Diese Arbeit thematisiert die wirtschaftsethische Diskussion aus der Perspektive der Philosophie des Geldes.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Geschichte der Ökonomie und des Geldes und deren Verhältnis zur Ethik
- Profilierung von Geld und Ökonomie
- Stellenwert in Abhängigkeit von Art der Bildung
- Stellenwert in Abhängigkeit vom Berufsstand
- Konturen von Geld im ethischen Kontext
- Geld als scheinbare Anreizfunktion
- Geld als falscher Wegweiser
- Geld zur Signalsetzung
- Schluss
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit analysiert die Frage, ob die Ökonomie schädlich für den Charakter ist. Sie fokussiert dabei auf die Rolle des Geldes als Schlüsselfaktor des wirtschaftlichen Erfolgs. Der Text untersucht das Verhältnis von Ökonomie und Ethik und stellt die Frage, inwiefern sich ökonomische Ziele mit moralischen Idealen vereinbaren lassen.
- Die historische Entwicklung des Zusammenhangs zwischen Markt und Moral
- Die Rolle des Geldes als Zahlungsmittel und Machtmittel
- Der Einfluss von Bildung und Berufsstand auf die Wertschätzung von Geld
- Die ethischen Implikationen von ökonomischem Denken
- Die Frage der Vereinbarkeit von Gewinnmaximierung und ethischem Verhalten
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Ausgangspunkt der Arbeit dar. Sie beleuchtet das Thema anhand des Einsturzes einer Textilfabrik in Bangladesch, der die Diskrepanz zwischen minimalen Löhnen und Gewinnmaximierung aufzeigt. Die Geschichte der Ökonomie und des Geldes im Verhältnis zur Ethik wird im zweiten Kapitel behandelt. Es wird gezeigt, dass bereits in der Antike ein Zusammenhang zwischen Markt und Moral erkannt wurde. Im dritten Kapitel wird die Profilierung von Geld und Ökonomie untersucht, wobei der Stellenwert des Geldes in Abhängigkeit von Art der Bildung und Berufsstand analysiert wird. Das vierte Kapitel beleuchtet verschiedene Aspekte von Geld im ethischen Kontext, darunter Geld als Anreizfunktion, falscher Wegweiser und Signalsetzung.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Themen der Wirtschaftsethik, dem Verhältnis von Ökonomie und Ethik, der Rolle des Geldes in der Gesellschaft und der Frage nach der Vereinbarkeit von ökonomischen Zielen und moralischen Idealen. Hierbei spielen wichtige Konzepte wie Gewinnmaximierung, ethisches Verhalten, das Gefangenendilemma, Bildung, Berufsstand und der Einfluss des Geldes auf den Charakter eine Rolle. Darüber hinaus werden Themen wie Globalisierung, internationaler Wettbewerb und die moralische Verantwortung von Unternehmen beleuchtet.
Häufig gestellte Fragen
Verdirbt die Ökonomie den Charakter?
Die Arbeit untersucht diese Frage kritisch und analysiert, inwiefern ökonomische Ziele wie Gewinnmaximierung im Konflikt mit moralischen Idealen stehen.
Welche Rolle spielt Geld im ethischen Kontext?
Geld kann als Anreizfunktion dienen, aber auch als "falscher Wegweiser" fungieren, der moralische Werte in den Hintergrund drängt.
Was zeigt das Beispiel der Fabrik in Bangladesch?
Es verdeutlicht die Diskrepanz zwischen globaler Gewinnmaximierung und der moralischen Verantwortung gegenüber Arbeitnehmern am unteren Ende der Lieferkette.
Was ist das Gefangenendilemma in der Wirtschaftsethik?
Ein Modell, das zeigt, wie individuelles rationales (ökonomisches) Handeln zu einem für alle Beteiligten schlechteren Ergebnis führen kann, wenn moralische Kooperation fehlt.
Hängt die Wertschätzung von Geld vom Berufsstand ab?
Ja, die Arbeit untersucht, wie Bildung und berufliche Stellung die Sichtweise auf Geld als reines Zahlungsmittel oder als Machtinstrument beeinflussen.
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- Elisabeth Anderhofstadt (Author), 2013, Verdirbt die Ökonomie den Charakter?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263747