 Prävention - Woran scheitert es?
4.1.2 Verschiedene Präventionsarten für Kinder psychisch kranker Eltern
4.2 Hilfsangebote der Kinder und Jugendhilfe - Das KJHG im SGB VIII
4.2.1 Probleme und Defizite der Jugendhilfe
4.2.2 Hilfen zur Erziehung
4.3 Probleme und Defizite der Hilfsmöglichkeiten
5. Fazit und Ausblick
6. Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Welchen Belastungen sind Kinder psychisch kranker Eltern ausgesetzt?
Diese Kinder erleben oft eine veränderte Lebenssituation mit spezifischen Risiko- und Belastungsfaktoren, die ihre Entwicklung stark beeinflussen können.
Was hilft Kindern, deren Eltern psychisch erkrankt sind?
Es gibt spezifische Schutzfaktoren und Stärkungsansätze, die betroffenen Kindern helfen, Resilienz aufzubauen.
Welche rechtliche Grundlage bietet Hilfen für diese Kinder?
Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) im SGB VIII bildet die Basis für Hilfsangebote und Hilfen zur Erziehung.
Warum scheitert Prävention in diesem Bereich manchmal?
Prävention kann an verschiedenen strukturellen Problemen und Defiziten innerhalb der Jugendhilfe scheitern.
Welche Auswirkungen hat die Erkrankung der Eltern auf die Kindheit?
Oft endet die unbeschwerte Kindheit für Betroffene verfrüht, da sie früh Verantwortung übernehmen oder mit den Symptomen der Eltern konfrontiert werden.
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- Sarah Wagener (Author), 2013, Kinder psychisch kranker Eltern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277575