Die Neuroökonomie ist eine noch sehr junge Wissenschaft und bezeichnet die Verknüpfung der Neurowissenschaften mit den Wirtschaftswissenschaften. Die Zielstellung dieser Arbeit besteht in der Ermittlung dieser Zusammenhänge. Im Besonderen geht es darum eine Erklärung zu finden wie Emotionen unser Verhalten und unsere Entscheidungsfindung beeinflussen. Mittels verschiedener Experimente wird versucht zu erläutern, wie Emotionen ökonomische Handlungsweisen beeinflussen und welche Gehirnregionen dabei zuständig sind. Diese neuronalen Prozesse werden dann dafür genutzt um eine Erklärung für die ökonomische Handlungslogik zu finden.
Anschließend wird noch auf die Vor- und Nachteile eingegangen, die diese neue Wissenschaft mit sich bringt und mittels Kritiken und Aussagen von Autoren ein kurzer Ausblick erstellt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Entstehung der Neuroökonomie
- Emotionen und das Entscheidungsverhalten
- Experimentelle Methoden
- Die Rolle des Gehirns
- Ökonomische Handlungslogik
- Kritik und Ausblick
- Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der jungen Wissenschaft der Neuroökonomie, die die Neurowissenschaften mit den Wirtschaftswissenschaften verbindet. Das Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen diesen Disziplinen aufzuzeigen und zu untersuchen, wie Emotionen unser Verhalten und unsere Entscheidungsfindung beeinflussen.
- Die Entstehung und Entwicklung der Neuroökonomie
- Der Einfluss von Emotionen auf ökonomische Entscheidungen
- Die Rolle des Gehirns in der Entscheidungsfindung
- Experimentelle Methoden in der Neuroökonomie
- Kritik und zukünftige Entwicklungen der Neuroökonomie
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Neuroökonomie ein und erläutert den Hintergrund und die Relevanz dieses Forschungsfeldes. Sie stellt die Zielsetzung und die Struktur der Arbeit dar.
- Die Entstehung der Neuroökonomie: Dieses Kapitel beleuchtet die Entstehungsgeschichte der Neuroökonomie und zeigt auf, wie sie aus der Verbindung von Neurowissenschaften und Wirtschaftswissenschaften entstanden ist. Es beleuchtet die wichtigsten Meilensteine und die einflussreichsten Forscher in diesem Bereich.
- Emotionen und das Entscheidungsverhalten: Dieses Kapitel beschäftigt sich mit dem Einfluss von Emotionen auf unser Entscheidungsverhalten. Es analysiert verschiedene Emotionen und deren Auswirkungen auf die ökonomische Entscheidungsfindung.
- Experimentelle Methoden: Dieses Kapitel behandelt die verschiedenen experimentellen Methoden, die in der Neuroökonomie eingesetzt werden. Es erläutert die Funktionsweise dieser Methoden und die gewonnenen Erkenntnisse.
- Die Rolle des Gehirns: Dieses Kapitel konzentriert sich auf die Rolle des Gehirns in der Entscheidungsfindung. Es beleuchtet die verschiedenen Gehirnregionen, die an der Verarbeitung von Emotionen und Entscheidungen beteiligt sind, und erklärt deren Funktionsweise.
- Ökonomische Handlungslogik: Dieses Kapitel befasst sich mit der ökonomischen Handlungslogik und versucht, diese anhand der Erkenntnisse der Neuroökonomie zu erklären. Es analysiert, wie Emotionen und neuronale Prozesse unsere ökonomischen Entscheidungen beeinflussen.
Schlüsselwörter
Neuroökonomie, Emotionen, Entscheidungsverhalten, Gehirn, Neurowissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Experimentelle Methoden, Ökonomische Handlungslogik.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Neuroökonomie?
Neuroökonomie ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, die neurowissenschaftliche Methoden nutzt, um ökonomisches Entscheidungsverhalten und menschliches Handeln zu erklären.
Wie beeinflussen Emotionen unsere Entscheidungen?
Emotionen spielen eine zentrale Rolle bei der Bewertung von Risiken und Belohnungen im Gehirn und weichen oft vom Modell des rein rationalen „Homo Oeconomicus“ ab.
Welche Gehirnregionen sind für ökonomisches Handeln wichtig?
Verschiedene Areale, wie der präfrontale Kortex für rationale Planung und das limbische System für emotionale Impulse, arbeiten bei der Entscheidungsfindung zusammen.
Welche experimentellen Methoden werden genutzt?
Häufig werden bildgebende Verfahren wie die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) eingesetzt, um Gehirnaktivitäten während ökonomischer Spiele oder Wahlen sichtbar zu machen.
Gibt es Kritik an der Neuroökonomie?
Kritiker hinterfragen oft die Übertragbarkeit von Laborexperimenten auf reale Marktsituationen und die ethischen Implikationen der Erforschung unbewusster Prozesse.
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- Dr. Ingrid Lanthaler (Author), 2010, Neuroeconomics. Erklärung ökonomischer Handlungsweisen durch neuronale Prozesse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275991