Medien beherrschen unseren Alltag und die aktuelle Berichterstattung der regionalen, nationalen und vor allem internationalen Presse bewegt sich größtenteils um das Bomben-Attentat auf den Bostoner Laufmarathon. Viele Tageszeitungen fragen sich ob große Sport- &Laufveranstaltungen überhaupt ausreichend gesichert werden können und das ruft natürlich die Veranstalter, Kommunen auf den Plan, da nicht weniger als Ihr Bild/Image und Attraktivität auf dem Spiel stehen. In der Tat versetzt dieser unerwartete Schicksalsschlag viele Sportbegeisterte in Unruhe und demnächst anstehende Events werden aufgrund Ihrer Sicherheitsvorkehrungen in Frage gestellt. Selbst als ein regelmäßiger Teilnehmer von internationalen Marathons, überlegt man sich nun ob der nächste geplante/gebuchte Start und die damit verbundene Reise nach New York, London oder Tokio nicht zu riskant seien. Diese Frage stellt viele Metropolen und ihre ansässigen Unternehmen vor neue Herausforderungen und Vertrauensarbeit: Der rasante Anstieg an sogenannten Sporttouristen in den vergangenen Jahren in vielen internationalen Städte, die jährlich durch das Ausrichten von riesigen Marathons und andere Sportveranstaltungen Tausende von Neugierigen und Sportlern aus aller Herren Länder anziehen, sehen sich jetzt dem Risiko ausgesetzt, dass solch ein unmoralischer Anschlag zig Personen verunsichert und Stornierungen von bereits geplanten beziehungsweise bezahlten „kulturellen Sportreisen“ nach sich zieht.
Inhaltsverzeichnis
1) Vorwort: Motivation & Eigeninteresse für das beschriebene Phänomen
2) Einleitung: Definition & Einschränkung der Analyse
3) Eine Gesellschaft im kulturellen Wandel - Entwicklung des Sport-tourismus in den letzten zwei Jahrzehnten
Sport-tourismus als Spiegel des gesellschaftlichen Wandels
Sport-tourismus & Unternehmensponsoren - ein Segen oder doch eine Gefahr für die lokale Wirtschaft
Sport-tourismus - eine Chance für die Region/ein Land und seine Unternehmen
4) Umfrage zum Thema Sport-tourismus und Reiseverhalten
"Wirtschaftlicher Impakt von Sportveranstaltungen" - Aufbau & Zweck der Umfrage
Auswertung & begrenzte Aussagekraft
5) Sport-tourismus: Herausforderungen & Chancen für die Zukunft
Perspektiven durch neue Synergien: Einbinden von NGOs & Reiseveranstaltern im Rahmen eines nachhaltigen Sport-tourismus
6) Schlusswort/Ausblick - Ein nachhaltig ökonomisch effizienter Sport-tourismus
Quellenverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Wie beeinflussen Sportevents die regionale Wirtschaft?
Große Sportveranstaltungen wie Marathons ziehen tausende Teilnehmer und Zuschauer an, was zu erhöhten Umsätzen in der Hotellerie, Gastronomie und im lokalen Einzelhandel führt.
Was versteht man unter Sporttourismus?
Sporttourismus bezeichnet Reisen, bei denen die Teilnahme an oder das Zuschauen bei sportlichen Wettkämpfen im Vordergrund steht. Dies ist ein wachsender Markt für Metropolen weltweit.
Welche Rolle spielt die Sicherheit bei Sportgroßveranstaltungen?
Nach Ereignissen wie dem Anschlag auf den Boston-Marathon ist das Sicherheitsbedürfnis gestiegen. Veranstalter und Kommunen müssen massiv in Sicherheit investieren, um das Vertrauen der Sporttouristen zu erhalten.
Sind Unternehmenssponsoren wichtig für lokale Sportevents?
Ja, Sponsoren sichern oft die Finanzierung großer Events. Allerdings besteht die Gefahr einer zu starken Kommerzialisierung, die den ursprünglichen Charakter der Veranstaltung verändern kann.
Was ist nachhaltiger Sporttourismus?
Nachhaltiger Sporttourismus versucht, ökonomische Effizienz mit sozialen und ökologischen Belangen in Einklang zu bringen, beispielsweise durch die Einbindung von NGOs und umweltfreundliche Reisekonzepte.
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- Sébastien Durand (Author), 2013, Regionalwirtschaftliche Bedeutung von Sportevents am Beispiel eines Marathons, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264666