Wann sollen Kinder Schreiben lernen? Wie unterstützt man sie dabei optimal? Welche Methode ist am besten geeignet? Diese Fragen stellen sich nicht nur Eltern, sondern auch Kindergärtner und Lehrer.
In diesem Buch werden unterschiedliche Methoden des Schriftspracherwerbs vorgestellt. Außerdem setzen sich die Autoren mit dem Einsatz von Computern auseinander und erklären, welchen Einfluss die Bewegungserziehung auf den Schriftspracherwerb haben kann.
Aus dem Inhalt: Traditionelles Schreibenlernen, Lesen durch Schreiben, Computer beim Schriftspracherwerb, Lernsoftware, Bewegungserziehung zur Vorbereitung.
Inhaltsverzeichnis
Der Einsatz des Computers beim Schriftspracherwerb – Eine fachdidaktische Bestandsaufnahme von Beate Womelsdorf 2003
Einleitung
Schriftspracherwerb
Computer und Schriftspracherwerb
Lernsoftware
Fazit
Schreiben lernen, aber wie? Vergleichende Analyse des traditionellen Schreibenlernens und der Methode des „Lesen durch Schreiben“ von Julia Becker 2003
Der Autor
Inhalt
Kapitel 1: Freude
Kapitel 2: Erlebnis
Kapitel 3: Theoretiker
Kapitel 4: Erstes Schreiben
Frühe Bewegungserziehung zur Vorbereitung auf erfolgreichen Schriftspracherwerb von Ariane Wolfram 2009
Einleitung und Aufbau der Arbeit
Deduktive Argumentation bezüglich der Themenwahl
Bewegungserziehung in der elementaren Bildungsphase
Sensomotorische Integration und der Aufbau spezifischer Leistungen
Definition und Funktion des frühkindlichen Schriftspracherwerbs
Kausale Beziehungen zwischen Bewegung, Sprache und Schrift
Spezielle Bewegungserziehung auf dem Weg zur Schriftsprache
Zusammenfassung und Schlussfolgerungen
Zielsetzung & Themen
Das E-Book untersucht die didaktischen Potenziale von Bewegungserziehung, Computereinsatz und alternativen Methoden beim Schriftspracherwerb von Kindern. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie die Motivation der Lernenden gefördert und ein individueller Zugang zum Schriftspracherwerb ermöglicht werden kann, ohne die Bedeutung der frühkindlichen Lernbedürfnisse und die individuellen Entwicklungsstadien aus den Augen zu verlieren.
- Vergleichende Analyse traditioneller Methoden und moderner Ansätze wie „Lesen durch Schreiben“.
- Die Rolle der Bewegungserziehung als notwendige Basis für die kognitive und sensomotorische Integration.
- Einsatz von didaktisch hochwertiger Lernsoftware zur Unterstützung des Schriftspracherwerbs.
- Didaktische Konzepte des „entfaltenden Unterrichts“ und deren Bedeutung für die Autonomie der Lernenden.
- Prävention von Lese-Rechtschreibschwächen durch gezielte Förderung im Elementarbereich.
Auszug aus dem Buch
Die Rolle des Computers im Schriftspracherwerb
Im Rahmen dieser Arbeit werde ich mich insbesondere einem dieser Projekte widmen, die solch einen Wandel überhaupt erst möglich gemacht haben, indem sie Unterrichtsforschung u. a. vorbereiteten. Dadurch soll geklärt werden, ob bzw. inwiefern der Computer und eine speziell für die Phase des Schriftspracherwerbs konzipierte Lernsoftware zum besseren Erlernen des Lesens und Schreibens führen können. Aus diesem Grund wird der Computer nicht als Gegenstand, sondern als Mittel bzw. Werkzeug des Unterrichts in Betracht gezogen.
Da sich eine empirische Untersuchung thematisch auf den kompletten Prozess des Schriftspracherwerbs beziehen müsste, um annähernd etwas über diesbezügliche Vor- oder Nachteile des Computers und der Lernsoftware aussagen zu können, basieren meine Ausführungen nicht auf einer Erhebung, sondern auf fachwissenschaftlicher Literatur.
