Die im Titel der Arbeit enthaltene Grundfrage wurde unter anderem von Michalik gestellt (vgl. Michalik 2010a) und soll in dieser Arbeit für den katholischen Religionsunterricht der Grundschule diskutiert werden. Dabei müssen einige Punkte beachtet werden. Als erstes geht es im anschließenden Kapitel darum, was Philosophieren als Tätigkeit bedeutet und wie dies im Grundschulunterricht umgesetzt werden kann. Daran anschließend wird in Kapitel drei diskutiert, ob die Ziele und Umsetzungsmöglichkeiten auch für den katholischen Religionsunterricht gelten, indem die einschlägigen Richtlinien daraufhin untersucht werden. In einem abschließenden Fazit werden die Ergebnisse zusammengetragen und einen Ausblick auf die Antwort der Grundfrage gegeben.
Inhaltsverzeichnis
- Philosophieren mit Kindern
- Geschichte und Entstehung des Begriffs in Deutschland
- Ziele und Methodische Umsetzungsmöglichkeiten
- Philosophieren im Religionsunterricht der Primarstufe
- Phmk als didaktisches Arrangement zur Förderung von allgemeinen und inhaltlichen Kompetenzen und Fähigkeiten im Religionsunterricht
- Philosophieren mit Kindern als pädagogische Grundhaltung im Religionsunterricht
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit befasst sich mit der Frage, ob Philosophieren mit Grundschulkindern im katholischen Religionsunterricht als didaktisches Arrangement oder als pädagogische Grundhaltung verstanden werden sollte. Die Arbeit analysiert die Geschichte und Entstehung des Begriffs „Philosophieren mit Kindern“ in Deutschland, untersucht die Ziele und methodischen Umsetzungsmöglichkeiten sowie die Relevanz für den katholischen Religionsunterricht.
- Philosophieren mit Kindern als didaktisches Arrangement
- Philosophieren mit Kindern als pädagogische Grundhaltung
- Die Rolle des Lehrers im Philosophieren mit Kindern
- Die Bedeutung von Kinderfragen im Philosophieren
- Die Relevanz von Philosophieren für den katholischen Religionsunterricht
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die Geschichte und Entstehung des Begriffs „Philosophieren mit Kindern“ in Deutschland. Es werden verschiedene Ansätze und Konzepte vorgestellt, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben. Das Kapitel zeigt, wie das Philosophieren mit Kindern von einer elitären Bildungsidee hin zu einem Konzept für alle Kinder geworden ist.
Das zweite Kapitel befasst sich mit den Zielen und methodischen Umsetzungsmöglichkeiten des Philosophierens mit Kindern. Es werden verschiedene Methoden wie das sokratische Gespräch, Begriffliches Arbeiten und Gedankenexperimente vorgestellt. Das Kapitel betont die Bedeutung von Kinderfragen als Ausgangspunkt für das Philosophieren und die Rolle des Lehrers als Organisator und Gesprächsleiter.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Philosophieren mit Kindern, katholischer Religionsunterricht, didaktisches Arrangement, pädagogische Grundhaltung, sokratisches Gespräch, Kinderfragen, methodische Umsetzungsmöglichkeiten, Ziele des Philosophierens, Geschichte des Philosophierens mit Kindern, Bildung, Lernvoraussetzungen, Lernziele, Kompetenzen, Fähigkeiten, Religionspädagogik, Grundschule.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel des Philosophierens mit Kindern im Religionsunterricht?
Das Ziel ist die Förderung allgemeiner und inhaltlicher Kompetenzen. Kinder sollen lernen, existenzielle Fragen zu stellen, eigene Standpunkte zu entwickeln und sich mit religiösen Inhalten kritisch und reflektiert auseinanderzusetzen.
Welche Rolle spielt die Lehrkraft beim Philosophieren mit Kindern?
Die Lehrkraft fungiert weniger als Wissensvermittler, sondern vielmehr als Organisator und Gesprächsleiter, der den Prozess moderiert und eine pädagogische Grundhaltung einnimmt, die Kinderfragen ernst nimmt.
Was unterscheidet ein didaktisches Arrangement von einer pädagogischen Grundhaltung?
Ein didaktisches Arrangement ist eine gezielt geplante Unterrichtsmethode zur Kompetenzförderung, während eine pädagogische Grundhaltung eine dauerhafte Einstellung der Lehrkraft beschreibt, die den Dialog und die Fragen der Kinder in den Mittelpunkt stellt.
Welche Methoden werden beim Philosophieren mit Kindern eingesetzt?
Zu den zentralen Methoden gehören das sokratische Gespräch, begriffliches Arbeiten sowie Gedankenexperimente, die oft von konkreten Kinderfragen ausgehen.
Ist Philosophieren mit Kindern nur für eine Bildungselite gedacht?
Nein, die historische Entwicklung zeigt, dass sich das Konzept von einer elitären Idee hin zu einem inklusiven Bildungsansatz für alle Kinder entwickelt hat, unabhängig von ihrem Hintergrund.
- Quote paper
- Katharina Hahn (Author), 2012, Philosophieren mit Grundschulkindern im katholischen Religionsunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276620