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Das Verfassungsreferendum vom 28. September 1958 in Algerien aus dem Blickwinkel von Le Monde

Title: Das Verfassungsreferendum vom 28. September 1958 in Algerien aus dem Blickwinkel von Le Monde

Term Paper , 2002 , 29 Pages , Grade: 2

Autor:in: Heike Winter (Author)

Didactics for the subject French - Applied Geography
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Der vorliegende Text beschäftigt sich mit dem Verfassungsreferendum in Algerien vom 28. September 1958. Dieses steht eng in Zusammenhang mit dem Algerienkrieg und dem Beginn der fünften Republik.

Es ist dabei wichtig, schon ab Mai bestimmte Ereignisse zu nennen, die für das Referendum eine entscheidende Rolle spielen, wie zum Beispiel der Putsch vom 13. Mai, bei dem die Wohlfahrtsausschüsse gegründet wurden, durch den de Gaulle an die Macht gelangte und der wesentlich zum Scheitern der 4. Republik beitrug. Des weiteren äußerte sich General de Gaulle während des ganzen Sommers über Algerien und das Referendum, Reden, die für die Volksbefragung entscheidend sind.

Im Hauptteil werden schließlich die wichtigsten Gruppen vorgestellt und die Kampagne für das Referendum in Algerien laut „Le Monde“ beschrieben. Ich habe „Le Monde“ für das Referendum und die Kampagne als Hauptquelle gewählt, da die französische Tageszeitung während der Kampagne neutral blieb und sowohl Artikel von Referendumsbefürwortern, als auch -gegnern veröffentlichte.

Abschließend werden die Ergebnisse des Referendums behandelt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Die Bedeutung des Staatsstreiches am 13. Mai 1958

1.2 Die Machtübernahme de Gaulles und das Verfassungsgesetz vom 3. Juni 1958

1.3 De Gaulles Algerienpolitik bis zur Präsentation der Verfassung am 4. 09. 1958

2. Die wichtigsten Gruppierungen und Formationen in Algerien

2.1 die Wohlfahrtsausschüsse (Comités de salut public = CSP)

2.2 Die algerische Befreiungsarmee (Front de Liberation Nationale- FLN)

2.3 Die Armee

2.4 Die Bevölkerung

2.4.1 Die Europäer

2.4.2 Die Algerier

3. Die Verfassung

3.1 Die Präsentation der Verfassung am 4. September 1958

3.2 Der für Algerien relevante Inhalt der Verfassung

4. Das Verfassungsreferendum

4.1 Die verschiedenen Bedeutungen des Referendums

4.2 Die Kampagne

4.3 General de Gaulle beendet die Kampagne am 26. September 1958

4.4 Die Regelungen über den Ablauf des Referendums

4.5 Stellungnahmen von Persönlichkeiten, Gruppen und Parteien zum Referendum

4.5.1 Gruppen, Parteien und Organisationen

4.5.1.1 Die Wohlfahrtsausschüsse

4.5.1.2 Die sozialistische Partei SFIO in Algerien

4.5.1.3 Weitere Organisationen und Gruppen, die für die Verfassung propagieren

4.5.1.4. Organisationen die gegen die Verfassung propagieren

4.5.2 Persönlichkeiten

4.6 Die FLN und das Referendum

4.6.1 Die provisorische algerische Regierung (GPRA)

4.6.2 Die terroristischen Aktionen der Befreiungsarmee

4.6.2.1 In Frankreich

4.6.2.2 In Algerien

4.7 Der Ablauf des Referendums in Algerien

4.8 Die Ergebnisse des Verfassungsreferendums

5. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das Verfassungsreferendum vom 28. September 1958 in Algerien, wobei der Fokus auf der Darstellung und Berichterstattung der französischen Tageszeitung "Le Monde" liegt. Ziel ist es, die politischen Dynamiken, den Einfluss der verschiedenen Gruppierungen vor Ort sowie die Durchführung der Abstimmung unter Kriegsbedingungen kritisch zu beleuchten.

  • Die Rolle General de Gaulles und seine Algerienpolitik 1958
  • Die verschiedenen Akteure: Wohlfahrtsausschüsse, Armee, FLN und Bevölkerung
  • Der Ablauf der Kampagne und die staatliche Mediensteuerung
  • Die Auswirkungen des Algerienkrieges auf die Abstimmungsprozesse

Auszug aus dem Buch

4.2 Die Kampagne

Nachdem General de Gaulle die neue Verfassung auf dem Platz der Republik präsentiert hat, beginnen die Vorbereitungen für das Referendum und die Wahlkampagne, welche in Algerien deutlich auf ein „Ja“ ausgerichtet ist. Nach der Fernseh- und Radioübertragung in Algerien versammeln sich Parteien und Gruppierungen, um über die Verfassung und ihre Position zum Referendum zu entscheiden.

