Zur Konzipierung einer Klassenarbeit bzw. einer Prüfung gehört eine Reihe von Arbeitsschritten und Überlegungen. Sacher (2001) hat neun Schritte für die optimale Konzipierung einer Prüfung beschrieben. Demnach werden zuerst die (1)Prüfungsinhalte ausgewählt, anschließend werden die (2)Prüfungsform und die (3)Aufgabenformen festgelegt. Im Anschluss wird das (4)Anforderungsniveau festgelegt und der (5)Aufgaben- und Prüfungsumfang bestimmt. Im nächsten Schritt werden die Aufgaben (6)formuliert und (7)angeordnet. Zum Abschluss muss die (8)Prüfungssituation geplant und eine (9)Mustererlösung erstellt werden. (vgl. Sacher 2001, S.56). Die Prüfungsform ist abhängig vom jeweiligen Unterrichtsfach und kann zwischen schriftlich, mündlich und praktisch variieren.
Konzipierung einer Klassenarbeit bzw. Prüfung
Zur Konzipierung einer Klassenarbeit bzw. einer Prüfung gehört eine Reihe von Arbeitsschritten und Überlegungen. Sacher (2001) hat neun Schritte für die optimale Konzipierung einer Prüfung beschrieben. Demnach werden zuerst die (1)Prüfungsinhalte ausgewählt, anschließend werden die (2)Prüfungsform und die (3)Aufgabenformen festgelegt. Im Anschluss wird das (4)Anforderungsniveau festgelegt und der (5)Aufgaben- und Prüfungsumfang bestimmt. Im nächsten Schritt werden die Aufgaben (6)formuliert und (7)angeordnet. Zum Abschluss muss die (8)Prüfungssituation geplant und eine (9)Mustererlösung erstellt werden. (vgl. Sacher 2001, S.56). Die Prüfungsform ist abhängig vom jeweiligen Unterrichtsfach und kann zwischen schriftlich, mündlich und praktisch variieren.
Die Aufgabenform gibt die Art der Aufgabenstellung an. Sie lässt sich in geschlossene-, halb offene- und offene Aufgaben unterteilen. Die Aufgabenform wird durch die Prüfungsform beeinflusst und aus ihr resultieren unterschiedliche Beantwortungsmöglichkeiten (vgl. Sacher 2009). In den folgenden zwei Kapiteln wird genauer auf die Auswahl der Prüfungsform und auf die Auswahl der Aufgabenform eingegangen.
Auswahl der Prüfungsform
In der Schulpraxis gibt es drei verschiedene Arten zu prüfen, schriftlich, mündlich und praktisch. Die Prüfungsform ist in gewisser Art vom zu prüfenden Fach abhängig, sollte aber im modernen Unterricht nicht zu festgefahren in alten Traditionen, willkürlich entschieden oder subjektiv festgelegt sein. Sacher (2001) gibt für die Auswahl der Prüfungsform drei Hinweise die in Erwägung gezogen werden sollten.
Erstens: Die Leistungsüberprüfung sollte in ihrer Prüfungsform die Arbeitsformen des vorangegangenen Unterrichts wiederspiegeln. Dies bedeutet, dass die im Unterricht hauptsächlich durchgeführten Arbeitsaktivitäten auch dementsprechend in der Prüfung abverlangt werden sollten. Eine praktische Leistungsüberprüfung z.B. mit einer Versuchsanordnung im Chemieunterricht ist nur dann zulässig, wenn im Unterricht auch umfangreich praktisch gearbeitet und geübt wurde.
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Häufig gestellte Fragen
Welche Schritte sind für die Konzipierung einer Prüfung notwendig?
Nach Sacher (2001) gibt es neun Schritte: Inhaltsauswahl, Festlegung der Prüfungs- und Aufgabenform, Anforderungsniveau, Umfang, Formulierung, Anordnung, Planung der Situation und Musterlösung.
Welche verschiedenen Prüfungsformen gibt es?
In der Schulpraxis unterscheidet man primär zwischen schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen.
Was versteht man unter geschlossenen und offenen Aufgaben?
Geschlossene Aufgaben bieten feste Antwortmöglichkeiten (z.B. Multiple Choice), während offene Aufgaben eine eigenständige Formulierung der Lösung verlangen.
Warum sollte die Prüfung die Arbeitsform des Unterrichts widerspiegeln?
Es ist nur fair und valide, wenn Kompetenzen so geprüft werden, wie sie zuvor im Unterricht geübt wurden (z.B. keine praktische Prüfung ohne praktisches Üben).
Was ist das Ziel einer Musterlösung?
Eine Musterlösung dient der Objektivität und Transparenz der Bewertung, damit Leistungen nach einheitlichen Kriterien beurteilt werden können.
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- Bachelor of Arts Sven Langjahr (Author), 2012, Lernleistungen auswerten und beurteilen. Das Konzipieren von Prüfungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264035