Die globalisierte Weltwirtschaft bewirkt eine stätige Erhöhung des Güterverkehrs. Um den gestiegenen Anforderungen in der Güterbeförderung gerecht zu werden, waren und werden Konzepte zur Optimierung notwendig.
Ein Baustein zur Realisierung dieses Modells im Straßentransport sind die Wechselaufbauten.
Innerhalb dieser Hausarbeit ’Potentiale des Begegnungsverkehrs mit Wechselaufbauten’ werden die einzelnen Begrifflichkeiten, welche in diesem Zusammenhang stehen, näher beleuchtet.
Der Leser soll ein Gesamtbild über die Thematik und deren Zukunftspotentiale innerhalb der Güterbeförderung erhalten.
Im ersten Abschnitt wird auf den Inhalt des Begegnungsverkehrs und die dazugehörigen Effekte eingegangen.
Die technische Erweiterung des Begegnungsverkehrs wird ebenso vorgestellt.
Anschließend wird das vorher genannte durch ein Praxisbeispiel veranschaulicht.
Das darauf folgende Kapitel erläutert den Begriff der Wechselaufbauten und die einzelnen Arten hierzu.
Nachfolgend werden zwei Spezialformen vorgestellt. Diese stellen zugleich Erweiterungsformen des Begegnungsverkehrs dar.
Innerhalb des letzten Kapitels wird ein Fazit gezogen, in welcher das Potential des Begegnungsverkehrs zusammengefasst wird.
Der Leser wird mittels dieser analytischen Arbeit ein Gesamtbild erhalten, mit welchem er die zukünftige Anwendung des Begegnungsverkehrs ableiten kann.
Inhaltsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
1. Einleitung
2. Grundlagen
2.1 Definition „Begegnungsverkehr“
2.2 Facetten des Begegnungsverkehrs
2.2.1 Die Fahrzeugauslastung
2.2.2 Zur Verfügung stehendes Personal
2.2.3 Nutzen für die Kraftfahrer
2.2.4 Das Unternehmen
2.2.5 Die Kundschaft
2.2.6 Nicht planbare Faktoren
2.3 Der dynamische Begegnungsverkehr
2.4 Ein Beispiel aus der Praxis
3. Wechselaufbauten
3.1 Arten von Wechselaufbauten/Wechselbehältern
3.1.1 Wechselbrücken
3.1.2 Wechselbehälter
3.1.3 Container
3.1.4 Sattelauflieger
4. Spezialformen des Begegnungsverkehrs
4.1 Das Trailer-Yard-Konzept
4.2 Das Trucking
5. Fazit
Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Begegnungsverkehr in der Logistik?
Begegnungsverkehr ist ein logistisches Konzept, bei dem sich zwei Fahrzeuge an einem vereinbarten Punkt treffen, um Ladungsträger (wie Wechselbrücken) auszutauschen. Dies ermöglicht es den Fahrern, nach dem Tausch wieder in Richtung ihres Heimatstandorts zurückzukehren.
Welche Vorteile bietet der Begegnungsverkehr für Kraftfahrer?
Ein wesentlicher Vorteil ist die Verbesserung der Work-Life-Balance, da Fahrer durch den Tausch der Ladung häufiger am selben Tag nach Hause zurückkehren können, anstatt mehrtägige Fernfahrten absolvieren zu müssen.
Was sind Wechselaufbauten und welche Arten gibt es?
Wechselaufbauten sind abnehmbare Ladungsträger. Zu den gängigsten Arten gehören Wechselbrücken, Wechselbehälter, Container und spezielle Sattelauflieger, die flexibel zwischen verschiedenen Fahrgestellen gewechselt werden können.
Was ist der Unterschied zwischen statischem und dynamischem Begegnungsverkehr?
Während beim statischen Verkehr feste Treffpunkte und Zeiten bestehen, nutzt der dynamische Begegnungsverkehr moderne IT-Systeme, um Tauschpunkte flexibel je nach aktueller Verkehrslage und Fahrzeugposition zu bestimmen.
Was beinhaltet das Trailer-Yard-Konzept?
Das Trailer-Yard-Konzept ist eine Spezialform des Begegnungsverkehrs, bei der Auflieger an zentralen Plätzen (Yards) abgestellt und von anderen Zugmaschinen übernommen werden, was die Effizienz in der Transportkette steigert.
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- Oliver Lehmann (Author), 2013, Güterbeförderung. Potentiale des Begegnungsverkehrs mit Wechselaufbauten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271358