Die vorliegende Arbeit versteht sich als ein Beitrag zur polonistischen Onomastik. Untersucht werden soll die semantische und morphologische Struktur der Eigennamen in der Gnesener Bulle.
Aus dieser Aufgabenstellung ergibt sich der Aufbau des Beitrags: In Kapitel 1 soll eine umrißhafte Darstellung des Gegenstands der Onomastik sowie der von ihr verwendeten Methoden gegeben werden. Kapitel 2 beschäftigt sich mit den vorliegenden Forschungsergebnissen zum Thema der Eigennamen im Altpolnischen von Zenon Klemensiewicz, sowie speziell in der Gnesener Bulle von Halina Karaś und Tadeusz Lehr-Spławiński . In Kapitel 3 folgt eine kritische Einschätzung der vorgestellten Beiträge sowie die Vorstellung eines Neuansatzes zur Kategorisierung der Eigennamen in der Gnesener Bulle anhand semantischer Kriterien. Den Ausgangspunkt dieser Kategorisierung stellt die These einer metaphorischen bzw. metonymischen Beziehung zwischen Eigennamen und den sie motivierenden Gattungsnamen dar. Kapitel 4 faßt die Ergebnisse dieser Arbeit zusammen und bietet einen Ausblick auf sich aus dem vorgestellten Neuansatz ergebende weiterführende Forschungsarbeit.
Inhalt:
1. Einleitung
2. Gegenstand und Methoden der Onomastik
3. Die Klassifikation der Eigennamen im
Altpolnischen und speziell in der Gnesener Bulle
4. Der Versuch einer semantischen Klassifizierung
5. Zusammenfassung und Ausblick
6. Verwendete Literatur
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Gegenstand dieser onomastischen Untersuchung?
Die Arbeit untersucht die semantische und morphologische Struktur der Eigennamen in der Gnesener Bulle.
Was ist die Gnesener Bulle?
Die Gnesener Bulle ist ein bedeutendes historisches Dokument, das wichtige Quellen für die altpolnische Sprache und Namenskunde enthält.
Welche Forscher werden in der Arbeit zitiert?
Die Arbeit bezieht sich auf Forschungsergebnisse von Zenon Klemensiewicz, Halina Karaś und Tadeusz Lehr-Spławiński.
Welcher Neuansatz wird zur Kategorisierung der Namen vorgeschlagen?
Es wird eine Kategorisierung anhand semantischer Kriterien vorgeschlagen, die auf einer metaphorischen oder metonymischen Beziehung zwischen Eigen- und Gattungsnamen basiert.
Was ist das Ziel der polonistischen Onomastik?
Sie befasst sich mit der Herkunft, Bedeutung und Struktur von Eigennamen im polnischen Sprachraum.
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- Heinz Rosenau (Author), 2000, Semantik und Morphologie der Eigennamen in der Gnesener Bulle, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264688