Die Arbeit handelt von einer der einflussreichsten Frauen des frühen Mittelalters, Adelheid von Burgund (931-999). Angefangen bei ihrer Biographie (Entführung, Vermählung, Tod ihres ersten Gatten, Befreiung), geht es des Weiteren um ihren Werdegang als Gemahlin Ottos I. und Königin sowie später als Kaiserin (dort besonders um die Krönungszeremonie). Überdies werden ihre Spielräume als Herrscherin näher beleuchtet (Interventionen in Urkunden etc.)und es wird die Frage beantwortet, ob, und in welchem Ausmaße sie regiert hat.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Adelheids Leben als Königin
- Der Weg auf den Kaiserthron
- Handlungsspielräume einer consors regni
- Fazit
- Quellen- und Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit befasst sich mit dem Leben und Wirken der Kaiserin Adelheid von Burgund im Kontext der ottonischen Königinnen. Die Arbeit verfolgt das Ziel, die politische Einflussnahme Adelheids als Kaiserin des Abendlandes zu beleuchten und ihre Rolle als weibliche Mitregentin zu analysieren.
- Adelheids Leben und Aufstieg zur Kaiserin
- Adelheids politische Einflussnahme als Kaiserin
- Die Rolle der Frau in der ottonischen Herrscherfamilie
- Die Bedeutung der consors regni Formel
- Die Aufgabenfelder der ottonischen Herrscherinnen
Zusammenfassung der Kapitel
-
Die Einleitung stellt die Forschungsfrage und den Aufbau der Hausarbeit vor. Die Arbeit untersucht die Lebensgeschichte von Adelheid von Burgund, insbesondere ihren Weg auf den Kaiserthron und ihre politische Einflussnahme als Kaiserin des Abendlandes.
-
Dieses Kapitel beschreibt Adelheids Leben als Königin. Es beleuchtet ihre Herkunft, ihre erste Ehe mit Lothar von Italien und ihre Gefangennahme durch Berengar von Ivrea. Die Rolle der Quellenkritik und die Bedeutung der Vita Adelheids von Odilo von Cluny werden diskutiert.
-
Dieses Kapitel widmet sich der Kaiserkrönung von Otto I. und Adelheid im Jahr 962. Es analysiert die Bedeutung der consors regni Formel und die symbolträchtige Rolle der Kaiserin in der Krönungszeremonie. Der Vergleich mit biblischen Frauengestalten wie Esther und Judith wird beleuchtet.
-
Dieses Kapitel untersucht die Handlungsspielräume der Kaiserin Adelheid als consors regni. Die Bedeutung der Formel und ihre Anwendung in Urkunden werden analysiert. Die Arbeit beleuchtet Adelheids Interventionen in politischen Angelegenheiten, ihre beratende Funktion und ihre Rolle in der Vermittlung und Memoria.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Adelheid von Burgund, Kaiserin, ottonische Königinnen, consors regni, politische Einflussnahme, weibliche Mitregentin, Herrschaftsausübung, Interventionen, Beratung, Memoria, Mittelalter, Geschichte.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Adelheid von Burgund?
Adelheid (931–999) war eine der mächtigsten Frauen des Mittelalters, Ehefrau von Kaiser Otto I. und eine einflussreiche Mitregentin im Heiligen Römischen Reich.
Was bedeutet der Begriff „consors regni“?
Es ist eine Formel in mittelalterlichen Urkunden, die die Königin als „Teilhaberin am Reich“ bezeichnet und ihre politische Mitwirkung legitimiert.
Wie gelangte Adelheid auf den Kaiserthron?
Nach ihrer Flucht aus der Gefangenschaft Berengars von Ivrea heiratete sie Otto I., was ihm den Anspruch auf die italienische Krone und später die Kaiserkrönung 962 ermöglichte.
Welchen politischen Einfluss hatte Adelheid als Kaiserin?
Sie intervenierte in Urkunden, beriet den Kaiser, übte während der Minderjährigkeit ihres Enkels Otto III. die Regentschaft aus und förderte Klöster wie Cluny.
Welche Rolle spielten ottonische Königinnen allgemein?
Ottonische Herrscherinnen waren keine reinen Repräsentationsfiguren, sondern aktiv an der Verwaltung, Diplomatie und der Sicherung der Familiendynastie beteiligt.
- Quote paper
- Anis Grün (Author), 2011, Leben und Wirken der Adelheid von Burgund, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271736