Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Pedagogía - Psicología de la personalidad

Psychodynamische Theorien: Sigmund Freud

Título: Psychodynamische Theorien: Sigmund Freud

Trabajo Escrito , 2004 , 15 Páginas

Autor:in: Cornelia Witt (Autor), Judith Müller (Autor)

Pedagogía - Psicología de la personalidad
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Sigmund Freud wird als Begründer der modernen Psychologie gesehen. Seine Theorie der
Psychoanalyse ist im Gegensatz zur faktoranalytischen Forschung, die mit relativ stabilen
Verhaltensdispositionen und statischen Eigenschaftskonstrukten aufwartet, ein Ansatz mit
starker Betonung der intrapsychischen Dynamik und emotionspsychologischen
Persönlichkeitskonstrukte.
Jedoch werden mit dem Begriff der Psychoanalyse mehrere Bedeutungen verbunden. Zum
einen ist die Psychoanalyse eine psychologische Methode, bei der versucht wird, mit
bestimmten Techniken Träume, freie Assoziationen, Fehlleistungen und neurotische
Symptome zu deuten, um psychische Vorgänge im Menschen zu erforschen und ggf. zu
verändern. Zum anderen ist sie eine tiefenpsychologische Therapieform, die Freud entwickelt
hat, um psychische Störungen zu heilen, indem er versucht hat, unbewusste Ängste, Wünsche
und Konflikte in das Bewusstsein zu rücken. Außerdem ist sie eine Persönlichkeitstheorie,
welche die Gesamtheit der psychologischen und psychopathologischen Theorien von Freud
umfasst (Fisseni,1998).
Wir versuchen mit dieser Arbeit das facettenreiche Bild der Psychoanalyse zu skizzieren.
Unser Ziel ist es, das Menschenbild Freuds näher zu erläutern, seine verschiedenen Konzepte
vorzustellen und auf die psychosexuelle Entwicklung einzugehen. Um der Psychoanalyse
näher zu kommen, soll mit der Biographie Freuds begonnen werden, um anschließend die
bereits genannten Themen vorzustellen und abschließend Freuds Theorien kritisch aus Sicht
der heutigen Forschung zu diskutieren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biographie von Siegmund Freud

3. Das allgemeine Menschenbild der Psychoanalyse

4. Die Instanzenlehre

4.1 Das topographische Modell

4.2 Das Es

4.3 Das Ich

4.4 Das Über –Ich

5. Psychosexuelle Entwicklung und Charaktertypen

5.1 Orale Phase

5.2 Anale Phase

5.3 Phallische oder ödipale Phase

5.4 Latenzphase

5.5 Genitale Phase

6. Triebschicksale und Abwehrmechanismen

6.1 Triebschicksale

6.2 Abwehrmechanismen

7. Überprüfung der Theorie

7.1 Klinische Überprüfung

7.2 Experimentelle Überprüfung

8. Kritische Würdigung der Theorie

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das facettenreiche Bild der Psychoanalyse nach Sigmund Freud zu skizzieren, sein Menschenbild zu erläutern und die psychosexuelle Entwicklung sowie zentrale Konzepte vorzustellen und kritisch zu diskutieren.

  • Grundlagen des psychoanalytischen Menschenbildes und die Instanzenlehre.
  • Detaillierte Analyse der psychosexuellen Entwicklungsphasen und deren Einfluss auf die Charakterbildung.
  • Darstellung von Triebschicksalen und verschiedenen Abwehrmechanismen des Ichs.
  • Kritische wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der klinischen und experimentellen Überprüfbarkeit der Theorie.

Auszug aus dem Buch

Die Instanzenlehre

Freud ging also davon aus, dass die Psyche aus den drei Instanzen besteht und gleichzeitig die Bewusstseinsschichten bewusst, unbewusst und vorbewusst umfasst. Die Differenzierung der verschiedenen psychischen Apparate werden durch das topographische Modell ausgedrückt.

