Die vorliegende Arbeit behandelt den Text „Brief von Anna Louise Karsch an Johann Wilhelm Ludwig Gleim“, ordnet diesen sprachgeschichtlich ein und zeigt die Bedeutung des Textes für den Sprachwandel auf, indem hierfür Begründungen und Beschreibungen gewichtiger und hervorstechender Merkmale gegeben werden.
Dieser Quellentext lässt sich eindeutig in die Phase des Barocks und der Aufklärung einordnen. Sowohl inhaltlich als auch formal betrachtet beherbergt er auffällige Merkmale, welche wir diesem Zeitabschnitt zuschreiben können und welche in den verschiedenen Teilen dieser Arbeit unter unterschiedlichen Aspekten ermittelt werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Quellenkritik und Quellenanalyse
- Sozialhistorische Erörterungen
- Historisch-pragmatische Betrachtungsweise
- Morphologische, syntagmatische und lexikalische Aspekte
- Schlussteil
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit dem Brief von Anna Louise Karsch an Johann Wilhelm Ludwig Gleim aus dem Jahre 1763. Sie analysiert den Brief sprachgeschichtlich und beleuchtet seine Bedeutung für den Sprachwandel. Die Analyse betrachtet den Brief aus verschiedenen Perspektiven und untersucht auffällige Merkmale, die sich der Epoche des Barocks und der Aufklärung zuordnen lassen.
- Einordnung des Briefes in die Epoche des Barocks und der Aufklärung
- Sozialhistorische und gesellschaftsanalytische Aspekte des Briefes
- Historisch-pragmatische Analyse des Dialogs zwischen Anna Louise Karsch und König Friedrich II
- Syntagmatische, morphologische und lexikalische Besonderheiten des Briefes
- Zusammenhang zwischen den Besonderheiten des Briefes und dem Sprachwandel
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Einleitung in die Thematik des Briefes und Überblick über die Struktur der Arbeit.
- Quellenkritik und Quellenanalyse: Definition und Kategorisierung des Briefes als Quelle. Analyse des Absenders, Empfängers und der Struktur des Briefes im 18. Jahrhundert. Einordnung des Briefes als sprachgeschichtlicher Überrest oder Performanzfragment.
- Sozialhistorische Erörterungen: Darstellung der gesellschaftlichen Verhältnisse im 17. und 18. Jahrhundert in Preussen. Fokus auf die Rolle von Anna Louise Karsch in dieser Zeit und ihre gesellschaftliche Stellung als Dichterin.
Schlüsselwörter
Die zentralen Begriffe der Arbeit sind: Sprachwandel, Barock, Aufklärung, Anna Louise Karsch, Johann Wilhelm Ludwig Gleim, König Friedrich II, Briefanalyse, Quellenkritik, Sozialgeschichte, Pragmatik, Morphologie, Syntax, Lexik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dem Brief von Anna Louise Karsch?
Der Brief aus dem Jahr 1763 an Johann Wilhelm Ludwig Gleim wird sprachgeschichtlich analysiert, um Merkmale des Sprachwandels in der Zeit des Barock und der Aufklärung aufzuzeigen.
Wer war Anna Louise Karsch?
Sie war eine bedeutende deutsche Dichterin des 18. Jahrhunderts, die trotz ihrer einfachen Herkunft in Preußen zu literarischem Ruhm gelangte.
Welche sprachlichen Aspekte werden in der Arbeit untersucht?
Die Analyse umfasst morphologische, syntagmatische und lexikalische Besonderheiten des Textes, die typisch für den Übergang vom Barock zur Aufklärung sind.
Welche Rolle spielt König Friedrich II. in diesem Kontext?
Die Arbeit enthält eine historisch-pragmatische Analyse des Dialogs zwischen der Dichterin und dem preußischen König.
Warum ist dieser Brief für die Sprachgeschichte wichtig?
Er dient als „sprachgeschichtlicher Überrest“, der zeigt, wie sich die deutsche Schriftsprache im 18. Jahrhundert unter dem Einfluss gesellschaftlicher Veränderungen entwickelte.
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- Marko Stevic (Author), 2008, Der "Brief von Anna Louise Karsch an Johann Wilhelm Ludwig Gleim", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273929