Für eine Kampagne haben sich ungefähr zwanzig Gruppen und Bewegungen eingetragen, wie „Le Monde“ am 6. September 1958 schreibt. Die Liste wird von einer speziell für das Referendum eingerichteten Aufsichtskommission („Commission de Contrôle“) kontrolliert. Monsieur Hoppenot, Botschafter für Frankreich hat den Vorsitz in diesem Ausschuss. Unter den verschiedenen Gruppierungen und Bewegungen befinden sich unter anderem die Wohlfahrtsausschüsse, die Universitätsbewegung (Le Mouvement universitaire), die USRAF (Comité central d’action sociale et de solidarité féminine), „Le Mouvement de démocratie chrétienne de France“, „la Féderation radicale socialiste“, „le Centre des républicains sociaux“ und „L’Union chrétienne et musulmane d’Algérie et du Sahara“.

Die Liste mit den verschiedenen Gruppierungen wird anschließend von General Salan beschlossen. Am Ende sind es 16 Parteien und Gruppen, die Kampagne machen dürfen und sich alle für die Verfassung aussprechen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Relevanz des Referendums ein, stellt den Zusammenhang zum Algerienkrieg her und begründet die Wahl von "Le Monde" als primäre Quelle.

2. Die wichtigsten Gruppierungen und Formationen in Algerien: Das Kapitel bietet einen Überblick über die heterogenen Akteure in Algerien, darunter die Wohlfahrtsausschüsse, die FLN, die Armee und die Bevölkerung, und deren unterschiedliche Interessen.

3. Die Verfassung: Hier wird der inhaltliche Rahmen der neuen Verfassung erläutert und die Bedeutung für den algerischen Status innerhalb der fünften Republik erörtert.

4. Das Verfassungsreferendum: Der Hauptteil dokumentiert detailliert die Kampagne, die verschiedenen politischen Stellungnahmen, die Rolle des Terrors der FLN und den konkreten Ablauf der Abstimmung.

5. Schlussbemerkung: Das Fazit resümiert den Erfolg des Referendums aus Sicht der französischen Regierung und bewertet Algeriens Sonderstatus und politische Bedeutung für die vierte Republik.

Schlüsselwörter

Algerien, Verfassungsreferendum, 1958, General de Gaulle, Le Monde, FLN, Wohlfahrtsausschüsse, fünfte Republik, Dekolonisation, Algerienkrieg, Integration, Wahlfreiheit, französische Armee, Volksbefragung, Abstimmung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verfassungsreferendum vom 28. September 1958 in Algerien und wie dieses spezifische Ereignis in der französischen Tageszeitung "Le Monde" reflektiert wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Algerienpolitik unter General de Gaulle, der Einfluss ziviler und militärischer Gruppierungen auf die Wahlen sowie der Kampf zwischen der französischen Verwaltung und der FLN während der Abstimmungsphase.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, den Verlauf der Kampagne und der Abstimmung in Algerien zu analysieren und zu bewerten, inwieweit die Bevölkerung unter den gegebenen Bedingungen ihren Willen frei äußern konnte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die vorrangig auf der systematischen Auswertung von Zeitungsartikeln der französischen Tageszeitung "Le Monde" aus dem Jahr 1958 basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Akteure (Wohlfahrtsausschüsse, Armee, FLN), der Ablauf der Kampagne in den Medien, die Stellungnahmen verschiedener politischer Parteien sowie die konkreten Regelungen und Zwischenfälle während der drei Abstimmungstage im Detail betrachtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben Algerien und dem Verfassungsreferendum sind Begriffe wie "de Gaulle", "FLN", "Integration" und "fünfte Republik" zentral, um die politischen Spannungsfelder des Jahres 1958 zu beschreiben.

Welche Bedeutung hatte das Wahlrecht für muslimische Frauen?

Die Arbeit hebt hervor, dass muslimische Frauen bei diesem Referendum erstmals das Wahlrecht erhielten, was von der französischen Administration als deutliches Signal für Integration und Fortschritt in die Kampagne eingebracht wurde.

Warum boykottierte die FLN das Referendum?

Die FLN lehnte das Referendum strikt ab, da sie es als Täuschungsmanöver der Kolonialmacht betrachtete, das den Wunsch nach algerischer Unabhängigkeit unterdrücken und die internationale Meinung zugunsten der Integration manipulieren sollte.

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Details

Title
Das Verfassungsreferendum vom 28. September 1958 in Algerien aus dem Blickwinkel von Le Monde
College
University of Heidelberg  (Institut für Übersetzen und Dolmetschen)
Course
Proseminar: Politische und gesellschaftliche Strukturen Frankreichs
Grade
2
Author
Heike Winter (Author)
Publication Year
2002
Pages
29
Catalog Number
V26939
ISBN (eBook)
9783638291279
Language
German
Tags
Verfassungsreferendum September Algerien Blickwinkel Monde Proseminar Politische Strukturen Frankreichs
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Heike Winter (Author), 2002, Das Verfassungsreferendum vom 28. September 1958 in Algerien aus dem Blickwinkel von Le Monde, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26939
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