Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Didaktik - Geschichte

Die Spanier. Göttliche Heilsbringer oder gierige Goldsucher? Entdecker oder Eroberer?

Examenslehrprobe im Fach Geschichte

Titel: Die Spanier. Göttliche Heilsbringer oder gierige Goldsucher? Entdecker oder Eroberer?

Unterrichtsentwurf , 2012 , 7 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anke Schulz (Autor:in)

Didaktik - Geschichte
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Examenslehrprobe im Fach Geschichte.
Thema der Unterrichtseinheit: Entdecker oder Eroberer?
Thema der Unterrichtsstunde: Die Spanier – göttliche Heilsbringer oder gierige Goldsucher?
Hauptintention der Stunde: Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten mittels einer Quelle perspektivisch die Sichtweise der Azteken auf die spanischen Konquistadoren und können kritisch Stellung zu den jeweiligen Motiven nehmen.
VaK: Selbst- und Methodenkompetenz, indem die Schüler aus einer Quelle die Sichtweise der Azteken auf die Motive der Spanier herausarbeiten und darüber urteilen können, ob die Spanier unter Cortés mit dem Ziel der Verbreitung des Glaubens oder aus purer Goldgier den Azteken gegenüber handelten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

2. Beschreibung der Lerngruppe und unterrichtliche Voraussetzungen

3. Vorstellung des Unterrichtsgegenstandes

4. Didaktische Entscheidungen

5. Methodische Entscheidungen

6. Literatur- und Quellenangaben:

7. Anhang

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Examenslehrprobe zielt darauf ab, den Schülerinnen und Schülern durch eine multiperspektivische Analyse der Eroberung Mexikos ein kritisches Verständnis für historische Urteilsbildung zu vermitteln. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei das Spannungsfeld zwischen den gegensätzlichen Sichtweisen der spanischen Konquistadoren und der aztekischen Bevölkerung, um historische Motive und deren Legitimation kritisch zu hinterfragen.

  • Multiperspektivische Betrachtung der Begegnung zwischen Spaniern und Azteken.
  • Kritische Analyse von Quellen zur Eroberung Mexikos im 16. Jahrhundert.
  • Entwicklung von Urteils- und Methodenkompetenz im Geschichtsunterricht.
  • Übertragung historischer Erkenntnisse auf aktuelle Konflikte und Kriege.

Auszug aus dem Buch

Vorstellung des Unterrichtsgegenstandes

Mit der Eroberung (spanisch = conquista) Mexikos durch den spanischen General Hernán Cortés (1485-1547) begann für die dort ansässigen Azteken die allmähliche Zerstörung ihrer Kultur. Dabei sind kaum schriftliche Zeugnisse für aztekischer Sicht der Eroberung vorhanden. Lediglich die Aufzeichnungen einiger Azteken in der Volkssprache, dem Náhuatl, geben Auskunft über die Perspektive der Azteken in Bezug auf die spanischen Konquistadoren. Im Gegensatz dazu blieben die vermeintlichen Motive der Spanier für die Eroberung des Aztekenreiches der Nachwelt in vielfacher Weise erhalten. Nicht zuletzt durch das Tagebuch des Hernán Cortés sowie vielfältige Aufzeichnungen im Auftrag der spanischen Krone und päpstliche Erlasse.

Angetrieben von dem Streben nach Reichtum und Macht, diente die Fahrt Cortés’ auch der Begründung der spanischen Herrschaft in Mittelamerika. Dabei profitierten die spanischen Konquistadoren bei ihrem ersten Zusammentreffen mit aztekischen Gesandten im Jahre 1519 vor allem von deren religiöser Vorstellung, ihr Gott „Quetzalcoatl“ (Schlange mit Quetzalfedern) würde wiederkehren. Die Azteken kannten ihren Gott in Gestalt eines „bärtigen und weißhäutigen“ Gottes und hielten Cortés für eben diesen.

Nach der anfänglichen Verehrung stellte sich allerdings schnell heraus, dass der spanische Admiral nicht die lang ersehnte und nun wiedergekehrte Gottheit, sondern von ganz anderen Motiven geleitet war. Die in der Stunde zu bearbeitende Quelle zeigt dann auch die aztekische Sicht auf das Verhalten der Spanier und ihre Motivation. Dabei wird deutlich, dass die Spanier in den Augen der Azteken wie niedere Tiere wirkten, die aus bloßer Gier handelten. So werden die Spanier mit Affen und Schweinen verglichen, die „anschwollen“, nach Gold wühlten und sich den Schätzen der Azteken bemächtigten, „als ob es kein Raub, als ob es ein günstiger Fund wäre“.

