In der vorliegende Arbeit wird der Comic „Simon‘s cat“, der ausschliesslich aus nonverbalen Zeichen besteht, bezüglich seiner narrativen Strategien untersucht und im Rahmen der zeichentheoretische Erzähltheorie nach Gérard Genette analysiert. Das Ziel hierbei ist es, zu zeigen, dass ein pantomimischer Comic dem klassischen Erzählstil mit einer Erzählinstanz ent- spricht.
Zentraler Aspekt dieser Auseinandersetzung ist dabei die Frage nach der Erzählinstanz, die nach Genette das wichtigste Kriterium der Narration darstellt und ohne die eine Erzählung nicht möglich ist.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Simon's Cat - „Tierarztbesuch“
- Narrative Strategien
- Zeichen und Strukturen der erzählerischen Vermittlung im Comic
- Aspekte der Erzähltheorie nach Gérard Genette
- Zeitebene
- Modus-Ebene
- Die Stimme
- Anwendung auf die vorgefundenen Strategien des Comics
- Die Zeitebene
- Die Modus-Ebene
- Die Stimme
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit untersucht den nonverbalen Comic „Simon's Cat“ und seine narrativen Strategien im Rahmen der Erzähltheorie nach Gérard Genette. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein pantomimischer Comic dem klassischen Erzählstil mit einer Erzählinstanz entspricht, obwohl er ausschließlich auf bildliche Zeichen setzt.
- Die erzählerische Vermittlung im Comic
- Die Anwendung der Erzähltheorie von Gérard Genette
- Die Bedeutung der Zeitebene, Modus-Ebene und Stimme im Comic
- Die Rolle der Erzählinstanz im nonverbalen Comic
- Die Analyse von narrativen Strukturen in „Simon's Cat“
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Comic „Simon's Cat“ und seine Besonderheiten vor. Sie führt in die Thematik der narrativen Strategien im Comic ein und stellt die Relevanz der Erzähltheorie nach Gérard Genette heraus.
Das Kapitel „Simon's Cat - „Tierarztbesuch““ beschreibt den Comic anhand von exemplarischen Bildern und analysiert die verwendeten Zeichen und deren narrative Funktion. Es werden die ersten Hinweise auf die Struktur des Comics und seine narrative Gestaltung deutlich gemacht.
Im Kapitel „Narrative Strategien“ werden die wichtigsten Aspekte der Erzähltheorie von Gérard Genette präsentiert. Die Zeitebene, Modus-Ebene und Stimme werden als zentrale Elemente der narrativen Vermittlung vorgestellt.
Anschließend wird im Kapitel „Anwendung auf die vorgefundenen Strategien des Comics“ die Theorie auf die konkrete Analyse von „Simon's Cat“ angewendet. Es werden die verschiedenen narrativen Strategien des Comics im Lichte der Theorie analysiert und die Bedeutung der Erzählinstanz im nonverbalen Comic beleuchtet.
Schlüsselwörter
Comic, Erzähltheorie, Gérard Genette, Zeitebene, Modus-Ebene, Stimme, Erzählinstanz, Simon's Cat, Narrative Strategien, Nonverbale Zeichen, Bildanalyse.
Häufig gestellte Fragen
Wie kann ein stummer Comic wie "Simon's Cat" eine Geschichte erzählen?
Obwohl "Simon's Cat" keine Worte nutzt, verwendet er komplexe visuelle Zeichen und narrative Strukturen, die eine klare Handlung vermitteln.
Was ist die Erzähltheorie nach Gérard Genette?
Genettes Theorie analysiert Erzählungen anhand von Kategorien wie Zeit (Ordnung, Dauer, Frequenz), Modus (Distanz, Fokalisierung) und Stimme (Erzählinstanz).
Gibt es in einem pantomimischen Comic eine "Stimme"?
Ja, im Sinne der Erzähltheorie existiert auch in bildlichen Darstellungen eine Erzählinstanz, die entscheidet, was dem Betrachter wie gezeigt wird.
Was wird im Kapitel "Tierarztbesuch" analysiert?
Dieses Kapitel dient als Fallbeispiel, um die theoretischen Aspekte von Genette auf eine konkrete Episode von "Simon's Cat" anzuwenden und die narrative Funktion der Bilder zu prüfen.
Welche Rolle spielt die Zeitebene im Comic?
Die Analyse untersucht, wie durch die Abfolge von Panels und Bildinhalten Zeitabläufe, Beschleunigungen oder Rückblenden rein visuell dargestellt werden.
- Quote paper
- BA Petra Huth (Author), 2013, Simon's Cat. Eine Anwendung der Erzähltheorie nach Gérard Genette, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268885