Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Gründung der Petersburger Akademie der Wissenschaften sowie der der Universität in Moskau. Die zentrale Frage soll sein, welche Zielsetzungen seitens der russischen Herrscher dabei im Vordergrund standen: War es die "Liebe zum Volk", der Wille, das Volk kulturell zu bilden? Oder war es die "Liebe zum Staat", die Peter I. und Elisabeth dazu bewegten, eine Bildungsinstitution zu gründen, wie sie es bis zum jeweiligen Zeitpunkt in Russland noch nicht gab?
Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung
- II. Hauptteil
- 1. Die Aufklärung kommt nach Russland und die Idee einer Akademiegründung reift
- 2. Die Gründung der Petersburger Akademie der Wissenschaften
- 3. Die Gründung der Universität in Moskau
- 4. Peter der Aufklärer oder Bildung als staatsdienstliche Einrichtung?
- 5. Elisabeth Petrovna und die Gründung der Moskauer Universität
- III. Schluss
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Gründung der Petersburger Akademie der Wissenschaften und der Universität Moskau und stellt die Zielsetzungen der russischen Herrscher in den Vordergrund. Sie erforscht, ob die Gründung dieser Bildungsinstitutionen aus der „Liebe zum Volk“ und dem Wunsch resultierte, das Volk kulturell zu bilden, oder ob es die „Liebe zum Staat“ war, die Peter I. und Elisabeth zur Gründung dieser Institutionen bewegte.
- Der Einfluss der Aufklärung auf Russland im 18. Jahrhundert
- Die Motivationen und Zielsetzungen von Peter I. und Elisabeth bei der Gründung der Petersburger Akademie und der Moskauer Universität
- Die Rolle der Bildung als staatliche Einrichtung im Russland des 18. Jahrhunderts
- Die Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für die Entwicklung Russlands
- Die Rolle von Persönlichkeiten wie Leibniz und Blumentrost bei der Gründung der Institutionen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit vor: Welche Zielsetzungen verfolgten Peter I. und Elisabeth bei der Gründung der beiden Bildungsinstitutionen? Der Hauptteil beleuchtet zunächst den Einfluss der Aufklärung auf Russland und die Entstehung des Gedankens einer Akademiegründung. Es folgt eine detaillierte Beschreibung der Gründung der Petersburger Akademie der Wissenschaften und der Universität in Moskau. Abschließend werden die ursprünglichen Zielsetzungen der Gründer sowie die Bedeutung dieser Institutionen für die Entwicklung Russlands diskutiert. Die Arbeit legt dabei besonderes Augenmerk auf die Persönlichkeiten von Peter I. und Elisabeth I.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Schlüsselbegriffen Aufklärung, Petersburger Akademie der Wissenschaften, Universität Moskau, Peter I., Elisabeth I., Bildungsinstitution, Staatsdienst, Wissenschaft, Forschung und Entwicklung Russlands.
Häufig gestellte Fragen
Wer gründete die Petersburger Akademie der Wissenschaften?
Die Akademie wurde auf Initiative von Zar Peter I. (dem Großen) geplant und kurz nach seinem Tod im Jahr 1725 eröffnet.
Welches Ziel verfolgte Peter I. mit der Akademiegründung?
Sein Ziel war primär die Stärkung des Staates durch wissenschaftlichen Fortschritt und die Ausbildung qualifizierter Staatsdiener.
Wann wurde die Universität Moskau gegründet?
Die Universität wurde 1755 unter der Herrschaft von Zarin Elisabeth Petrovna gegründet.
Welche Rolle spielte die Aufklärung in Russland?
Die Aufklärung diente als ideologischer Motor für die Modernisierung Russlands und die Einführung westlicher Bildungsstandards.
War die Bildung „Liebe zum Volk“ oder „Liebe zum Staat“?
Die Analyse zeigt, dass Bildung im 18. Jahrhundert in Russland oft als instrumentelle Einrichtung für den Staatsdienst und weniger als kulturelle Selbstzweck für das Volk betrachtet wurde.
Welchen Einfluss hatte Leibniz auf die russische Wissenschaft?
Gottfried Wilhelm Leibniz beriet Peter I. maßgeblich bei der Konzeption der Akademie und der Förderung der Wissenschaften in Russland.
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- Katrin Eichhorn (Author), 2001, Die Gründung der Petersburger Akademie der Wissenschaften und die der Universität Moskau mit Blick auf die Zielsetzungen ihrer Gründer, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2739