Mein Praktisches Studiensemester, welches ich im Rahmen der Ausbildung zur Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (Bachelor of Arts) absolvierte, leistete ich im Körperbehinderten-Zentrum Oberschwaben (KBZO) in Weingarten im Bereich Wohnen Erwachsene. Der Zeitraum des Praktikums erstreckte sich vom 30. Juli 2007 bis zum 15. Januar 2008. Die Arbeitszeit habe ich in Vollzeit geleistet.
Die Praxisstelle habe ich gewählt um einen Einblick in die ambulanten Hilfen für Menschen mit Behinderung zu erhalten. Dadurch dass ich bereits in einem stationären Behindertenwohnheim (Kinderheim St. Johann in Zußdorf) gearbeitet habe, wollte ich wissen, was es außer diesem Angebot noch gibt. Das KBZO ist eine Einrichtung, die verschiedene Wohnformen für Erwachsene Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung anbietet. Also für die Erfahrungen, welche ich sammeln wollte, sehr geeignet.
Beginnen möchte ich mit der Darstellung der Institution, in der ich mein Praktikum abgeleistet habe und den Bereich Wohnen Erwachsene näher beleuchten. Dabei werde ich auch die Aufgabenstellung meiner Praxisstelle einflechten. Danach möchte ich auf einige meiner Tätigkeitsfelder im Bereich Wohnen Erwachsene eingehen. Auf Grund der Kürze dieses Berichtes werde ich meine Arbeit hier nur exemplarisch vorstellen können, viele Aspekte werde ich nur kurz ansprechen, ohne in die Tiefe gehen zu können. Zu guter letzt kommt ...
Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung
2. Praxisstelle
2.1. Die Institution
2.2. Wer sind die Klienten?
2.3. Wohnen Erwachsene
2.3.1. Stationäres Wohnheim
2.3.1.1. Verhinderungspflege
2.3.2. Förder- und Betreuungsgruppen (F&B-Gruppen)
2.3.3. Trainingswohnen
2.3.4. Stadtbüro
2.3.4.1. Ambulant Betreutes Wohnen (ABW)
2.3.4.2. Offene Hilfen
3. Tätigkeitsbereich
3.1. In welche Arbeitsbereiche erhielt ich Einblick, wo war ich beteiligt und welche Arbeitsabläufe wurden selbstständig von mir durchgeführt?
3.1.1. Begleitetes Wohnen
3.1.2. Heimverwaltung, Wohnheim und Heimleitung
3.2. Welche methodischen Schwerpunkte wurden gesetzt?
4. Auswertung
4.1. Persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Aufgabenbereich
4.2. Persönliche Auseinandersetzung mit den Erfahrungen beim Umgang mit den Klienten
4.3. Persönliche Auseinandersetzung mit der Anleitung und dem professionellen Team
4.4. Persönliche Auseinandersetzung mit dem forschenden Lernen
4.5. Persönliche Auseinandersetzung mit der Supervision
4.6. Persönliche Auseinandersetzung mit der Konsultation
4.7. Abschließende Bemerkung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das KBZO?
Das Körperbehinderten-Zentrum Oberschwaben (KBZO) in Weingarten ist eine Einrichtung, die verschiedene Wohn- und Förderangebote für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung bereitstellt.
Welche Wohnformen bietet das KBZO für Erwachsene an?
Es gibt stationäre Wohnheime, ambulant betreutes Wohnen (ABW), Trainingswohnen sowie Angebote der Verhinderungspflege.
Was sind Förder- und Betreuungsgruppen (F&B)?
Diese Gruppen richten sich an Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung nicht oder noch nicht in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) arbeiten können.
Was ist das Ziel des ambulant betreuten Wohnens?
Ziel ist es, Menschen mit Behinderung ein möglichst selbstständiges Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen, unterstützt durch regelmäßige Besuche von Fachkräften.
Welche Aufgaben übernimmt ein Praktikant im Bereich Wohnen Erwachsene?
Die Aufgaben umfassen die Begleitung im Alltag, Einblicke in die Heimverwaltung sowie die Anwendung methodischer Schwerpunkte der Sozialen Arbeit.
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- Nicole Wegmann (Author), 2008, Praxisbericht KBZO, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264114