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Maßnahmen zur Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen nach dem Ende des Kalten Krieges

Von der Cooperative Threat Reduction Initiative zur Globalen Partnerschaft der G 8

Title: Maßnahmen zur Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen nach dem Ende des Kalten Krieges

Seminar Paper , 2011 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Patrick Spieß (Author)

Politics - Topic: Peace and Conflict, Security
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Nichtverbreitung und Abrüstung von Massenvernichtungswaffen und legt dabei den Schwerpunkt besonders auf den Zerfall der UdSSR und den nuklearen Terrorismus. Ziel ist es zu verdeutlichen, welchen neuen Gefahren sich die internationale Gemeinschaft seit den 1990er Jahren und somit dem Ende des Ost-West-Konflikts gegenüber sieht und welche Maßnahmen zur Vorbeugung dieser Gefahren unternommen wurden. Als Basis und Ausgangspunkt für die vorgestellten Maßnahmen dienen der Nichtverbreitungsvertrag sowie die Übereinkommen zum Verbot der biologischen und chemischen Waffen, die bereits in der Phase des Kalten Krieges vereinbart wurden, weil auch zu dieser Zeit das Interesse seitens der Atommächte an der Nichtverbreitung von Kernwaffen bestand. Der Nichtverbreitungsvertrag aus dem
Jahre 1968 basiert hauptsächlich auf der Nichtweitergabe und dem Nichterwerb von Kernwaffen, das heißt, dass Atommächte sich verpflichten keine Kernwaffen an Dritte weiterzugeben und die Nichtatommächte keine Versuche unternehmen Kernwaffen zu erwerben. Des Weiteren müssen sich die Atommächte in angemessenem Maße um nukleare Abrüstung bemühen. Auf dieser Grundlage entstanden schließlich auch die Übereinkommen zum Verbot von biologischen und chemischen Waffen. Bei diesen beiden Verträgen handelt es sich jedoch um ein vollständiges Verbot, nicht nur eine Beschränkung von biologischen und chemischen Waffen.2 Dabei soll es besonders um zwischenstaatliche Maßnahmen gehen. Hilfe im Rahmen von Institutionen wie der Europäischen Union, den Vereinten Nationen oder der IAEA bleiben außen vor. Im ersten Teil der Arbeit werden zunächst die potentiellen Gefahren beschrieben, die seit dem Zusammenbruch der UdSSR entstanden sind. Dabei sollen neben amerikanischen Meinungen auch einige russische Wissenschaftler und russische Standpunkte zur Sprache kommen. Der zweite Teil thematisiert einige ausgewählte Maßnahmen gegen die beschriebenen neuen Gefahren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Die neuen Gefahren nach dem Ende des Kalten Krieges
    • Zerfall der UdSSR
    • Gefahren des nuklearen Terrorismus
  • Maßnahmen nach dem Zerfall der UdSSR
    • Abzug der Kernwaffen aus Belarus, Kasachstan und der Ukraine
    • Programme der USA
      • Cooperative Threat Reduction Initiative
      • Global Threat Reduction Initiative
    • Globale Partnerschaft gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen
  • Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Nichtverbreitung und Abrüstung von Massenvernichtungswaffen, insbesondere im Kontext des Zerfalls der UdSSR und des nuklearen Terrorismus. Sie untersucht die neuen Gefahren, denen sich die internationale Gemeinschaft seit den 1990er Jahren gegenübersieht und welche Maßnahmen zur Vorbeugung dieser Gefahren ergriffen wurden.

  • Die Herausforderungen, die durch den Zerfall der UdSSR für die Kontrolle von Kernwaffen und nuklearem Material entstanden sind
  • Das Risiko des nuklearen Terrorismus und die Bedrohung durch die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen
  • Die Rolle internationaler Verträge und Abkommen bei der Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen
  • Die verschiedenen Maßnahmen, die von der internationalen Gemeinschaft zur Eindämmung der Proliferation von Massenvernichtungswaffen ergriffen wurden
  • Die Herausforderungen und Chancen der internationalen Zusammenarbeit in der Rüstungskontrolle

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit, die Nichtverbreitung und Abrüstung von Massenvernichtungswaffen, vor und definiert den Fokus auf den Zerfall der UdSSR und den nuklearen Terrorismus. Der zweite Teil analysiert die neuen Gefahren, die mit dem Zerfall der UdSSR entstanden sind. Dieser Teil beleuchtet die Entstehung neuer Nuklearstaaten und das Risiko der Proliferation von Kernwaffen und nuklearem Material.

Schlüsselwörter

Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Nichtverbreitung, Abrüstung, Massenvernichtungswaffen, nuklearer Terrorismus, Zerfall der UdSSR, Cooperative Threat Reduction Initiative, Global Threat Reduction Initiative, internationale Zusammenarbeit, Rüstungskontrolle.

Häufig gestellte Fragen

Welche Gefahren entstanden durch den Zerfall der UdSSR?

Durch den Zerfall der Sowjetunion gab es die Sorge vor „Loose Nukes“ – also Kernwaffen oder radioaktivem Material, das aufgrund mangelnder Kontrolle in die Hände von Terroristen oder Drittstaaten gelangen könnte.

Was beinhaltet der Nichtverbreitungsvertrag (NVV)?

Der NVV von 1968 basiert auf drei Säulen: Nichtweitergabe von Kernwaffen durch Atommächte, Verzicht auf Erwerb durch Nichtatommächte und die Verpflichtung zur nuklearen Abrüstung sowie die friedliche Nutzung der Kernenergie.

Was ist die „Cooperative Threat Reduction Initiative“?

Dies war ein US-Programm (auch Nunn-Lugar-Programm genannt), das ehemalige Sowjetstaaten finanziell und technisch dabei unterstützte, Massenvernichtungswaffen sicher abzutransportieren und zu vernichten.

Wie wurde der Abzug der Kernwaffen aus Belarus, Kasachstan und der Ukraine geregelt?

Nach dem Ende der UdSSR wurden diese Staaten durch internationale Abkommen (wie das Budapester Memorandum) dazu bewegt, ihre Atomwaffen an Russland zu übergeben und dem NVV als Nichtkernwaffenstaaten beizutreten.

Warum ist nuklearer Terrorismus heute eine große Bedrohung?

Da terroristische Gruppen nicht durch klassische Abschreckung (wie Staaten) zu stoppen sind, stellt der potenzielle Zugriff auf hochangereichertes Uran oder Plutonium eine existenzielle Gefahr für die globale Sicherheit dar.

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Details

Title
Maßnahmen zur Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen nach dem Ende des Kalten Krieges
Subtitle
Von der Cooperative Threat Reduction Initiative zur Globalen Partnerschaft der G 8
College
Martin Luther University
Grade
1,3
Author
Patrick Spieß (Author)
Publication Year
2011
Pages
17
Catalog Number
V274479
ISBN (eBook)
9783656671404
ISBN (Book)
9783656671350
Language
German
Tags
maßnahmen nichtverbreitung massenvernichtungswaffen ende kalten krieges cooperative threat reduction initiative globalen partnerschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Spieß (Author), 2011, Maßnahmen zur Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen nach dem Ende des Kalten Krieges, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274479
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