Dieses Essay beleuchtet das Harvard-Konzept als Mediationsstrategie zur Konfliktlösung im Rahmen der sozialwissenscahftlichen Fotschungspraxis und geht auf mögliche Schwachpunkte bzw. Anwendungsfelder ein.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Einführung
- Entstehungskontext
- Grundlegende Probleme bei der Verhandlung zur Beilegung von Konflikten
- Das Problem
- Ein guter Verhandlungsverlauf
- Die vier Grundsätze des Harvard Konzepts
- Menschen und Sachfragen getrennt behandeln
- Nicht Positionen, sondern Interessen ins Zentrum rücken
- Das Spektrum von Optionen vergrößern
- Qualität des Ergebnisses
- Problemstellungen beim Verhandeln nach dem Harvard-Konzept
- Schwierigkeiten beim Verhandeln nach dem Harvard-Konzept
- Die Gegenseite verfügt über größere Ressourcen
- Wenn die Gegenseite nicht nach dem Harvard-Konzept verhandelt
- Wenn die Gegenseite scheinbar nicht legitime Mittel verwendet
- Fazit: Das Harvard-Konzept als Strategie zur Konfliktlösung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich deskriptiv mit dem Harvard-Konzept als Mediationsstrategie. Sie beleuchtet den Kontext, in dem das Konzept entstand, erklärt die zentrale Problemstellung bei seiner Entwicklung und geht auf die Methode selbst ein. Anschließend werden die Grenzen des Verhandelns nach dem Harvard-Konzept untersucht und die Praktikabilität des Konzepts in realen Verhandlungssituationen in einem Fazit betrachtet.
- Entwicklung und Anwendung des Harvard-Konzepts
- Zentrale Probleme bei der Verhandlung zur Beilegung von Konflikten
- Die vier Grundsätze des Harvard-Konzepts
- Schwierigkeiten bei der Anwendung des Harvard-Konzepts
- Praktikabilität des Harvard-Konzepts in realen Verhandlungssituationen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema ein und erläutert den Entstehungskontext des Harvard-Konzepts. Sie stellt die zentrale Problemstellung bei der Verhandlung zur Beilegung von Konflikten heraus und beschreibt die Grundprinzipien des Harvard-Konzepts.
Das Kapitel "Grundlegende Probleme bei der Verhandlung zur Beilegung von Konflikten" analysiert die Herausforderungen im Verhandlungsprozess und stellt die vier Grundprinzipien des Harvard-Konzepts vor: Trennung von Menschen und Sachfragen, Fokus auf Interessen statt Positionen, Vergrößerung des Spektrums von Optionen und die Qualität des Ergebnisses.
Im Kapitel "Problemstellungen beim Verhandeln nach dem Harvard-Konzept" werden konkrete Schwierigkeiten bei der Anwendung des Konzepts in der Praxis aufgezeigt, wie z.B. die Situation, wenn die Gegenseite über größere Ressourcen verfügt oder das Harvard-Konzept nicht anwendet.
Schlüsselwörter
Harvard-Konzept, Mediationsstrategie, Verhandlung, Konfliktlösung, Konfliktparteien, Interessen, Positionen, Optionen, Verhandlungstaktik, menschliche Komponente, Sachfragen, Legitimation, rational Choice Theorie, praktikabel.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Harvard-Konzept?
Es ist eine Methode des sachbezogenen Verhandelns, die darauf abzielt, Konflikte konstruktiv und für beide Seiten gewinnbringend zu lösen.
Was sind die vier Grundsätze des Harvard-Konzepts?
1. Menschen und Sachfragen trennen. 2. Interessen statt Positionen fokussieren. 3. Wahlmöglichkeiten entwickeln. 4. Neutrale Kriterien anwenden.
Warum sollte man Interessen statt Positionen in den Mittelpunkt rücken?
Positionen sind oft festgefahren, während hinter ihnen liegende Interessen Spielraum für kreative Lösungen und Kompromisse bieten.
Was tun, wenn die Gegenseite nicht nach dem Harvard-Konzept verhandelt?
Die Arbeit beleuchtet Strategien für schwierige Verhandlungssituationen, etwa wenn die Gegenseite unfaire Mittel einsetzt oder überlegene Ressourcen hat.
Ist das Harvard-Konzept in der Praxis immer anwendbar?
Das Essay untersucht kritisch die Grenzen und die Praktikabilität des Konzepts in realen, oft emotional geladenen Konfliktsituationen.
- Citation du texte
- Lisa Kastl (Auteur), 2010, Das Harvard-Konzept als Mediationsstrategie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267761