Eine Hausarbeit, welche erläutert, was sich hinter dem Terminus "Luxusgesetze" in Bezug auf das antike Rom verbrigt und aufzeigt, in welchen Bereichen es Luxusgesetze gab. Zudem wird auf die hinter den Gesetzen stehende Intention eingegangen ud analysiert, inwieweit diese ihre Funktion erfüllten.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Begriffsklärungen
2.1 Der Begriff lex in Abgrenzung zu dem mos maiorum
2.2 Die römische Nobilität und ihr Selbstverständnis
2.3 Der Tatbestand des ambitus
2.4 Die lex Villia Annalis
3. Die leges sumptuariae im Überblick
3.1 Der Grabluxus
3.2 Der Kleider- und Schmuckluxus
3.3 Die Schenkungsgesetze
3.4 Die Erbrechtsgesetze
3.5 Der Tafelluxus
3.6 Das Würfelspiel
3.7 Der Bauluxus
3.8 Der Luxus bei Spielveranstaltungen
4. Das Für und Wider der Luxusgesetze
4.1 Phasen der Luxusgesetzgebung
4.2 Deutungen der Luxusgesetze
5. Fazit
6. Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter den römischen Luxusgesetzen?
Die sogenannten "leges sumptuariae" waren Gesetze im antiken Rom, die den privaten Aufwand für Luxusgüter, Feste und Kleidung einschränken sollten.
Welche Bereiche des Lebens wurden durch diese Gesetze reguliert?
Reguliert wurden unter anderem der Grabluxus, Kleidung und Schmuck, Schenkungen, Erbrecht, der Aufwand bei Gastmählern (Tafelluxus) sowie Bauluxus und Spiele.
Was war die Intention hinter der Luxusgesetzgebung?
Die Gesetze zielten darauf ab, den sozialen Status der Nobilität zu wahren, übermäßigen Wettbewerb zu verhindern und die traditionellen Sitten (mos maiorum) zu schützen.
Was ist die Lex Villia Annalis?
Dies war ein Gesetz, das Mindestalter und zeitliche Abfolgen für die Bekleidung öffentlicher Ämter (cursus honorum) festlegte, um die politische Karriere zu regeln.
Waren die Luxusgesetze im antiken Rom erfolgreich?
Die Forschung zeigt, dass die Gesetze oft umgangen wurden und ihre Wirkung begrenzt blieb, da das Bedürfnis nach Repräsentation in der Oberschicht stärker war als die gesetzlichen Verbote.
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- Verena Caroline Wernet (Author), 2012, Die Luxusgesetze. Ein Überblick mit Betrachtung ihrer Intention und Wirkung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268498