Der Gesundheitsförderung in Settings wird hinsichtlich der Verbesserung der Lebens- und Gesundheitssituation der gesamten Bevölkerung und insbesondere benachteiligter Bevölkerungsgruppen eine zentrale Bedeutung beigemessen (Papathanassiou, 2013, S. 34). Hiernach soll Gesundheit dort geschaffen und erhalten werden, wo die Menschen ihren Alltag verbringen. Als zentrale Lebenswelten gelten zum Beispiel die Settings Kindergarten, Schule und Betrieb, die es hinsichtlich gesundheitsförderlicher Bedingungen zu analysieren und zu gestalten gilt. Im Folgenden wird das Setting Betrieb gewählt und ein Betrieb aus der Einzelhandelsbranche beispielhaft herangezogen.
Inhaltsverzeichnis
- Analyse der Ausgangssituation
- Rahmenbedingungen
- Personengruppen im Setting Betrieb Einzelhandelsbranche
- Allgemeine gesundheitsbezogene Daten
- Interventionsbereiche für Präventionsmaßnahmen
- Planung einer Präventionsmaßnahme
- Problemstellung
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Erfassung der Arbeitsbedingungen
- Entwicklung des Fragebogens
- Begründung der abgefragten Items
- Auswertung und Darstellung der Ergebnisse
- Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Tabellenverzeichnis
- Abkürzungen
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert die Arbeitsbedingungen in einem real-Lebensmittelmarkt, um Interventionsbereiche für Präventionsmaßnahmen im Setting Betrieb Einzelhandelsbranche aufzuzeigen. Ziel ist es, ein konkretes Projekt zur Kräftigung der Rückenmuskulatur der Mitarbeiter zu entwickeln und so die durch Rückenschmerzen bedingten Fehltage zu senken.
- Analyse der Arbeitsbedingungen im Setting Betrieb Einzelhandelsbranche
- Identifizierung von Interventionsbereichen für Präventionsmaßnahmen
- Entwicklung eines Projekts zur Kräftigung der Rückenmuskulatur
- Reduktion der durch Rückenschmerzen bedingten Fehltage
- Steigerung der Mitarbeitermotivation und Leistungsfähigkeit
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel analysiert die Ausgangssituation im gewählten Setting, einem real-Lebensmittelmarkt. Es werden die Rahmenbedingungen des Betriebs, die Personengruppen, allgemeine gesundheitsbezogene Daten und Interventionsbereiche für Präventionsmaßnahmen dargestellt. Das zweite Kapitel widmet sich der Planung einer Präventionsmaßnahme. Es werden die Problemstellung, die Zielsetzung und die Zielgruppe des Projekts zur Kräftigung der Rückenmuskulatur definiert. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Erfassung der Arbeitsbedingungen mittels eines Fragebogens. Es werden die Kategorien des Fragebogens und die Begründung der abgefragten Items erläutert.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Gesundheitsförderung im Setting Betrieb, die Einzelhandelsbranche, Präventionsmaßnahmen, Rückenbeschwerden, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Arbeitsbedingungen, Belastungsfaktoren, ergonomische Gestaltung, Bewegungsmangel, psychische Belastungen, Betriebsklima, Fragebogenentwicklung, Auswertung und Darstellung der Ergebnisse.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist Gesundheitsförderung im Einzelhandel besonders wichtig?
Mitarbeiter im Einzelhandel sind hohen körperlichen Belastungen (langes Stehen, schweres Heben) und psychischem Stress ausgesetzt, was häufig zu Rückenbeschwerden und Fehltagen führt.
Was ist das Ziel von Präventionsmaßnahmen im Betrieb?
Das Ziel ist die Verbesserung der Gesundheitssituation, die Senkung von krankheitsbedingten Fehlzeiten sowie die Steigerung der Motivation und Leistungsfähigkeit der Belegschaft.
Wie werden Arbeitsbedingungen im Betrieb analysiert?
Häufig werden Fragebögen eingesetzt, die ergonomische Faktoren, das Betriebsklima, psychische Belastungen und den individuellen Gesundheitszustand der Mitarbeiter abfragen.
Welche Maßnahmen helfen gegen Rückenschmerzen am Arbeitsplatz?
Gezieltes Krafttraining für die Rückenmuskulatur, ergonomische Gestaltung der Kassen- und Lagerbereiche sowie Schulungen zum richtigen Heben und Tragen sind effektive Ansätze.
Was bedeutet „Setting-Ansatz“ in der Gesundheitsförderung?
Der Setting-Ansatz besagt, dass Gesundheit dort gefördert werden soll, wo Menschen ihren Alltag verbringen – also direkt in Lebenswelten wie dem Kindergarten, der Schule oder dem Betrieb.
- Quote paper
- Moritz Wenninger (Author), 2013, Gesundheitsförderung im Setting Betrieb, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266723