An einer trivialen Situation wie dem Kaffeekochen wird offensichtlich, daß uns fremde Kulturen tagein, tagaus begleiten und unterstützen. Und nach einer Vermischung beider, wie durch den Brühvorgang geschehen, kann etwas großartig Neues, multikulturelles entstehen.
Ohne daraus gleich eine ethnologisch zu untersuchende Fragestellung abzuleiten ist zu überlegen, wie das durch Kaffeetrinken hervorgerufene Glücksgefühl mit den die Rohstoffe liefernden Kulturen zu teilen ist. Ein erster Schritt ist sicher fair gehandelter Kaffee, bei dem die Erzeuger gerechter entlohnt werden. Dann bezöge sich das Schwarzsehen nur noch auf das lokale Erlebnis frisch gebrühten Kaffees und nicht mehr auf die Zukunft der Kaffeebauern und dessen Nachkommen.
Eine Interpretation des Kaffeekochens brilliant einfach bebildert.
Inhaltsverzeichnis
- Kaffee kochen – durchaus multikulturell
- SIEMENS
- Papierfiltertüten
- Ähnlich wie bei den Papierfiltern, macht auch der Kaffee selbst spannende Erfahrungen, bevor wir ihn in die Filtertüte geben können.
- Nachdem wir bereits einige wichtige Utensilien aus fremden Kulturen eingesetzt haben, um unseren gewohnten Kaffee bereiten zu können, können wir jetzt auf regional vorhandene Ressourcen zurückgreifen.
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Photoessay „Kaffeekochen“ befasst sich mit den verschiedenen Aspekten der Kaffeezubereitung und zeigt auf, wie das Kaffeekochen von verschiedenen Kulturen beeinflusst wird. Ziel des Essays ist es, die visuelle und non-visuelle Beschreibung des Kaffeekochens zu verdeutlichen und die nicht sichtbaren Faktoren herauszuarbeiten, die den Brühvorgang ermöglichen.
- Multikulturelle Einflüsse auf das Kaffeekochen
- Visuelle und non-visuelle Beschreibung des Kaffeekochens
- Die Rolle von Technologie in der Kaffeezubereitung
- Der Weg des Kaffees vom Anbau bis zur Tasse
- Die Bedeutung von Wasser in der Kaffeezubereitung
Zusammenfassung der Kapitel
Der erste Abschnitt des Essays stellt die Kaffeemaschine als zentrales Element der Kaffeezubereitung vor und beschreibt die einzelnen Komponenten, die zum Brühvorgang beitragen. Der zweite Abschnitt widmet sich dem Papierfilter und beleuchtet die Geschichte seiner Produktion und die Herkunft des Holzes, aus dem die Filter hergestellt werden. Im dritten Abschnitt geht es um den Kaffee selbst und dessen Reise von den Anbauländern nach Deutschland. Der vierte Abschnitt schließlich behandelt das Wasser, das für die Kaffeezubereitung benötigt wird und die verschiedenen Schritte, die das Wasser durchläuft, bevor es in die Kaffeemaschine gelangt.
Schlüsselwörter
Kaffee, Kaffeekochen, Multikulturalität, Technologie, Filter, Rohkaffee, Anbau, Verarbeitung, Transport, Wasser, Leitungswasser, Brühvorgang.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Kernaussage des Photoessays „Kaffeekochen“?
Der Essay zeigt, dass das alltägliche Kaffeekochen ein multikultureller Prozess ist, bei dem Ressourcen und Technologien aus verschiedenen Kulturen zusammenfließen.
Welche Rolle spielt Fairer Handel in diesem Kontext?
Fair gehandelter Kaffee wird als notwendiger Schritt zur gerechten Entlohnung der Erzeuger in den Anbauländern und zur Sicherung deren Zukunft hervorgehoben.
Welche globalen Stationen durchläuft der Kaffee?
Vom Anbau in fernen Kulturen über die Verarbeitung und den Transport bis hin zur Zubereitung mit lokaler Technologie und regionalem Wasser.
Wie wird Technologie in der Kaffeezubereitung dargestellt?
Technologische Hilfsmittel wie Kaffeemaschinen (z.B. Siemens) und Papierfilter werden als Bindeglieder zwischen den Kulturen und dem Endprodukt visualisiert.
Welche Bedeutung hat Wasser beim Kaffeekochen?
Wasser wird als regional verfügbare Ressource beschrieben, die den finalen Brühvorgang ermöglicht und die globalen Rohstoffe verbindet.
- Quote paper
- Jessica Scheffold (Author), 2004, Kaffeekochen - Photoessay, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27100