Aufgrund des Themas, wird der Schwerpunkt dieser Arbeit auf dem Anfangsunterricht liegen.
Zusammenfassung der Kapitel
Der Einsatz des Computers beim Schriftspracherwerb – Eine fachdidaktische Bestandsaufnahme von Beate Womelsdorf 2003: Das Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung des Computereinsatzes in der Grundschule und untersucht, wie Lernsoftware den Schriftspracherwerb als Werkzeug unterstützen kann.
Schreiben lernen, aber wie? Vergleichende Analyse des traditionellen Schreibenlernens und der Methode des „Lesen durch Schreiben“ von Julia Becker 2003: Hier werden unterschiedliche methodische Ansätze im Schreibunterricht analysiert, wobei der Fokus auf dem kritischen Vergleich traditioneller Lehrweisen mit dem „Lesen durch Schreiben“-Konzept liegt.
Frühe Bewegungserziehung zur Vorbereitung auf erfolgreichen Schriftspracherwerb von Ariane Wolfram 2009: Dieses Kapitel diskutiert die fundamentale Rolle der Bewegung und Rhythmik für die kognitive und sensomotorische Entwicklung von Kindern als Voraussetzung für den späteren Schriftspracherwerb.
Schlüsselwörter
Schriftspracherwerb, Anfangsunterricht, Lernsoftware, Bewegungserziehung, Rhythmik, Schriftsprache, Lese-Rechtschreibschwäche, didaktische Konzepte, Graphomotorik, Sensomotorik, Medienkompetenz, individuelle Förderung, Grundschule, Elementarbildung, Schreibprozess.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem E-Book grundsätzlich?
Das E-Book befasst sich mit den verschiedenen Wegen, wie Kinder in den ersten Schuljahren oder im Vorschulalter den Schriftspracherwerb meistern können, unter besonderer Berücksichtigung moderner technischer und bewegungsorientierter Ansätze.
Was sind die zentralen Themenfelder des Dokuments?
Die zentralen Themen sind der Computereinsatz in der Grundschule, die Bedeutung von Bewegung und Rhythmik für die kognitive Entwicklung sowie ein methodischer Vergleich von Schreiblern-Konzepten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Kinder individuell beim Erlernen des Lesens und Schreibens unterstützt werden können, um Lernfreude zu wecken und die Basis für lebenslanges Lernen zu schaffen.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?
Die Arbeit basiert im Wesentlichen auf einer tiefgehenden Analyse der fachwissenschaftlichen Literatur sowie der Evaluation verschiedener didaktischer Konzepte und Praxisprojekte.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden Stufenmodelle zur Schriftsprachentwicklung, didaktische Ansätze wie der „entfaltende Unterricht“ und der konkrete Nutzen von Lernsoftware sowie Bewegungseinheiten für den schulischen Alltag detailliert erörtert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Schriftspracherwerb, Lernsoftware, Bewegungserziehung, Rhythmik, Graphomotorik, individuelle Förderung und Schulerfolg sind die prägenden Begriffe.
Wie trägt der Computer zur Motivation von Kindern bei?
Laut den Autoren wirkt der Computer als motivierendes Werkzeug, da er motorische Hürden abbaut, das Bedürfnis nach eigener Autorschaft unterstützt und sofortiges Feedback (z.B. durch Sprachausgabe oder Rechtschreibprüfung) ermöglicht.
Warum ist Bewegung für das Lesen- und Schreibenlernen so wichtig?
Bewegung stimuliert die Ausbildung neuronaler Verbindungen und bildet die Basis für eine gute Graphomotorik sowie ein stabiles Körperschema, was die Voraussetzung für eine gelungene Steuerung der Schreibbewegungen ist.
Wie sieht der „entfaltende Unterricht“ konkret aus?
Er verzichtet auf starre Lernvorgaben und Leistungsdruck. Stattdessen wird eine schriftkulturelle Umgebung geschaffen, in der Kinder eigenaktiv und selbstgesteuert Schreib- und Leseerfahrungen sammeln können.
- Arbeit zitieren
- Beate Womelsdorf (Autor:in), Julia Becker (Autor:in), Ariane Wolfram (Autor:in), 2013, Schreiben lernen. Methoden des Schriftspracherwerbs im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263209