In der folgenden Arbeit werden die Teilgebiete der Sprachwissenschaft Pragmatik und Semantik analysiert und ihre Anwendung im Alltag geprüft. Anhand von Beispielen, die teilweise auch grafisch dargestellt sind, werden die komplexen Zusammenhänge verdeutlicht.
Zu Beginn folgt ein kurzer Abriss über die Grundlagen der Pragmatik und Semantik. Die Pragmatik und Semantik gehören zu einem Teilgebiet der Linguistik, welche die menschli-che Sprache untersuchen. Die Semantik behandelt sprachliche Elemente, beispielsweise von Wörtern, Phrasen oder Sätzen (Graefen/Liedke 2008: 59).
Pragmatik hingegen untersucht den Gebrauch sprachlicher Zeichen während einer Interaktion. Dieses Teilgebiet wirft einige Fragen bezüglich des Inhalts einer Kommunikation auf, welcher während einer Unterhaltung vermittelt werden soll bzw. tatsächlich vermittelt wird. Die Semantik hingegen untersucht die kontextun-abhängige Bedeutung, weshalb sie im Gegensatz zur Pragmatik steht (Kabatek/Pusch 2009: 123/145).
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2 Semantik
2.1 Bedeutung und Bezeichnung
2.2 Merkmalssemantik
2.3 Prototypensemantik
2.3.1 Familienähnlichkeit
2.3.2 Ordnung der Ebenen
2.4 Frames-Semantik
2.5 Bedeutungshierarchien
2.5.1 Meronymie
2.5.2 Synonymie und Antonymie
2.5.3 Homonymie und Polysemie
2.5.4 Homographen und Homophone
3 Pragmatik
3.1 Diskursmarker
3.2 Facework und sprachliche Höflichkeit
3.3 Sprechakte
3.4 Kotext und Kontext
4 Fazit
5 Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Semantik und Pragmatik?
Die Semantik untersucht die kontextunabhängige Bedeutung von Wörtern und Sätzen, während die Pragmatik den tatsächlichen Gebrauch sprachlicher Zeichen in der Interaktion und Kommunikation analysiert.
Was wird in der Prototypensemantik untersucht?
Die Prototypensemantik befasst sich damit, wie Menschen Kategorien bilden, wobei bestimmte Vertreter einer Kategorie als typischer (Prototypen) angesehen werden als andere.
Was sind Sprechakte in der Pragmatik?
Sprechakte sind sprachliche Äußerungen, die gleichzeitig eine Handlung vollziehen, wie zum Beispiel Versprechen, Bitten oder Befehlen.
Was versteht man unter Polysemie und Homonymie?
Polysemie bedeutet, dass ein Wort mehrere verwandte Bedeutungen hat. Homonymie liegt vor, wenn zwei Wörter gleich klingen oder geschrieben werden, aber völlig verschiedene, nicht verwandte Bedeutungen haben.
Was ist der Unterschied zwischen Kotext und Kontext?
Der Kotext bezieht sich auf die umgebenden sprachlichen Elemente eines Textes, während der Kontext die außersprachlichen Umstände einer Kommunikation umfasst.
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- Franziska Janke (Author), 2011, Pragmatik und Semantik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264098