In der Antike wurden die Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen auf Reisen. Manche aus politischen Gründen wie beispielsweise der Kaiser oder die Diplomaten, andere wiederum aus Bildungsgründen wie die Philosophen oder wiederum andere aus beruflichen Gründen wie die Händler oder Künstler.
Andere Gründe warum Menschen eine lange und beschwerliche Reise zu Land oder auf See auf sich nahmen waren die Flucht vor Kriegen, Naturkatastrophen oder Seuchen und viele mehr. Zudem gab es die vielen unfreiwillig reisenden Sklaven.
Der folgende Text setzt sich mit den Händlern des antiken Griechenlands in vorhellenistischer Zeit (ca. 750 – 360 v. Chr.) auseinander. Dabei werden zu Beginn die wichtigsten Begriffe der verschiedenen Händlerbezeichnungen (Kapelos, Naukleos und Emporos) erklärt um dann auf die Bedeutung des Seedarlehens einzugehen. In diesem Zusammenhang werden dann die soziale Stellung des Händlers und die damalige Vorstellung von Demokratie behandelt. Schließlich werden die wichtigsten Risiken für Händler, die Bedeutung des Getreidehandels und der griechischen Kolonisation beleuchtet.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Die verschiedenen Händlerbezeichnungen
2.1. Der Kapelos
2.2. Der Naukleros und der Emporos
2.3. Das Seedarlehen
3. Der Händler innerhalb der staatsbürgerlichen Gesellschaft
3.1. Die antike Vorstellung von Demokratie
4. Politische und handelsübliche Risiken für Händler
5. Der Getreidehandel
6. Die Kolonisation
7. Zusammenfassung
8. Literaturverzeichnis
4.1. Monographien
4.2. Sammelwerke
Der Händler im antiken Griechenland
der vorhellenistischen Zeit (ca. 750 – 360 v. Chr.)
Die soziale Stellung des Händlers
im Rahmen der griechischen Staatsauffassung
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- Emanuel Beiser (Author), 2009, Der Händler im antiken Griechenland der vorhellenistischen Zeit (ca. 750 – 360 v. Chr.), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269148