4.1 Das topographische Modell

In seinen älteren Veröffentlichungen spricht Freud über drei Ebenen des Bewusstseins, das Unbewusste, das Vorbewusste, und das Bewusste. Hinter dem Unbewussten verbergen sich psychische Inhalte wie Wünsche, Vorstellungen, Erlebnisse, und Gefühle, die sich nur in Form von Symbolen zeigen. Das Unbewusste ist mit dem später konzipierten Es vergleichbar, während das Vorbewusstsein aus unbewussten Inhalten besteht, die leicht ins Bewusstsein gerückt werden können. Das Bewusstsein selbst ist zu einem bestimmten Zeitpunkt klar gegeben. In seiner Schrift „Das Ich und das Es“ von 1923 werden drei neue Konzepte eingeführt: das Es, das Ich und das Über-Ich (Amelang & Bartussek, 2001).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung Freuds als Begründer der modernen Psychologie und Definition der Psychoanalyse als Methode, Therapieform und Persönlichkeitstheorie.

2. Biographie von Siegmund Freud: Überblick über den Lebensweg, den akademischen Werdegang und die prägenden Erlebnisse Freuds, die zur Entwicklung der Psychoanalyse führten.

3. Das allgemeine Menschenbild der Psychoanalyse: Beschreibung des Menschen als Energiesystem, das durch Triebe determiniert ist und nach Lustgewinn strebt.

4. Die Instanzenlehre: Darstellung des Strukturmodells der Psyche, bestehend aus Es, Ich und Über-Ich sowie deren Funktionen.

5. Psychosexuelle Entwicklung und Charaktertypen: Erläuterung der fünf Entwicklungsphasen des Kindes und der Folgen von Fixierungen für die Persönlichkeit.

6. Triebschicksale und Abwehrmechanismen: Analyse der Strategien des Ichs zur Bewältigung von Triebkonflikten und zum Schutz vor Angst.

7. Überprüfung der Theorie: Kritische Untersuchung der Möglichkeiten und Grenzen der klinischen sowie experimentellen Validierung psychoanalytischer Konzepte.

8. Kritische Würdigung der Theorie: Abschließende Betrachtung der wissenschaftlichen Defizite bei gleichzeitiger Anerkennung der historischen Verdienste Freuds.

Schlüsselwörter

Psychoanalyse, Sigmund Freud, Instanzenlehre, Es, Ich, Über-Ich, psychosexuelle Entwicklung, Triebschicksale, Abwehrmechanismen, Libido, Ödipuskomplex, klinische Beobachtung, Verdrängung, Persönlichkeitstheorie, Neurose.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen der Psychoanalyse nach Sigmund Freud und deren wissenschaftlicher Einordnung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Instanzenlehre, die psychosexuelle Entwicklung, Triebkonflikte sowie die wissenschaftliche Überprüfung der psychoanalytischen Theorien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erläuterung des Menschenbildes Freuds sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der heutigen Forschungssicht auf seine Theorien.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und vergleicht psychoanalytische Konzepte mit empirischen Forschungsmethoden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Instanzenlehre, die Entwicklungsphasen, Mechanismen der Triebabwehr und die wissenschaftliche Prüfung der Theorie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Psychoanalyse, Instanzenlehre, Abwehrmechanismen und psychosexuelle Entwicklung geprägt.

Wie unterscheidet sich das Ich vom Es?

Während das Es irrational arbeitet und nach dem Lustprinzip die sofortige Triebbefriedigung sucht, handelt das Ich logisch und vermittelt nach dem Realitätsprinzip zwischen dem Es und der Umwelt.

Warum ist die Psychoanalyse wissenschaftlich schwer zu bestätigen?

Die Theorie beruht stark auf subjektiven klinischen Einzelfallbeobachtungen und nutzt Konzepte wie die Libido, die kaum operationalisierbar oder empirisch messbar sind.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Psychodynamische Theorien: Sigmund Freud
Universidad
Technical University of Braunschweig  (Institut für Psychologie)
Curso
Persönlichkeitstheorien
Autores
Cornelia Witt (Autor), Judith Müller (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
15
No. de catálogo
V26746
ISBN (Ebook)
9783638289894
Idioma
Alemán
Etiqueta
Psychodynamische Theorien Sigmund Freud Persönlichkeitstheorien
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Cornelia Witt (Autor), Judith Müller (Autor), 2004, Psychodynamische Theorien: Sigmund Freud, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26746
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  15  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint