Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine ausführliche Analyse des Buches "Passagen und Stationen. Lebensstufen zwischen Mittelalter und Moderne." des renommierten Frühneuzeit-Forschers Kaspar von Greyerz. Es werden der Inhalt des Buches, die zentralen Thesen und entscheidenden Erkenntnisse vorgestellt. Diese werden in einem weiteren Schritt kritisch beleuchtet und in den aktuellen Forschungsstand eingeordnet. Neben Primärquellen und Sekundärliteratur werden auch wichtige Rezensionen des Buches beachtet und in die Analyse eingebunden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Ziel und Thema, Quellen
- Aufbau und Inhalt, Quellenarbeit und andere Aspekte
- Kritik und Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Monographie „Passagen und Stationen. Lebensstufen zwischen Mittelalter und Moderne" von Kaspar von Greyerz, erschienen im Jahr 2010, analysiert die Wahrnehmung und Bedeutung von Lebensstufen in der Frühen Neuzeit sowie die Übergangsriten zwischen den einzelnen Stufen. Darüber hinaus werden die normativen und sozialen Grundlagen dieser Phasen beleuchtet.
- Analyse der Wahrnehmung und Bedeutung von Lebensstufen in der Frühen Neuzeit
- Untersuchung der Übergangsriten zwischen den Lebensstufen
- Darstellung der normativen und sozialen Grundlagen von Lebensstufen
- Synthese der Erkenntnisse der frühneuzeitlichen Selbstzeugnisforschung
- Anwendung des Modells der „rites de passage" auf das frühneuzeitliche Alltagsleben
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung
- Lebensstufen in der Vormoderne
- Ehe: Familie, Haus
- Demographische Rahmenbedingungen
- Quellen
- Geburt und Taufe
- Kindheit
- Häusliche Erziehung und Spiel
- Kindheit und Jugend: Schule
- Die Jugend und ihre Rituale
- Gesellenzeit und Studium
- Verlobung und Heirat
- Ehe, Haushalt und Familie
- Die Ehe
- Haushalt und Familie
- Das Alter
- Der Tod
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Lebensstufen, Übergangsriten, „rites de passage", Liminalität, Frühe Neuzeit, Selbstzeugnisse, Anthropologische Historiographie, Familienleben, Haushalt, Geschlecht, Religion, Demographie, und soziale Normen. Der Text analysiert die Bedeutung von Lebensstufen in der Frühen Neuzeit, untersucht die Übergangsriten und die damit verbundene Liminalität, und beleuchtet die sozialen und normativen Rahmenbedingungen dieser Phasen. Die Analyse basiert auf einer breiten Auswahl an Selbstzeugnissen und Bildquellen, die Einblicke in das Alltagsleben und die Lebenserfahrungen der Menschen in der Frühen Neuzeit bieten.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dem Buch "Passagen und Stationen" von Kaspar von Greyerz?
Das Buch analysiert die Wahrnehmung und Bedeutung von Lebensstufen sowie Übergangsriten in der Frühen Neuzeit.
Was ist das Modell der "rites de passage"?
Es handelt sich um ein anthropologisches Konzept für Übergangsrituale, die den Wechsel eines Individuums von einer sozialen Stufe zur nächsten markieren.
Welche Lebensphasen werden in der Analyse untersucht?
Die Untersuchung umfasst Phasen wie Geburt/Taufe, Kindheit, Jugend, Studium/Gesellenzeit, Heirat, Alter und Tod.
Auf welchen Quellen basiert die Forschung von Greyerz?
Die Analyse stützt sich vor allem auf frühneuzeitliche Selbstzeugnisse (Ego-Dokumente) und Bildquellen.
Welche Rolle spielt die "Liminalität" in diesem Kontext?
Liminalität beschreibt den Schwellenzustand während eines Übergangsritus, in dem die Person ihre alte Identität abgelegt, die neue aber noch nicht vollständig erreicht hat.
Wie werden soziale Normen in der Frühen Neuzeit durch Lebensstufen beeinflusst?
Lebensstufen waren eng mit rechtlichen und sozialen Erwartungen verknüpft, wie etwa der Fähigkeit zur Haushaltsführung oder der religiösen Mündigkeit.
- Quote paper
- Luca Brandt (Author), 2013, "Passagen und Stationen" von Kaspar von Greyerz. Eine kritische Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273127