Zusammenfassung der Kapitel

Beschreibung der Lerngruppe und unterrichtliche Voraussetzungen: Dieses Kapitel skizziert die Zusammensetzung der Geschichtsklasse, deren Leistungsstand sowie das bisher behandelte historische Vorwissen zur Renaissance und zur Person Hernán Cortés.

Vorstellung des Unterrichtsgegenstandes: Der inhaltliche Kern befasst sich mit der Konquista in Mittelamerika und der Diskrepanz zwischen der spanischen Selbstdarstellung und der aztekischen Wahrnehmung des Eroberungsprozesses.

Didaktische Entscheidungen: Hier werden die curricularen Einbindungen sowie die Begründung für den multiperspektivischen Zugang zur historischen Aufarbeitung des Themas dargelegt.

Methodische Entscheidungen: Dieses Kapitel beschreibt den geplanten Stundenverlauf, insbesondere den Einsatz bildlicher und schriftlicher Quellen zur Förderung der Urteilskompetenz der Schülerinnen und Schüler.

Literatur- und Quellenangaben: Auflistung der verwendeten Sekundärliteratur und Quellen, die zur Erstellung des Unterrichtsentwurfs herangezogen wurden.

Anhang: Dokumentation der für den Unterricht notwendigen Materialien wie der Einstiegsfolie, des Arbeitsblattes und des Erwartungshorizonts.

Schlüsselwörter

Geschichte, Mexiko, Azteken, Hernán Cortés, Konquista, Multiperspektivität, Quellenarbeit, Urteilskompetenz, 16. Jahrhundert, Kolonialismus, Kulturaustausch, Unterrichtsentwurf, Náhuatl, Goldgier, Herrschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundsätzlich?

Der Entwurf befasst sich mit der Planung einer Geschichtsstunde für die 6. Klasse, in der die Begegnung zwischen den spanischen Konquistadoren und den Azteken thematisiert wird.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die gegensätzlichen Sichtweisen der beteiligten Kulturen, das koloniale Streben nach Reichtum sowie die kritische Reflexion von Machtansprüchen und religiöser Legitimation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Stunde?

Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, historische Quellen multiperspektivisch zu hinterfragen und zu beurteilen, ob die Spanier als Glaubensbringer oder als gierige Schatzsucher agierten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es wird eine quellenkritische Analyse in Verbindung mit einer multiperspektivischen Herangehensweise genutzt, um Schülern zu ermöglichen, historische Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Unterrichtsstunde behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Arbeit mit authentischen aztekischen Quellen, die das Verhalten der Spanier als gierig und tierhaft beschreiben, im Vergleich zum spanischen Selbstverständnis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Konquista, Multiperspektivität, Quellenarbeit, Azteken, Hernán Cortés und historische Urteilskompetenz.

Warum spielt das Náhuatl-Dokument eine so zentrale Rolle?

Das Dokument liefert eine seltene Perspektive der unterworfenen Bevölkerung und ermöglicht es, die einseitige, oft glorifizierende europäische Sichtweise zu kontrastieren.

Wie wird der Transfer zur heutigen Zeit geschlagen?

Am Ende der Stunde wird diskutiert, wie Kriege und Eroberungen in der heutigen Zeit durch vorgeschobene Motive (z. B. Ressourcen wie Öl oder Demokratieförderung) gerechtfertigt werden.

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Spanier. Göttliche Heilsbringer oder gierige Goldsucher? Entdecker oder Eroberer?
Untertitel
Examenslehrprobe im Fach Geschichte
Veranstaltung
Examensprüfung
Note
1,0
Autor
Anke Schulz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
7
Katalognummer
V274132
ISBN (eBook)
9783656670629
ISBN (Buch)
9783656669838
Sprache
Deutsch
Schlagworte
spanier göttliche heilsbringer goldsucher entdecker eroberer examenslehrprobe fach geschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anke Schulz (Autor:in), 2012, Die Spanier. Göttliche Heilsbringer oder gierige Goldsucher? Entdecker oder Eroberer?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274132
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  7  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum